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Ohne Netz: Mein halbes Jahr offline [Broschiert]

Alex Rühle
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

12. Oktober 2011
Alex Rühle, erfolgreicher Journalist und Familienvater, wagt das scheinbar unmögliche Experiment: Für ein halbes Jahr geht er offline, nutzt kein Internet und kein Smartphone mehr. Ohne Netz beschreibt auf höchst amüsante, sympathische und intelligente Weise, wie ein unvernetztes Leben im digitalen Zeitalter aussieht.

Wird oft zusammen gekauft

Ohne Netz: Mein halbes Jahr offline + SPEED: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
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Produktinformation

  • Broschiert: 251 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (12. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832161643
  • ISBN-13: 978-3832161644
  • Originaltitel: Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 429.926 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Alles abschalten! Dieses kluge und lustige Buch lesen!« Doris Dörrie

Klappentext

»War ein eher ruhiger Tag: 68 Mails im Eingang, 45 geschrieben. Ich mach den Rechner aus, zieh meine Jacke an, stell mich in den Aufzug und denke: »Harakiri. Gute Nacht, du schöne Welt.««

Alex Rühle ist ein erfolgreicher Journalist, er kommt ganz schön rum, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder und er ist süchtig. Er ist ein Internet-Junkie. Kein Extremfall, nicht mal die Ausnahme. Er ist gerade so abhängig wie Sie und ich es sind, nur dass wir es nicht immer wissen. Doch Alex Rühle weiß es und macht Ernst: Ein halbes Jahr wird digital gefastet, und das Leben als Journalist und Vater muss offline weitergehen. Dabei ist das Porträt einer Zeit entstanden, in der alles immer schneller geht und man doch keine Zeit hat, und in der das Allein-Sein zur Tortur geworden ist.

»Alles abschalten! Dieses kluge und lustige Buch lesen! Danach weiß man, welches Netz man im Leben wirklich braucht.« Doris Dörrie -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sein halbes Jahr offline. Vielen Dank dafür! 16. August 2010
Von ElisaBeth TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Gibt es ein Leben ohne Google, Amazon und Facebook? Ein Leben ohne Internet? Ohne Netz?
_
Der Journalist Alex Rühle versucht diese Frage zu beantworten und trifft eine, auf den ersten Blick wahnsinnige Entscheidung. In einem Selbstversuch möchte er für einen bestimmten Zeitraum auf die Vorzüge des Internets verzichten. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein paar Tage oder Wochen, sondern gleich um ein halbes Jahr: 6 Monate, mehr als 180 Tage, über 4.300 Stunden und fast 262300 Minuten. Scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit ...
_
Rühle stellt sich mutig dieser Herausforderung und trennt jeden ihn verbindenden Kontakt zum Internet in radikaler Weise aus seinem Leben. Gerade als Journalist wird er nun wieder mit ganz neuen, alten Aufgaben konfrontiert: Telefonnummern werden in Telefonbüchern gesucht, Wörterbücher als Übersetzungshilfe verwendet und Gerätschaften namens 'Fax'
wieder zum Leben erweckt. Schnell merkt er, dass die Arbeit ohne Internet viel beschwerlicher ist, als er anfangs dachte und kämpft mit den Leistungen seines Gehirns, das sich jetzt mit einem 'neuronalen Flipperautomaten' vergleichen lässt.
Alle Erlebnisse und Erfahrungen dieser Zeit sind in einer Art Tagebuch zusammengestellt.
Deutlich spürbar sind anfängliche Entzugserscheinungen. Das Internet wird häufig mit einer Art Sucht verglichen, gegen die es anzukämpfen gilt. Eine harte Probe für das Selbstvertrauen des Journalisten stellen außerdem die albernen Äußerungen seiner Kollegen dar, die ihn mit einem Steinzeitmenschen in Verbindung bringen. Als sie schließlich merken, wie ernst es ihm ist, wandelt sich ihre Haltung von der Verachtung zur tiefen Bewunderung. Auch Rühle selbst reflektiert nicht nur seine Einstellung zum Internet, sondern auch die der Anderen. Das Blackberry ist schon längst zu einem Crackberry geworden, ein Suchtmittel. Doch welche Sucht wird gestillt? Sind wir wirklich nur so lange im Netz, weil wir es müssen oder etwa doch, weil wir hier hängen bleiben?
_
Der Schreibstil des Autors ist unverwechselbar und ein wahrer Genuss. Dieser Journalist versteht sein Handwerk, und wie! Komplexe, längere Sätze in einem Zusammenspiel mit leichten, lockeren Aussagen. Beides ist angenehm zu lesen und voller Wortwitz.
Als Leser profitiert man schließlich auch von seinem umfassenden Wissen zu verschiedenen Themengebieten. Ein Beispiel dafür ist die Kritik an Odo Marquards These, dass an allen positiven Errungenschaften vom Menschen immer nur die Nachteile erkannt werden: ' Der Satz insinuiert ja, dass die hier verhandelten Dinge allesamt eingebildete Luxusprobleme einer dekadenten, undankbaren Gesellschaft seien, die das große Geschenk, den Fortschritt, so selbstverständlich einkassiert wie das Grünwalder Einzelkind den Geschenkeberg unterm Weihnachtsbaum. Ja, wir sind alle Prinzessinnen.' Der Leser erhält einen Einblick in sein Familienleben, Berufsleben, Gefühlsleben und Alltagsleben ' natürlich ohne Netz.
_

