Zahnärzteblatt Baden-Württemberg, 11/2002
[...] Mit seinem Selbsthilfe-Ratgeber "Ohne Angst zum Zahnarzt" gibt Mats Mehrstedt den knapp acht Millionen Menschen in Deutschland, die den Gang zum Zahnarzt scheuen, eine Perspektive, ihre Ängste zu überwinden. Auch für Eltern, Zahnärzte und Psychotherapeuten stellt die Publikation eine interessate Informationsquelle dar. [...]
Zahnärztliche Nachrichten Sachsen-Anhalt, 12/2002
[...] Mit dem vorliegenden Buch wird eine schwierige, recht umfangreiche, aber nicht minder wichtige Thematik angesprochen, beruhend auf Erfahrungen, die in einer Institution gemacht wurden, die nach skandinavischem und amerikanischem Vorbild [...] arbeitet, um Menschen mit Zahnbehandlungsängsten zu helfen. [...] Die Zahllosen Tipps ermutigen sicherlich den ängstlichen Patienten, etwas gegen seinen Zustand zu unternehmen und stimmen ihn gewiss hoffnungsvoll, da Hilfe durchaus möglich ist. Nicht zuletzt dürften sich neben dieser Gruppe auch Eltern und Psychotherapeuten angesprochen fühlen. [...]
Kurzbeschreibung
Allein der Gedanke an den Zahnarzt bzw. Dentisten der Gedanke an eine Spritze, an einen Bohrer und das Bohrgeräusch löst bei etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland so große Angst aus, daß sie sich nicht trauen, einen Zahnarzttermin zu vereinbaren. Diese Zahnarztangst bzw. Zahnbehandlungsangst auch Oralophobie, Zahnphobie oder Zahnarztphobie genannt führt vielfach sogar zu gesundheitlichen Störungen wie Reizmagen, Migräne und Schlaflosigkeit.
Das "Hamburger Zentrum für die Behandlung und Erforschung von Zahnbehandlungsängsten", in dem der Autor arbeitet, ist die bisher einzige Einrichtung in Deutschland, die multidisziplinäre Methoden bei Zahnbehandlungsängsten einsetzt. Mats Mehrstedts Buch mit witzigen Illustrationen aus eigener Feder ist ein unentbehrlicher Ratgeber für alle, die den Gang zum Zahnarzt scheuen und somit ihre Dentalphobie "pflegen" und aufrechterhalten. Es enthält u.a. - zwei Fragebögen, die das Ausmaß der eigenen Zahnarztphobie im Vergleich zu anderen Menschen erkennen lassen. - einen Formbrief, um den richtigen Zahnarzt ausfindig zu machen, der sich mit Oralophobien auskennt, und den Zahnarztbesuch wahrschenlicher macht, wertvolle Tipps, um Katastrophengedanken, die Angst vor Spritzen (Spritzenangst) und Betäubungsmitteln und den Würgereflex unter Kontrolle zu bringen. Zielgruppen sind alle Menschen mit Angst vor einer Zahnbehandlung sowie Eltern, Zahnärzte, Zahnmediziner, Psychotherapeuten und sonstige Experten der Zahnheilkunde.