Während eines Fests übermittelt ein fremder Bote Okko und seinen Begleitern eine geheimnivolle Nachricht ehe er gewaltsam verstirbt. Neugierig geworden macht sich das illustre Quartett um den heimatlosen Ronin, geführt von der Kriegerin Sturmwind, auf den Hintergründen hinter diesem Ereigniss auf die Spur zu kommen. Selbstverständlich erahnt keiner von ihnen, worauf sie sich auch dieses Mal wieder eingelassen haben.
"Erde", der zweite Band der Serie, macht vieles besser, wo es im ersten Band der Reihe ("Wasser") noch gehappert hat. Zwar nimmt sich Hub auch dieses Mal wieder viel Zeit um die Geschichte aufzubauen, aber er scheint in diesem Band das richtige Tempo gefunden zu haben, um langsam die Spannung bis zum furiosen Finale(das, soviel sei gesagt, wirklich atemberaubend ist) aufzubauen und die Geschichte zu einem runden Abschluss zu bringen. Diese wird auch dieses Mal vom gealterten Tikku(Okkos Diener, wenn man so will) erzählt und führt die Helden, gemäß dem Thema des Bandes, über verschneite Berge und tiefe Höhlen und gibt unter anderem weitere Informationen über das Land Pajan und sogar ein bisschen über die Hintergrundgeschichte Okkos Preis.Derweil werden die Figuren noch ein wenig tiefer als im ersten Band gestaltet und auch der Humor zündet dieses Mal mehr, als im ersten Band. Die Action hat auch zugenommen und der Zeichenstil hat ebenfalls noch einiges zugelegt. Eher noch als im ersten Band, sind die einzelnen Panels detailliert und geradezu an manchen Stellen mit Menschen und anderen Objekten überfüllt, ohne jedoch überladen zu wirken. Es sei jedoch noch einmal erwähnt, dass es auch in "Erde" sehr brutal zur Sache geht und man sich nicht von den leicht zeichentrickhaften Figuren täuschen lassen sollte.
"Erde" ist schlichtweg rundum gelungen und macht genauso viel Spaß zu lesen, wie der erste Band, wenn nicht gar noch mehr. Es bleibt zu hoffen, dass Hub das hier noch in die Höhe geschraubte Niveau auch im dritten Band halten und vielleicht sogar überbieten kann.