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Oh Mercy [Original Recording Remastered, Import]

Bob Dylan Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Biografie

Bob Dylan (geb. 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota; eigentlich Robert Allen Zimmerman) ist ein US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker und Lyriker. Der Sänger spielt Gitarre, Mundharmonika, Orgel und Klavier. Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts.
Dylan begann Ende der 1950er-Jahre nach Rock'n'Roll-Jahren in Schülerbands ... Lesen Sie mehr im Bob Dylan-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (1. Juni 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered, Import
  • Label: Sony
  • ASIN: B00026WU3M
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.285.567 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Political World 3:48EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  2. Where Teardrops Fall 2:32EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. Everything Is Broken 3:13EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Ring Them Bells 3:00EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Man in the Long Black Coat 4:33EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Most of the Time 5:04EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. What Good Am I? 4:45EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  8. Disease of Conceit 3:44EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  9. What Was It You Wanted 5:02EUR 1,29  Kaufen 
Anhören10. Shooting Star 3:13EUR 1,29  Kaufen 


Produktbeschreibungen

Audio

Produzenten können manchmal Wunder bewirken - wie Daniel Lanois bei Mr. Zim- mermann. Oh Mercy ist kein Gnadenappell, sondern Leitgedanke eines Barden in Bestform. In Political World und Everything Is Broken rockt er locker. Meist aber drapiert Lanois bluesig-karge Töne. Das schwerblütige Man In A Long Black Coat hat das Zeug zum Dylan-Klassiker - wie das Album.

© Audio

Stereoplay

Seine schlappen Auftritte an der Seite des redlich um Power und Stimmung bemühten Tom Petty sind noch als Alptraum in deutlichster Erinnerung, und auch mit den jüngsten Plattenaufnahmen stellte sich Bob Dylan nicht eben ein Ruhmeszeugnis aus. Nun ist der Mann, der dem Rock ein Anliegen gab, wieder voll da - mit einem Album, das an seine allerbesten anknüpft. Selbst die Lichtblicke der letzten zehn, zwölf Jahre, "Slow Train Coming" (1979) und "Infidels" (1983), hören sich dagegen vergleichsweise blaß an. Die Wahl von Daniel Lanois (siehe Die Besondere S1189) zum Produzenten trug sicher nicht unwesentlich zu diesem künstlerischen Erfolg bei. Die Entschei- dung für den Frankokanadier traf Dylan, nachdem er das in diesem Frühjahr erschienene Album "Yellow Moon" der Neville Brothers gehört hatte. Insbe- sondere die darauf enthaltene Neuaufnahme seines Songs "The Ballad Of Hollis Brown" imponierte dem eigenwilligen Barden. Die Atmosphäre des Aufnahmeorts New Orleans hinterließ dann prägende Spuren auf dem 34. Album des 48 Jahre alten Sängers. Vor allem die Ballade "Man In The Long Black Coat" transportiert die schwüle und dämonische Aura der Stadt am Mississippi-Delta. Dylan singt von einer Frau, die ihren Mann wegen eines mysteriösen Fremden verläßt. Einige grundsätzliche Reflektionen über Reli- gion, Sex, Tod, Natur und Sünde würzen dieses eindringliche Stück, in dem Dylan seinen Text nicht lethargisch herunterölt, sondern mit einer lange nicht mehr gehörten Ausdruckskraft deklamiert. Der politische und kulturelle Zerfall unserer Zivilisation zieht sich als Thema wie ein roter Faden durch die Lieder von "Oh Mercy". Die Gitarren- betonten Arrangements unterstreichen in ihrer transparenten Schärfe den mys- tisch beschwörenden Grundton, auf dem sich das Naturell von Dylan in voll- endeter Harmonie mit dem von Lanois trifft. Bässe, Dobro, Steel Guitar, Ak- kordeon, Percussion und Piano sind für eine Rock & Folk-Produktion ungewöhn- lich stimmig abgemischt. "Bob Dylan ist der beste Rocksänger der Welt", konstatierte Bob Johnston, als er "Oh Mercy" zu Gehör bekam. Er muß es wissen - immerhin produzierte er solche Dylan-Meilensteine wie "Highway 61 Revisited", "Blonde On Blonde" und "John Wesley Harding". ** Interpret.: 09-10 ** Klang.: 09-10

© Stereoplay


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Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
4.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Krautschneider TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
"Slow Train Coming" (1979) war Dylans letztes Album gewesen, das bei Fans und Kritikern halbwegs positiven Widerhall erfuhr. Seither herrschte Funkstille. Alles, was Bob Dylan im Laufe der Achtzigerjahre versuchte, wurde - sei es zurecht oder nicht - mehr oder weniger gnadenlos ins Vergessensland-Archiv der Musikgeschichte gestampft. Da ich persönlich keine Dylan-Scheiben (bis auf diese hier) der 80er-Jahre besitze, wage ich es nicht meiserseits ein Urteil dazu abzugeben.

