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Ohne Netz: Mein halbes Jahr offline [Audiobook] [Audio CD]

Alex Rühle , Heikko Deutschmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

28. August 2010
Alex Rühle ist ein Netzjunkie. Als SZ-Redakteur surft er durchs Netz, wo er geht und steht. Dass das Blackberry auch am Ende der Welt noch Empfang hat, ist ihm wichtiger, als sonntags gemütlich mit der Familie zu grillen. Doch jetzt will er das größtmögliche Abenteuer: Netzentzug. Entschleunigung. Keine E-Mails, keine SMS – und das bei laufendem Redaktionsbetrieb. In Tagebuchform berichtet er vom kalten Entzug, von blöden Kommentaren seiner Kollegen und steinzeitlichen Dialogen mit der Telefonauskunft. Ein amüsantes Hörbuch voller Selbstironie und einer klaren Botschaft: Wenn das Netz aus ist, geht etwas anderes an: das eigene Gehirn.

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.



Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der Audio Verlag (28. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862310159
  • ISBN-13: 978-3862310159
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 263.744 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Alex Rühle war am 28.07.2010 in 3sat-Kulturzeit und hat über das Buch diskutiert (www.3sat.de). »Rühle beschreibt schön und viel, seinen Redaktionsalltag wie sein Familienleben, und schöpft ganz nebenbei aus seinem reichen Bildungsschatz.« Spiegel-Online, 19.07.2010 »Was Rühles unterm Strich fortschrittsfreundliches Buch so angenehm macht, ist seine zweifelnde, selbstironisch, ständig abwägende Grundhaltung. Er schafft es, ohne machtvolle Thesen auszukommen und hebt sich wohlwollend von den Mahnern ab, die sich nahezu täglich mit apodiktischen Prognosen zu Wort melden.« Welt-Online, 18.07.2010 »Die Lektüre ist so amüsant und lehrreich, dass man am liebsten all jenen, die meinen, ohne Google und Facebook nicht mehr leben zu können, den Stecker oder Akku ziehen und dafür dieses Buch auf den Nachttisch legen möchte. « Süddeutsche Zeitung Extra, 22.07.2010 »"Ohne Netz" ist kein Anti-Fortschritt-Pamphlet, sondern ein persönlicher Bericht seines Kampfes gegen analoge Windmühlen.« myself, 09/2010 »"Die Welt war immer schon eine permanente Anpassungszumutung", schreibt Rühle in seinem geistreichen wie unterhaltsamen Buch. « Adrienne Braun, Stuttgarter Zeitung, 07.08.2010 »Alex Rühle führt mit seinem Buch "Ohne Netz" in die Abgründe menschlichen Seelenlebens. Mit leichter Hand schildert er die psychischen Verstrickungen, aus denen man sich durch unsere Informationssucht kaum noch heraus winden kann. Jeder kann sich in seiner eigenen Schwäche wieder erkennen, immer auf dem Sprung zu sein, eine Nachricht aufzunehmen, bloß nichts zu verpassen - einem zwanghaften Zapping hingegeben. Diese innere Versklavung, die das Internet zu einer Zeitvernichtungsmaschine macht, führt er durch seine eigene Netz-Abstinenz jedem vor Augen, der sie noch ein wenig offen hat. Als besonders wertvoll und anregend erlebe ich in diesem Buch die zahlreichen Assoziationen, die sich bei ihm aus dem auferlegten Symmetriebruch ergeben, es einmal ganz anders zu machen, sich also in die informatische Steinzeit zu begeben, und damit eine neue Perspektive zu sich selbst zu gewinnen, Identität zu erzeugen. Dinge im Netz zu finden, kann eigene Kreativität verschütten; selbst etwas gedacht zu haben befriedigt sehr vielmehr, als etwas gefunden zu haben. Es steht nicht im Buch, doch das hätte er auch sagen können: Wenn ganz Deutschland jeden Tag sich in Abstinenz üben würde, eine Stunde lang, und dies zur selben Zeit, nicht ins Internet zu gehen, kein E-mail zu lesen oder zu schicken, nicht zu telefonieren, sondern konzentriert einmal nachzudenken, den Gedankensturm zu entschleunigen, dann hätten wir den größtmöglichen Innovationsschub, und alle wirtschaftlichen Probleme wären gelöst.« Prof. Dr. Ernst Pöppel, (Vorstand des Instituts für Medizinische Psychologie (IMP) und Geschäftsführender Vorstand des humanwissenschaftlichen Zentrums (HWZ) der LMU München), 07/2010 »Ein anregendes Buch, das einem das eigene Urteilen nicht abnimmt.« Johann Singhartinger, Misericordia, 08/2011 »Dieses Buch regt wie kein weiteres zum Nachdenken an und ist genau zur richtigen Zeit erschienen. Ein mutiger Selbstversuch, für den der Autor nur gelobt werden kann. [...] Ein wunderbarer Text. Jeder tägliche Facebook-User, der Angst hat, nachts um 2 seine Ernte zu verpassen, sollte dieses Buch lesen. Unbedingt! « lovelybooks, 16.08.2010 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Klappentext