Dieses Buch regt wie kein weiteres zum Nachdenken an und ist genau zur richtigen Zeit erschienen. Ein mutiger Selbstversuch, für den der Autor nur gelobt werden kann.
Ändern wir uns durch das Internet? Wie war die Zeit davor und wie ist sie jetzt? Ist es wirklich so nützlich? Bereichert es unser Leben oder nimmt es uns kostbare Zeit? Zeit, die wir sinnvoller nutzen könnten?
Dieser hochinteressante Erfahrungsbericht über ein Leben ohne Netz zeigt deutlich, dass dies immer noch möglich ist, auch in unserer heutigen, modernisierten Umwelt.
Die Vorteile des Internets können nicht genug gelobt werden. Vieles ist einfacher geworden. Tritt das Netz allerdings an erste Stelle in unserem Leben, müssen wir stutzig werden und handeln. Auf Überflüssiges sollte verzichtet werden. Also schmeißt das Blackberry zum Fenster raus oder für die weniger Mutigen unter euch: Freundet euch mit dem Off- Knopf an. Keine Angst, er beißt nicht :)
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Fazit: Ein wunderbarer Text. Jeder tägliche Facebook ' User, der Angst hat, nachts um 2 seine Ernte zu verpassen, sollte dieses Buch lesen. Unbedingt!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist die schmerzhafte und aufschlussreiche Entwöhnungsgeschichte eines modernen Süchtigen. Es scheint, dass es im Augenblick geradezu eine Mode werden könnte, eine Art spätmoderne Fastenbewegung, die da versucht, sich aus dem elektronischen Klauen von PC, Handy und Blackberry zu befreien und sich wieder dem eigentlichen Leben zuzuwenden, mit seinen Menschen, seinen Büchern und seinen sozialen Netzwerken.

Der Online- Journalist Christoph Koch hat ungefähr zeitgleich mit Alex Rühle einen solchen Selbstversuch dokumentiert. Unter dem Titel "Ich bin dann mal offline", Hape Kerkeling imitierend, hat er nicht nur ein ehrliches Tagebuch, sondern auch ein Buch über die Welt im Netz allgemein geschrieben, und einen sehr hilfreichen Ratgeber für alle Netzjunkies, der ihnen helfen kann, bewusst mit dem umzugehen , was doch ihr Leben erleichtern und bereichern soll und nicht es total bestimmen.

Alex Rühles Selbstversuch dauerte viel länger. Vielleicht sind deshalb auch seine Erkenntnisse tiefer, seine Sprache anspruchsvoller. Bei beiden Büchern jedoch bin ich sicher, dass nach der Versuchszeit beide Autoren wieder den Angeboten des Netzes anheimfallen, schon aus beruflichen Gründen.