Fest steht, das "Oh Mercy" nicht nur eine Wiederauferstehung war, auf die man (und der große Bob selbst wohl am meisten) eben seit einem Jahrzehnt ungeduldig gewartet hatte. "Oh Mercy" ist durch und durch ein gelungenes Bob-Dylan-Album. Es ist eine Platte mit Anliegen, mit Herzblut, mit Blues und Rock 'n' Roll!
Auch das, was Mr. Dylan in den frühen 90ern auf Platte bannen sollte, war zumindest eine halbe Klasse schlechter als "Oh Mercy".

Als ich heuer einem Bob-Dylan-Konzert beiwohnen durfte (in Linz), waren es vor allem die ruhigeren, besonnenen, sparsamen Nummern, die sich mir ins Gedächtnis und auch in die Seele brannten. Das hervorragend gespielte WHAT GOOD AM I? war meiner Meinung nach einer der Höhepunkte des Konzertes. Im Nu bestellte ich mir "Oh Mercy" und wurde belohnt mit einer Schar weiterer Klasse-Songs.
Man hat das Gefühl, als hätte es zwischen "Slow Train Coming" und "Oh Mercy" nie eine Pause gegeben. Und das ist auch das Schöne an Bob Dylans Musik - die zeitlose Schönheit seiner Songs wird (hoffentlich) noch viele weitere Jahrzehnte weiterleben...

Mittlerweile hat "Oh Mercy" schon so etwas wie einen KLASSIKER-Status - nicht nur bei treuen Dylan-Anhängern - erreicht. Völlig zurecht, würde ich meinen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persönlich, bewegend, verzweifelt 25. September 2009
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Was unterscheidet eine gute Dylan Platte von einer sehr guten? Die Qualität der Melodien und die der lyrics; und wenn Dylan es schafft beides auf hohem Niveau zu vereinen, und dabei auch noch die Dinge die ihn bewegten als er diese songs schrieb offenzulegen, dann wird es eine brilliante Platte.

So geschehen auch bei diesem Meisterwerk von 1989. ,Oh Mercy' ist eine sehr persönliche, bewegende und verzweifelte Platte, in der er sich oft genug selbst in Frage stellt und versucht seine Fehler zu ergründen. Beziehungsbewältigung betreibt er da und hinterfragt wohl daraus resultierend auch die Welt um ihn herum, ob die ihn vielleicht dazu gebracht hat ebendiese Fehler in seinen Beziehungen zu machen.

Musikalisch wartet er hier auf allen 10 songs mit wunderbaren Melodien auf, die sich stilistisch im Folk und Blues bewegen. Das düstere ,Man In A Long Black Coat' wäre wie geschaffen gewesen für Johnny Cash's American Recordings Serie, und ,What Was It Wanted' schlägt in die gleiche Kerbe. Die schönsten Melodien hat er auf dem nach Erlösung flehenden ,Ring Them Bells', auf ,Most Of The Time' (nie wurde das Gefühl des sich selbst Belügens, um über eine gescheiterte Beziehung hinwegzukommen, besser ausgedrückt als hier) und auf dem - im Grunde erschütternden - ,What Was It You Wanted'.

Die Arrangements von Daniel Lanois sind hier schön zeitlos und sparsam, aber nicht akkustisch. Da gibt es twang-Gitarren, Orgel und drums und auch einen schönen tragenden Bass und klanglich geht das hier auch mehr als in Ordnung.