»War ein eher ruhiger Tag: 68 Mails im Eingang, 45 geschrieben. Ich mach den Rechner aus, zieh meine Jacke an, stell mich in den Aufzug und denke: »Harakiri. Gute Nacht, du schöne Welt.««

Alex Rühle ist ein erfolgreicher Journalist, er kommt ganz schön rum, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder und er ist süchtig. Er ist ein Internet-Junkie. Kein Extremfall, nicht mal die Ausnahme. Er ist gerade so abhängig wie Sie und ich es sind, nur dass wir es nicht immer wissen. Doch Alex Rühle weiß es und macht Ernst: Ein halbes Jahr wird digital gefastet, und das Leben als Journalist und Vater muss offline weitergehen. Dabei ist das Porträt einer Zeit entstanden, in der alles immer schneller geht und man doch keine Zeit hat, und in der das Allein-Sein zur Tortur geworden ist.

»Alles abschalten! Dieses kluge und lustige Buch lesen! Danach weiß man, welches Netz man im Leben wirklich braucht.« Doris Dörrie -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sein halbes Jahr offline. Vielen Dank dafür! 16. August 2010
Von ElisaBeth TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Gibt es ein Leben ohne Google, Amazon und Facebook? Ein Leben ohne Internet? Ohne Netz?
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Der Journalist Alex Rühle versucht diese Frage zu beantworten und trifft eine, auf den ersten Blick wahnsinnige Entscheidung. In einem Selbstversuch möchte er für einen bestimmten Zeitraum auf die Vorzüge des Internets verzichten. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein paar Tage oder Wochen, sondern gleich um ein halbes Jahr: 6 Monate, mehr als 180 Tage, über 4.300 Stunden und fast 262300 Minuten. Scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit ...
_
Rühle stellt sich mutig dieser Herausforderung und trennt jeden ihn verbindenden Kontakt zum Internet in radikaler Weise aus seinem Leben. Gerade als Journalist wird er nun wieder mit ganz neuen, alten Aufgaben konfrontiert: Telefonnummern werden in Telefonbüchern gesucht, Wörterbücher als Übersetzungshilfe verwendet und Gerätschaften namens 'Fax'
wieder zum Leben erweckt. Schnell merkt er, dass die Arbeit ohne Internet viel beschwerlicher ist, als er anfangs dachte und kämpft mit den Leistungen seines Gehirns, das sich jetzt mit einem 'neuronalen Flipperautomaten' vergleichen lässt.
Alle Erlebnisse und Erfahrungen dieser Zeit sind in einer Art Tagebuch zusammengestellt.
Deutlich spürbar sind anfängliche Entzugserscheinungen. Das Internet wird häufig mit einer Art Sucht verglichen, gegen die es anzukämpfen gilt. Eine harte Probe für das Selbstvertrauen des Journalisten stellen außerdem die albernen Äußerungen seiner Kollegen dar, die ihn mit einem Steinzeitmenschen in Verbindung bringen. Als sie schließlich merken, wie ernst es ihm ist, wandelt sich ihre Haltung von der Verachtung zur tiefen Bewunderung.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist die schmerzhafte und aufschlussreiche Entwöhnungsgeschichte eines modernen Süchtigen. Es scheint, dass es im Augenblick geradezu eine Mode werden könnte, eine Art spätmoderne Fastenbewegung, die da versucht, sich aus dem elektronischen Klauen von PC, Handy und Blackberry zu befreien und sich wieder dem eigentlichen Leben zuzuwenden, mit seinen Menschen, seinen Büchern und seinen sozialen Netzwerken.

Der Online- Journalist Christoph Koch hat ungefähr zeitgleich mit Alex Rühle einen solchen Selbstversuch dokumentiert. Unter dem Titel "Ich bin dann mal offline", Hape Kerkeling imitierend, hat er nicht nur ein ehrliches Tagebuch, sondern auch ein Buch über die Welt im Netz allgemein geschrieben, und einen sehr hilfreichen Ratgeber für alle Netzjunkies, der ihnen helfen kann, bewusst mit dem umzugehen , was doch ihr Leben erleichtern und bereichern soll und nicht es total bestimmen.

Alex Rühles Selbstversuch dauerte viel länger. Vielleicht sind deshalb auch seine Erkenntnisse tiefer, seine Sprache anspruchsvoller. Bei beiden Büchern jedoch bin ich sicher, dass nach der Versuchszeit beide Autoren wieder den Angeboten des Netzes anheimfallen, schon aus beruflichen Gründen.

