Bekanntlich leidet ja jeder mal unter seinem eigenen Chef. Deswegen habe ich schon einige Bücher zum Thema gelesen. Manche sind witzig, helfen aber nicht weiter, und vor allem: sie stellen den Chef als Monster und A... dar, was wenig zielführend ist. Deswegen war ich sehr gespannt, ob Volker Kitz und Manuel Tusch endlich mal einen neuen Beitrag zum Thema Chef beisteuern. Ihr "Frustjobkillerbuch" habe ich schließlich sehr gern gelesen.
Und das neue Buch hat mich nicht enttäuscht: Es schildert sehr lustig die ganz alltäglichen Problemchen, die man so mit seinem Chef hat: Er hört nicht zu, gibt unklare Anweisungen, ändert seine Meinung wie ein Fähnchen im Wind usw. Gleichzeitig leisten sie aber endlich mal einen konstruktiven Beitrag, weil sie, und das ist das wirklich Besondere und auch Interessante an dem Buch, immer auch die Perspektive des Chefs zeigen. Warum ändert er manchmal von einer Sekunde auf die andere seine Meinung? Weil er selbst nicht immer alles weiß! Warum lobt er nicht so oft, wie man es gern hätte? Weil er schließlich auch noch andere Mitarbeiter hat, die seine Aufmerksamkeit fordern!
Mich hat das Buch zum Nachdenken gebracht und es hat mir gezeigt, was ich selbst tun kann, um das Verhältnis zu meinem Chef zu verbessern. Und gleichzeitig habe ich mich köstlich amüsiert!