Die Komödie "Wenn der Hahn kräht" geht so ein bißchen in die Richtung "Der zerbrochene Krug". Bauer Kreyenborg (Karl-Heinz Kreienbaum), der gleichzeitig Gemeindevorsteher ist, wacht geht, nach einer durchzechten Nacht, mit einem heftigen Kater und einer punktförmigen Verletzung, die er sich in der vorigen Nacht geholt hat, in den Tag, Auch hat er in der vorigen Nacht einen Stifel verloren.
Wie der Zufall es will, wurde in der gleichen Nacht beim Dorfschneider Witt (Heini Kaufeld) eingebrochen, so sagt jedenfalls dessen Frau (Heidi Kabel). Zufälligerweise wurde dort auch ein Stifel gefunden.
Kreyenborg, sowie dessen Knecht Willem und Kreyenborgs Tochter Lena (Heidi Mahler) versuchen, die Wahrheit zu vertuschen, vor allem vor dem Gendarm (ernst Grabbe) und Kreyenborgs Frau (Hilde Sicks). Auch Lena hat etwas zu vertuschen. Will sie doch den jungen Tierarzt (Jürgen Pooch) heiraten, gegen den ihre Eltern etwas haben.
Der listige Knecht Willem wird von Uwe Dallmeier gespielt. Ein kleiner Höhepunkt ist eine Stelle, an der der Gemendevorsteher Kreyeborg seine Kameraden von der Feuerwehr auf die Bühne holt. Da stehen dann, nur als Staffage Werner Riepel, Hanno Thurau, Fritz Hollenbeck, Jochen Schenck und andere bekannte Darsteller, die der eifrige Ohnsorg-Fan aus anderen Stücken kennt. Als Kontast wird dann kurz in die erste Reihe des Publikums geblendet, in der man dann Christa Wehling, Gisela Wessel und Herma Koehn (wenn ich richtig gesehen habe).