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Ohne Wurzeln: Der Relativismus und die Krise der europäischen Kultur
 
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Ohne Wurzeln: Der Relativismus und die Krise der europäischen Kultur [Gebundene Ausgabe]

Joseph Ratzinger , Marcello Pera
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Sankt Ulrich Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936484570
  • ISBN-13: 978-3936484571
  • Originaltitel: Senza radici
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.883 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Marcello Pera
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Höhepunkt der geistigen Auseinandersetzung, die Joseph Ratzinger über viele Jahre mit Atheisten und Agnostiker auf internationaler Ebene führte, war die vielbeachtete Diskussion mit Marcello Pera, dem Präsidenten des italienischen Senats und zweithöchsten Staatsmann Italiens. Der letzte Vortrag, den Joseph Ratzinger vor seiner Wahl zum Papst gehalten hat, unterstreicht die Notwendigkeit objektiver Wahrheit und christlicher Identität für die westlichen Gesellschaften ebenso wie für den Dialog mit den Weltreligionen. Der Atheist Pera stellt in seinem Essay fest, daß der westliche Relativismus keine tragfähige Basis für die moderne Gesellschaft ist. In einem bemerkenswerten Briefwechsel kommen Joseph Ratzinger und Marcello Pera daraufhin zu erstaunlichen Übereinstimmungen hinsichtlich dringender politischer Fragen von Abtreibung und Sterbehilfe über bioethische Themen bis hin zu Europäischen Verfassung.

Über den Autor

Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI., geboren 1927, lehrte von 1959 an Theologie in Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg. 1977 wurde er Erzbischof von München-Freising, 1978 zum Kardinal erhoben und 1981 zum Präfekten der Glaubenskongregation in Rom ernannt. Ab 2002 war er Dekan des Kardinalskollegiums. Am 19. April 2005 wurde Joseph Ratzinger zum Papst gewählt. Marcello Pera, geboren 1943, war von 1972 bis 1994 Professor für Theoretische und Wissenschaftsphilosophie in Catania und Pisa. 1996 schloß er sich mit weiteren Intellektuellen der sogenannten "Professorengruppe" um Silvio Berlusconi an und war bis 2001 Vizepräsident der Partei "Forza Italia". Seit 2001 ist Pera Präsident des italienischen Senats und damit zweithöchster Staatsmann Italiens.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
„Relativismus und moralische Beliebigkeit haben die europäische Kultur an den Rand des Abgrunds geführt und bedrohen Staat und Gesellschaft." Zur Wahl zum Papst Benedikt XVI hatte J. Ratzinger dieses Thema des Relativismus und ebenso der Beliebigkeit thematisiert. Hier finden wir seine Thesen, Ideen und klaren Gedanken aus Sicht des Christentums wieder. Damit ergibt sich wie in seinem Buch über „Werte in Zeiten des Umbruchs" ein klare und logische Stringenz seines Denkens.
Der zum liberalen Flügel der Berlusconi-Partei gehörende Philosoph, bekennender Atheist und Präsident des italienischen Senates Marcello Pera, gerade noch in Deutschland gewesen, scheint a priori ein klar Andersdenkender in den Thesen.
Nun tritt das Unerwartete in den Vordergrund. Und da scheint die logische Notwendigkeit im Denken und Handeln für eine aussichtsreiche Zukunft überhand zu gewinnen und eine Konsensfähigkeit zu garantieren. In zwei unabhängig voneinander entstandenen Beiträgen und einem Briefwechsel kommen beide zu erstaunlichen Übereinstimmungen über die Grundlagen einer menschenwürdigen Gesellschaft der Zukunft und die Notwendigkeit einer Neubelebung der christlichen Wurzeln Europas. Warum dieses Ziel nicht nur ein christliches sondern ein ebenso kultur-politisches Thema sein muss, liegt in der langen Vergangenheit und den tradierten Wurzeln in Europa begründet. Das Abendland ist von historischer Größe, in Teilen politisch durch Globalisierung entgrenzt, aber „ohne Wurzeln" ein Nichts. Diese gilt es sich zu erinnern, um die Krise von einem „Basislager" aus zu überwinden und eine klare europäische Kultur neu und konsensfähig zu beleben.
Dieses Buch ist ein aufregendes Dokument zur Eröffnung einer zukunftsweisenden Debatte zwischen Katholiken und Nicht-/ Anders-Gläubigen über die moralischen Voraussetzungen des menschlichen Zusammenlebens im 3. Jahrtausend. War es nicht Einstein, der sagte: Wer seinen Standpunkt nicht ändert, sieht immer den gleichen Horizont.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der zum liberalen Flügel der Berlusconi-Partei gehörende Philosoph, bekennende Atheist und Präsident des italienischen Senates Marcello Pera und der langjährige Präfekt der Römischen Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, der am 19. April 2005 als Benedikt XVI. zum Oberhaupt der Katholischen Kirche gewählt wurde, kommen in zwei unabhängig voneinander entstandenen Beiträgen und einem Aufsehen erregenden Briefwechsel zu erstaunlichen Übereinstimmungen über die Grundlagen einer menschenwürdigen Gesellschaft der Zukunft und die Notwendigkeit einer Neubelebung der christlichen Wurzeln Europas.

