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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
98 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Egomanie pur,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ohne Diät geht's auch! (Taschenbuch)
Zehn Dinge, die ich an diesem Buch hasse (ich hoffe, mir reichen zehn Punkte!):1. Susan Powter muss eine der egomanischsten Frauen der Welt sein. Gut, sie hat abgenommen und ist nun berühmt und erfolgreich. Sympathischer ist sie dabei nicht geworden. 2. So dreht sich das Buch dann auch in erster Linie um sie selbst: Frau Powter wog einst 118 Kilo und wurde von ihrem Mann betrogen, nun ist sie schlank, erfolgreich und hat tollen Sex. Eine prima Mutter ist sie ebenfalls. Falls sich das jemand nicht merken kann: Es wird auf JEDER einzelnen Seite wiederholt! Diese Lebensschilderung soll wohl motivierend wirken, aber das Ergebnis ist pure Selbstbeweihräucherung. Erfolg tut eben nicht jedem gut. 3. Dazu trägt auch der Stil des Buchs viel bei: Die Autorin spricht ohne klares Konzept dieses und jenes an, um immer wieder auf das für sie interessanteste Thema - sich selbst - zurück zu kommen. Die gesamten Aussagen hätten mühelos auf 20 Seiten gepasst, aber Frau Powter verschwendet gleich anfangs gute 50 Seiten, ohne auch nur zu erwähnen, wie sie nun eigentlich abgenommen hat. Das soll wohl Spannung aufbauen, führt aber zu herber Enttäuschung, wenn sie dann endlich zum Punkt kommt. 4. Das Abnehmkonzept entspricht nämlich exakt dem der Low Fett 30 Bücher: Wer fettarm, aber genug isst, nimmt ab. Das war's. Nur, dass das in den Low Fett 30 Büchern 100mal verständlicher und praktischer steht. 5. Sehr viel genauer wird Frau Powter nämlich nicht: Sie selbst ist Vegetarierin und findet braunen Reis und Hülsenfrüchte klasse (1 Schokokeks entspricht im Fettgehalt 20 Schüsseln braunem Reis! Ist das nicht toll?? Ich will den Keks!!!). Milchprodukte lehnt sie aus nicht näher genannten Gründen ab. Und das soll eine „sanfte Ernährungsumstellung" sein? Nichts mehr zu essen, das einem schmeckt? Brauner Reis, Hülsenfrüchte, Eiweiß? Toll auch der Tipp, wenn man zum Essen eingeladen ist, einfach satt aufzutauchen, die anderen ihren „Müll" genießen zu lassen und selbst ein Glas Wein zu trinken. Ja, so wird man immer wieder eingeladen! Laut Low Fett 30 sind Süßigkeiten wie Gummibärchen oder Pudding unproblematisch, viele Rezepte lassen sich abwandeln, aber das müssen die Leser dieses Buches leider allein herausfinden. Oder sich mehr Bücher der tollen Frau Powter anschaffen. 6. Den im Buch aufgedeckten „Betrug durch die Ernährungsindustrie" kann ich auch nicht nachvollziehen: Dachte die Autorin im Ernst, dass man mit fettreduzierten Chips abnehmen kann??? Na ja, Amerikaner... 7. Die Fitnesstipps bestehen aus Übungen für zu Hause, die man nach Fotos nachmachen soll. Unmotivierender geht es kaum. Und die eigene Fitnessstufe soll man als völlig Untrainierter wohl durch Meditation finden. 8. Für Sportanfänger wäre es da wohl sinnvoller, wegen der Verletzungsgefahr unter Aufsicht zu trainieren, aber Frau Powter verteufelt Fitness-Studios (außer ihrem eigenen versteht sich), weil da ja nur Dünne trainieren und die Trainer alle keine Ahnung haben. Gut, dass hier niemand verallgemeinert. 9. Die Autorin gibt zu, weder Fitness- noch Ernährungsexpertin zu sein, stellt aber pausenlos Thesen auf, von denen ich gerne wüsste, woher sie kommen: Milchprodukte sind böse, Ärzte haben stets Unrecht, Osteoporose kommt von zu viel Protein... gewagte Behauptungen, wenn man sie so gar nicht beweisen kann. 10. Dafür kann Frau Powter jetzt einmal nichts: Das Buch ist in keinster Weise an europäische Lesebedürfnisse angepasst. Die analysierten Lebensmittel, ob empfohlen oder verteufelt, gibt es bei uns allesamt nicht. Auch die Fetttabellen im Anhang helfen einem Deutschen gar nichts: Fettwerte für selbst gebackenen Toastbrot? Wen interessiert das? Fazit: Wer abnehmen will, erspare sich diesen Mist und greife zu den Low Fett 30 Büchern, die TATSÄCHLICH eine sanfte Ernährungsumstellung gewährleisten, ganz ohne Egomanie, rührselige Geschichten und Amerikanismen. Kann ich jetzt bitte mein Geld zurück haben??? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
ganz nett aber keine echte "Gesundheitsbibel",
Rezension bezieht sich auf: Ohne Diät geht's auch! (Taschenbuch)
Generell fand ich dieses Buch nett und erheiternd, auch die Anekdoten von Susan Powter fand ich witzig und spritzig. Allerdings moechte ich Leute, die dieses Buch als "rettenden Anker" betrachten zur Vorsicht mahnen. Manche Behauptungen, vor allem die, die sich auf gesunde Ernaehrung beziehen sind weder belegt noch ganz richtig. Die Autorin predigt ohne ihre Behauptungen zu belegen und wer sich nicht bereits mit anderer Literatur bezueglich Ernaehrung und Bewegung auseinandergesetzt hat, koennte fehlgeleitet werden. Wer allerdings bereits einschlaegige Erfahrungen hat und dieses Buch aus Motivationsgruenden kauft, der ist genau richtig. Man findet sich z. T. selbst wieder, lacht ueber ihre und die eigenen Pannen und bekommt gleichzeitig Mut gemacht einfach dabeizubleiben und weiterzumachen. Wie gesagt, kein hundertprozentiges Fachwissen aber als Motivationsbereiter allemal gut.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr empfehlenswert für alle, die viel abnehmen möchten,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ohne Diät geht's auch! (Taschenbuch)
Susan Powter schreibt aus ihrer eigenen Erfahrung, sie hat ihr Gewicht selbst um über 50 kg reduziert und beschreibt, wie sie aus diesem "dunklen Tal" hin zu Gesundheit und Körperbeherrschung gelangt ist. Ein Buch, das wirklich Mut macht und viele gute Ratschläge gibt. Der Kern ist: Trau Dich einfach, das zu tun, was gut für Dich ist. Wenn Du Dich bewegen möchtest, tu es und sieh nicht auf das, was die anderen darüber denken. Zugleich gibt sie den richtigen Rat: Weg mit dem Fett, achte auf das Fett Deiner Nahrung. Susan Powter gibt einfache Tipps zur gesunden Ernährung und zum Fettsparen, die wirklich leicht umzusetzen sind. Zugleich ist es auch ein sehr amerikanisches Buch, denn eine ganze Menge Fast-Food ist uns ebenso wenig vertraut wie die Kleidergrössen. Eines finde ich persönlich problematisch: den Tipp, zu Trinken, wenn man Durst hat. Da sich viele Menschen das Trinken weitgehend abgewöhnt haben und damit auch sehr wenig Durst haben, werden sie kaum auf den Weg gebracht, so viel zu trinken, wie für den Stoffwechsel notwendig ist. Aber dennoch: Ein sehr empfehlenswertes Buch, das viel Mut macht.
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