Wenn beide Bücher es geschafft haben, Menschen zu ermutigen, zumindest für eine gewisse Zeit (Sonntag, Wochenende, Urlaub, oder auch nur ein freier Nachmittag für die Kinder) auf die Abhängigkeit ihres Blackberrys zu verzichten, dann haben sie ihr Ziel erreicht.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hoffnung Offline 28. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Was es ist:
Ein Tagebuch über einen Selbstversuch. Höchst subjektiv geschrieben und gesellschaftlich überhöht. Über allem schwebt die Frage: Was passiert, wenn ein Kommunikator, ein beruflich wie privat vernetzter Mensch plötzlich offline geht? Sich ausloggt aus der digitalen Welt, um analog über die Runden zu kommen? Alex Rühle wollte genau das herausfinden und hat sich vom 1. Dezember 2009 bis zum 31. Mai 2010 zum Entzug gezwungen, währenddessen weitergearbeitet und früh morgens Tagebuch geschrieben. Der Proband ist Feuilleton-Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, nutzt Online-Medien gerne und exzessiv. Am Ende steht der Satz: "Schade, dass das halbe Jahr schon zu Ende ist. Amen."

Wer es liest:
Jeder, der täglich 68 Mails erhält, wie Rühle, und vor dem Schlafengehen noch heimlich Facebook checkt. Jeder, der automatisch auf Wikipedia klickt, statt ins Bücherregal zum Lexikon zu greifen. Jeder, für den Surfen zum täglichen Lieblingssport geworden ist. Jeder, der diese Symptome einmal hinterfragen möchte.

Was schön ist:
Der persönliche Entzugsbericht inklusive "Höhlenmenschenwitzen" kommt als Ego-Show daher, klar. Aber die gesellschaftliche Relevanz, das Hinterfragen und Überhöhen sowie die Reaktionen der Mitmenschen machen den subjektiven Aufsatz zum Manifest des Offenbleibens. Es thematisiert die Ablenkung, die Zerstreuung, den Wahnsinn der permanenten Verfügbarkeit. Und mahnt (ohne Zeigefinger): Bleibt wachsam, Zeitgenossen!

Was schade ist:
Leichte Anflüge von Heroisierung, als wäre die Offline-Zeit ein Überlebenskampf im Kriegsgebiet.
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1.0 von 5 Sternen Langweilig
Es kommt wirklich sehr selten vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese. Frei nach dem Motto: "Die Hoffnung stirbt zuletzt" hoffe ich bis zum Ende eines schlechten Romanes... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Pottpourie veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessantes Experiment
Als Blogger bin ich wohl auch ein Netzjunkie. Auch auch bevor ich das Bloggen anfing, bin ich viel und gerne durchs Netz gesurft. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kerstin "KastaniesBuecher.Blog" veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Humorvoll, mit nachdenklichen Facetten
Hört sich doch leicht an, 6 Monate ohne Internet, Handy, Facebook ect.? Was soll daran schwierig sein?

Genau das erzählt der Autor in seinem Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Ulli-Tee veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Buch zum Thema Internetentzug
Ich las das vorliegende Buch neben "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch und "Wer bin ich, wenn ich online bin" von Nicholas Carr. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Klaus Roth veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Langeweile
Das Buch ist langweilig.

Es zieht sich ohne das Etwas passiert. Trotz der guten Startgeschichte paasiert dann nichts mehr.
Was soll auch passieren? Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Sarah veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Trockene Kost
Klappentext:
'War ein eher ruhiger Tag: 68 Mails im Eingang, 45 geschrieben. Ich mach den Rechner aus, zieh meine Jacke an, stell mich in den Aufzug und denke: 'Harakiri. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Sarlascht veröffentlicht
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Wer kennt sie nicht, die Diskussionen über die Digital-Junkies, die Kammerflimmern bei dem Gedanken bekommen, per Mail nicht erreichbar zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Gerhard Schumacher veröffentlicht
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Nun ja, was soll ich dazu sagen. "Ernüchternd" ist, glaube ich, das richtige Wort. Dieses Attribut gilt aber weniger für die teilweise durchaus interessanten Erlebnisse... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2011 von René B.
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Ein lesenswertes Buch! Mit Ironie und Humor, aber auch tiefergehenden Überlegungen schildert Alex Rühle sein Offline-Experiment, und ist dabei sehr persönlich;... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2010 von Andreas Meissner
5.0 von 5 Sternen Wunderbar unterhaltsam, und trotzdem nachdenklich
Dieses Buch muss man mögen. Dass ein Zeitungsredakteur ohne Internet, E-Mail und Mobiltelefon auskommen will, ist spannend genug. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2010 von Ein Kunde
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