Wenn beide Bücher es geschafft haben, Menschen zu ermutigen, zumindest für eine gewisse Zeit (Sonntag, Wochenende, Urlaub, oder auch nur ein freier Nachmittag für die Kinder) auf die Abhängigkeit ihres Blackberrys zu verzichten, dann haben sie ihr Ziel erreicht. Denn die Qualität der Kommunikation hat durch die neuen Techniken nachgelassen; sie haben ein unmenschliches und familienfeindliches Tempo eingeführt, dem niemand standhalten kann ohne an seiner Seele oder seinen Beziehungen irgendwann krank zu werden.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hoffnung Offline 28. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Was es ist:
Ein Tagebuch über einen Selbstversuch. Höchst subjektiv geschrieben und gesellschaftlich überhöht. Über allem schwebt die Frage: Was passiert, wenn ein Kommunikator, ein beruflich wie privat vernetzter Mensch plötzlich offline geht? Sich ausloggt aus der digitalen Welt, um analog über die Runden zu kommen? Alex Rühle wollte genau das herausfinden und hat sich vom 1. Dezember 2009 bis zum 31. Mai 2010 zum Entzug gezwungen, währenddessen weitergearbeitet und früh morgens Tagebuch geschrieben. Der Proband ist Feuilleton-Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, nutzt Online-Medien gerne und exzessiv. Am Ende steht der Satz: "Schade, dass das halbe Jahr schon zu Ende ist. Amen."

Wer es liest:
Jeder, der täglich 68 Mails erhält, wie Rühle, und vor dem Schlafengehen noch heimlich Facebook checkt. Jeder, der automatisch auf Wikipedia klickt, statt ins Bücherregal zum Lexikon zu greifen. Jeder, für den Surfen zum täglichen Lieblingssport geworden ist. Jeder, der diese Symptome einmal hinterfragen möchte.

Was schön ist:
Der persönliche Entzugsbericht inklusive "Höhlenmenschenwitzen" kommt als Ego-Show daher, klar. Aber die gesellschaftliche Relevanz, das Hinterfragen und Überhöhen sowie die Reaktionen der Mitmenschen machen den subjektiven Aufsatz zum Manifest des Offenbleibens. Es thematisiert die Ablenkung, die Zerstreuung, den Wahnsinn der permanenten Verfügbarkeit. Und mahnt (ohne Zeigefinger): Bleibt wachsam, Zeitgenossen!

Was schade ist:
Leichte Anflüge von Heroisierung, als wäre die Offline-Zeit ein Überlebenskampf im Kriegsgebiet. Und: die 5644 ungelesenen Mails, die nach dem Experiment auf den Autor warteten.
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3.0 von 5 Sternen Interessantes Experiment
Als Blogger bin ich wohl auch ein Netzjunkie. Auch auch bevor ich das Bloggen anfing, bin ich viel und gerne durchs Netz gesurft. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Kerstin "KastaniesBuecher.Blog" veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Humorvoll, mit nachdenklichen Facetten
Hört sich doch leicht an, 6 Monate ohne Internet, Handy, Facebook ect.? Was soll daran schwierig sein?

Genau das erzählt der Autor in seinem Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ulli-Tee veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Buch zum Thema Internetentzug
Ich las das vorliegende Buch neben "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch und "Wer bin ich, wenn ich online bin" von Nicholas Carr. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Klaus Roth veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Langeweile
Das Buch ist langweilig.

Es zieht sich ohne das Etwas passiert. Trotz der guten Startgeschichte paasiert dann nichts mehr.
Was soll auch passieren? Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Sarah veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Trockene Kost
Klappentext:
'War ein eher ruhiger Tag: 68 Mails im Eingang, 45 geschrieben. Ich mach den Rechner aus, zieh meine Jacke an, stell mich in den Aufzug und denke: 'Harakiri. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Sarlascht veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Digitale Entzugserscheinungen
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Nun ja, was soll ich dazu sagen. "Ernüchternd" ist, glaube ich, das richtige Wort. Dieses Attribut gilt aber weniger für die teilweise durchaus interessanten Erlebnisse... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2011 von René B.
5.0 von 5 Sternen Ansprechende, da persönliche Schilderung eines Internet-Entzugs
Ein lesenswertes Buch! Mit Ironie und Humor, aber auch tiefergehenden Überlegungen schildert Alex Rühle sein Offline-Experiment, und ist dabei sehr persönlich;... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2010 von Andreas Meissner
5.0 von 5 Sternen Wunderbar unterhaltsam, und trotzdem nachdenklich
Dieses Buch muss man mögen. Dass ein Zeitungsredakteur ohne Internet, E-Mail und Mobiltelefon auskommen will, ist spannend genug. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2010 von Ein Kunde
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Veröffentlicht am 1. November 2010 von pelznase
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