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Ohne Blut. 2 CDs [Audiobook] [Audio CD]

Alessandro Baricco , Christian Brückner
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Steinbach Sprechende Bücher; Auflage: 1., Aufl. (August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886986934
  • ISBN-13: 978-3886986934
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 958.076 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alessandro Baricco
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Anders als der Titel vermuten lässt, geht es in Ohne Blut ohne Blut nicht ab. Im Gegenteil: davon fließt reichlich. Der neue Roman von Alessandro Baricco handelt von Rache und Vergeltung. Von der grausamen Rache, die vier Männer nach irgendeinem Krieg an dem Mann üben, der während dieses Krieges sich selbst mit dem Blut der Feindesfrauen und -kinder besudelt hatte. Auch der Sohn des Gerichteten wird bei der Strafaktion auf einem entlegenen Bauernhof getötet. Nur die kleine Tochter überlebt in einem Erdloch, das der Vater ihr als Versteck angewiesen hatte, als er seine Henker kommen sah. Zwar wird sie von einem der Blutrichter entdeckt, doch der schweigt und schenkt ihr damit das Leben.

Ein Leben freilich, das für die Gerettete vor allem eines ist: qualvolle Buße für etwas, das sie selbst nicht zu verantworten hat. Und ein Leben, dem abermals die Rache zu seinem bestimmenden Inhalt wird. Fast schon am Ende dieses Lebens -- und nachdem alle anderen an der Hinrichtung Beteiligten schon selbst Opfer ihrer Tat geworden sind -- taucht das Mädchen vor der kleinen Losbude auf, in der ihr damaliger Retter seinen Lebensunterhalt verdient.

Ohne Blut ist der fünfte Roman aus der Feder Alessandro Bariccos und ein kleines Meisterwerk. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass sich schon bald der eine oder andere Drehbuchautor über dieses Buch beugen wird, um es mit großer Lust zu durchpflügen. Ein noch größeres Vergnügen nämlich als die bloße Lektüre dürfte es machen, die Fäden der Geschichte versuchsweise einmal hier und dort aufzunehmen, um sie mal aus dieser, mal aus jener Perspektive, mal mit diesem Anfang und jenem Ende, mal chronologisch dem Roman folgend, mal die Mitte an den Anfang oder ans Ende setzend zu erzählen. Baricco schreibt, so hat es den Anschein, nicht weniger als für den Leser für das Kino. Das war bereits bei Seide so und bei Novecento war es nicht anders. Ohne Blut aber ist in dieser Hinsicht vollkommen. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Auf einem einsamen Bauernhof ben drei M„nner grausame Rache. Sie t”ten einen Mann, der im Krieg Schreckliches getan hat. Auch sein kleiner Sohn muss sterben, einzig die Tochter berlebt in einem Versteck, obwohl einer der M”rder sie dort entdeckt. Er verr„t sie nicht. Jahrzehnte sp„ter trifft er sie wieder, nicht zuf„llig. Gemeinsam erinnern sie sich, erz„hlen, wie es ihnen ergangen ist und sprechen von den anderen drei M„nnern, die an der schrecklichen Bluttat beteiligt waren und die alle drei keines natrlichen Todes gestorben sind. Eine dramatische, bis zuletzt spannende Geschichte von beunruhigender Aktualit„t.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Baricco einmal anders 3. November 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe ihn begeistert gelesen, den romantisch-fantastischen Baricco in "Novecento", "Seide", "Oceano mare" und den humorvoll-skurrilen Barico in "City". Ganz anders sein neuer Roman. Mit ungeschöntem Realismus erzählt er vom Krieg, oder genauer seinen Verbrechen. Davon, was der Krieg mit den Menschen anrichtet, wie er ihr Wesen, ihr Leben für immer verändert. Die Zerstörung die er hinterläßt ist kalt, ohne Leben, ohne Blut.
Wird die Heldin irgendwann vergeben können, wieder leben können, nachdem sie als kleines Mädchen Zeugin war, wie ihr Vater und ihr Bruder hingerichtet wurden? Nun, Baricco wäre nicht Baricco, wäre da nicht am Ende ein Lichtstreif von Hoffnung am Horziont.
Packend und ergreifend. Der Krieg ist nur dann zu Ende, wenn er in unseren Köpfen und Herzen beendet wurde!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wann endet der Krieg? 3. Januar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Für inhaltliche Beschreibungen verweise ich auf die amazon-Zusammenfassung und die anderen Rezessenten.

