In erster Linie habe ich den Film wegen Tim Roth und Gabriel Bryne geguckt. Zwei talentierte Schauspieler, die gerne übersehen werden. Übersehen kann man aber auch ihr Wirken in diesem Film. Der Film wirkt so konstruiert, daß man über die Logiklöcher nicht nur stolpern kann, sondern Gefahr läuft in sie hineinzufallen. Die Handlung wird mit zulaufendem Masse immer dümmer und zu guter Letzt zerschießt sich der Autor und Regisseur (eine Mischung, die eh nicht jedem in die Wiege gelegt ist) auch noch den Showdown. Und während man noch über Logikloch 30 und 31 nachdenkt, hört der Film plötzlich auf. Ich habe nicht gegen offene Ende, aber überhaupt ein Ende an sich wäre doch schön.
Trotz des tollen Spielens von Roth und Bryne geht dieser Film in die Rubrik: "Sehen, Fragen, Vergessen"