Der damalige Kardinal Ratzinger sah (und sieht) diese Herausforderung: „Der eigentliche Gegensatz, der die Welt heute durchzieht, ist nicht der zwischen verschiedenen Kulturen, sondern der zwischen der radikalen Emanzipation des Menschen vorn Gott, von den Wurzeln des Lebens einerseits und den großen religiösen Kulturen andererseits. Wenn es zu einem Zusammenstoß der Kulturen kommt, so wird er nicht der Zusammenstoß der großen Religionen sein, die immer schon im Ringen miteinander standen und dabei immer auch gefehlt haben, aber letztlich auch einander bestehen ließen, sondern es wird der Zusammenstoß zwischen dieser radikalen Emanzipation des Menschen und den bisherigen Kulturen sein, die um Werte wussten und wissen, dies aus dem Ewigen kommen und nicht zur Disposition stehen."

Fazit: Dieses Buch gibt Anstöße, um eine zukunftsweisende Debatte zwischen Christen aller Konfessionen, Agnostikern und Atheisten über die moralischen Voraussetzungen des menschlichen Zusammenlebens in unserem 21. Jahrhundert zu eröffnen

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31 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch, das der "Mozart der Theologie" und jetzige PapstBenedikt XVI. zusammen mit dem atheistischen Philosophen Marcello Pera verfaßt hat, befaßt sich mit den Wurzeln Europas, dem Christentum. Pera fordert eine christliche Zivilreligion und
der Papst stellt die Leistungen des Christentums bei der Entwicklung der westlichen Zivilisation heraus. Und jenseits von "Neusprech" und "PC" traut man sich auszusprechen, daß es
keine Gleichwertigkeit der Kulturen gibt. Diese Ungleichheit
muß aber nicht zum Krieg der Zivilisationen fürhren. Wenn allerdings die westliche Kultur vom Djihadismus des Islam
bedroht wird, dann muß man diese Herausforderung annehmen.

Dieses Buch sollte auch zum Umdenken im sogenannten DiaLÜG
führen, die Menschen, also z.B. die Muslime respektieren, nicht aber den Islam, der keine individuellen Menschenrechte und
keine Frauenrechte kennt, nirgends eine Demokratie hervor-gebracht hat. Man liest dieses Buch atemlos und erkennt die eigenen Wurzeln, die es zu verteidigen gilt - gegen die Auswüchse eines Liberalismus, der zu einer eigenen Ideologie geworden ist.Das neue Pontifikat eines hochgebildeten Papstes wird sich wohltuend von dem des Massenevent- und Reisepapstes unterscheiden. Diesem Buch wünscht man eine weite Verbreitung,
denn es ist Zeit vom Schlafe aufzustehen.

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