Der Turiner Baricco hat seinen puristischsten Roman vorgelegt, in dem er ganz bewusst versucht, die Dinge mit wenigen, aber den richtigen Worten darzustellen. Dies gelingt ihm meisterlich. Auf spartanische Weise sagt er alles, was nötig ist, um das Thema der Kriegsfolgen moralisch, emotional und philosophisch voll zu erfassen und nachzuempfinden. Besonders aufgenommen habe ich zwei kurze Passagen, wie ich sie nie zuvor gelesen habe und nie vergessen werde (Die Entscheidung des Sohnes/Die Einladung ins Hotel - mehr sei nicht verraten).
Zwar ist dieses kleine Büchlein mit € 12,90 nicht günstig, aber dafür tatsächlich ein kleiner Schatz, der Hirn und Herz anregt.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein anderer Baricco 19. März 2004
Von "embh"
Format:Gebundene Ausgabe
Ohne Blut - der Titel täuscht! Blut wird viel vergossen in diesem neuesten Werk von Baricco. Im Krieg war Manuel Roca ein Schlächter, ein Folterer. Nun wird er nach dem Krieg von vier Männern ermordet, sein junger Sohn, der ihm zu Hilfe eilen wollte, wird ebenfalls erschossen, einzig die kleine Tochter überlebt in einem geheimen Kellerloch versteckt. Der jüngste Rächer entdeckt sie zwar, behält dies aber für sich und verschont sie, berührt von ihrem Anblick, ihrer Reinheit.
Jahrzehnte später, drei der Täter sind eines unnatürlichen Todes gestorben, treffen sich der junge Mann von damals und das nun altgewordene kleine Mädchen. Sie erzählen sich ihre Versionen der Vergangenheit, der alte Mann spürt, dass ihn sein Schicksal eingeholt hat.
Eine Geschichte vom Krieg im Frieden, von Sinn oder Unsinn, von Rache, von verschiedenen Wahrnehmungen. Manuel Roca war den einen ein verhasster Schlächter, der Tochter aber ein geliebter Vater. Ein stilles Buch, in welchem viel geschwiegen wird. Ein Buch, das berührt, das nachdenklich macht. Trotz aller Untaten ein sehr friedliches, schönes Buch.
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Eindrucksvoll
Es mag viele Bücher über die Folgen des Krieges aus menschlicher Sicht geben, aber dieses ist eines der beeindruckensten. Lesen Sie weiter...
Am 10. Mai 2009 veröffentlicht
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Der Krieg ist nicht aus. Er endet nicht. Seine Unmenschlichkeit wirkt weiter, verändert Menschen für immer. Dabei geht es in diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2008 von Christian Geuer
"Für uns war noch nichts vorbei"
Der Krieg ist längst aus. Offiziell. Doch drei Männer kommen zum Hof Mato Ruja um blutige Rache zu nehmen an Roca, der im Krieg Arzt war und von den Dreien für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2008 von bookmark
nicht ohne Blut
aber meisterhaft von Baricco geschrieben und ebenso meisterhaft von Christian Brückner gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2007 von nadi
Brilliant gesprochenes Hörbuch über Vergelten und Vergeben
Der durch die Romane ,Seide` und ,Novecento` weltberühmte Schriftsteller Alessandro Baricco hat erneut eine brilliante Geschichte geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2007 von Dr. Matthias Korner
Blutleer
Das war der letzte "Barrico", den ich mir angetan habe, ich geb es auf! Er verlegt seine Romane in Gegenden und Zeiten, die er selbst nicht versteht und und von denen er als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2007 von Leserin
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Veröffentlicht am 3. Januar 2004 von Readit
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Als ich den Klappentext zu diesem Buch las dachte ich " Tolle Geschichte ist bestimmt gut".Da hatte ich mich getäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2003 von Thomas Metzger
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