Aus der Amazon.de-Redaktion
Nun hat das Kölner Duo nachgelegt: Ohne Chef ist auch keine Lösung lautet der Titel ihres neuesten systemkonservativen Ergusses, der als Antwort auf die „tonnenweisen“ Leserzuschriften verkauft wird, die das Erstlingswerk gezeitigt habe. Herausgekommen ist ein leidenschaftliches Plädoyer für (gegenseitige) Empathie. So halten es die Autoren etwa für viel zuviel verlangt, dass Chefs ihre Mitarbeiter zu jeder gelungenen Tat beglückwünschen oder ihnen für jeden Handgriff ein Denkmal setzen. Anhand einer Fülle von Beispielen aus der Arbeitswelt und ihrer Gegenüberstellung mit den Umgangsformen im Privatleben versuchen sie, dem Leser die Augen für die zwischenmenschlichen Realitäten zu öffnen. Mit mäßigem Erfolg, so scheint es. Denn kaum freigeschaltet, wimmelt die Website zum Buch (wenn-der-chef-nervt.de) schon vor nichts als Klagen: „Eigentlich gehe ich ja ganz gern zur Arbeit – wenn nur meine Chefin nicht wäre!“, heißt es dort beispielsweise. „Sie ist ein Albtraum: sie quatscht mir ständig rein, jeden noch so unwichtigen Brief muss ich ihr vorlegen und dann meckert sie daran herum. Außerdem hat sie total nervige Angewohnheiten, z. B. schneidet sie sich immer die Fußnägel mit der Büroschere…“ Wenn Theorie auf Praxis trifft, möchte man in Abwandlung eines TV-Slogans hier rufen. Damit dürfte das Thema (hoffentlich) ausgelutscht sein. – Franz Klotz
Pressestimmen
23.08.2009 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Ohne Chef ist auch keine Lösung "Ein mit Humor geschriebener Ratgeber mit Tipps, die für mehr Harmonie im Büro sorgen."
09.09.2009 / Freundin: Guter Draht nach oben "Die Autoren raten: Statt auf bessere Brötchengeber zu hoffen, lohnt es sich, die eigene Einstellung zu überdenken und den Dialog mit Chef oder Chefin zu verbessern."
18.09.2009 / Spiegel Online: So kommen Sie mit Ihrem Chef klar "Ein Werk voller Tipps, die Mitarbeitern das Leben erleichtern sollen."
01.10.2009 / Literaturen: "Bossing" und "Staffing" "Kitz und Tusch betreiben kein Chef-Bashing, sie streben nach Ausgleich."
09.01.2010 / Hamburger Abendblatt: Buch der Woche "Exzellent."
23.02.2010 / Managementbuch.de: Ein Buch wie eine Brücke "Ein streckenweise herrlich satirisch geschriebenes Buch, das für mehr Spaß und Zufriedenheit am Arbeitsplatz sorgt."