Ein Album das keinen Auslasser zu verzeichnen hat, das sehr intim ist, aber emotional auch schwer zu ertragen ist. Für sensible Gemüter zum Weinen schön. Es ist wohl so - die bewegendsten songs werden wohl aus innerer Verzweiflung heraus geboren.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeremonienmeister der Melancholie 15. April 2006
Von weiser111
Format:Audio CD
Mit "Oh Mercy" scheint Dylan fast genau da weiterzumachen, wo er gut 10 Jahre vorher mit "Blood on the Tracks" aufgehört hat... Ein stimmungsvoll-düsteres Album, voller Balladen und Songs über die Härten des Lebens. Das alles ist meisterlich arrangiert von Daniel Lanois, der die insgesamt eher sparsame Instrumentierung punktgenau einsetzt. Auch wenn ich mir vor allem die besten Songs des Albums, die Tracks 4, 5, 6 und 10, auch hervorragend in allersparsamster unplugged-Instrumentierung vorstellen könnte, wie auf ylans "World Gone Wrong" von 1993 -- so, wie sie hier zu hören sind, sind sie umwerfend.
Je sparsamer in Szene gesetzt, desto besser: Mit dem "Man in the Long Black Coat" erreicht Dylan einen der vielen einsamen Gipfel in seinem Gesamtwerk. Eine düstere Ballade, die die Geschichte der Frau, die mit dem geheimnisumwitterten Mann im schwarzen Mantel davionging, in poetischen Genrebildern erzählt. Genial ist schon der Auftakt: "crickets are jamming" -- und im Hintergrund hört man tatsächlich die Grillen zirpen. Eine stimmungsvolle Momentaufnahme aus einem weiten Land, wie man sie sich schöner kaum vorstellen kann.
Überhaupt: Die Stimmung, die Atmosphäre -- sie durchdringen das ganze Album. Am ehesten fallen noch "Political World" und "Everything is Broken" aus dem Rahmen -- vor allem "Political World" ist aber dennoch ein typischer Dylan, eine wortgewaltige Anklage über den Niedergang der Welt; Shakespeare-Kenner könnten womöglich Versatzstücke aus dem 66. Sonett wiedererkennen, denen aber kein versöhnliches Couplet folgt.
Ansonsten beweist Dylan hier wieder mal in (leider nur) 39 Minuten, dass er derjenige welcher unter den Songwritern ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Persönlichstes Dylan Werk
Klingt wie im Pariser Kellerclub aufgenommen, mit der Creme der Studiomusiker und marvellous produziert von Daniel Lanois, einmalig! Etwas für sehr BLAUE Stunden ;-)
Vor 4 Monaten von Alfred Bock veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen zurück zu alter Stärke
Die 80er Jahre gingen gut aus für Bob Dylan. Nachdem er nach "Infidels" (1983) einige schwächere Alben vorgelegt hatte, fand er auf "Oh Mercy" zu alter Form zurück. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Günther Schmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein persönliches Lieblingsalbum und Meisterwerk von Bob Dylan
Oh Mercy erschien im September 1989 und signalisierte, was Bob Dylan angeht, so was wie eine Rückkehr zu alter Form. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Frank Lindemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Phantastisch
Dieses Album ist wunderbar, ein muss für jeden Dylan Fan! Most of the Time ist das schönste Lied, obgleich ich die letzten 3 Lieder nicht so gut finde... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Gordon Raetzer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsalbum von Dylan
Von den vielen Meisterwerken Dylans mein persönlicher Favorit.
Durchgängig hervoragende Songs und Texte, der Sound und der Mix stimmen auch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2011 von Frank Lehmann
5.0 von 5 Sternen Perle der 80er
Ich habe um die 80er-Alben von Bob immer einen großen Bogen gemacht. Wenn nun aber die Sammlung vor und nach den 80ern komplett ist - was bleibt einem übrig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von Steve
5.0 von 5 Sternen Oh Mercy, oh Meisterwerk!
Wohl keine Platte habe ich in meinem Leben so oft gehört wie Dylans "Oh Mercy". 1990 zu Weihnachten zufällig für einen Freund gekauft, zu Hause erstmal aufgelegt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2010 von Van den Budenmayer
5.0 von 5 Sternen zehn jahre nach "slow train coming"
im jahre 1989 beglückte mich bob dylan mit dieser produktion, die für mich die auch sehr guten alben in der zeit von 1981 bis 1995 deutlich überragt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von Stephan Urban
5.0 von 5 Sternen Befreiungsschlag aus der Krise
Bis zum Jahr 1989 war Bob Dylan in den 80ern so gut wie gar nichts gelungen. Zu Buche stand allenfalls das starke Album "Infidels" und die sehr gelungene Liveplatte "Real Live". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2009 von Martin Resch
5.0 von 5 Sternen Am Ende der Durststrecke steht ein Meisterwerk
Dieses dunkle, von Daniel Lanois produzierte Album beendet eine knapp 15-jährigen Durststrecke, in der Dylan kaum bemerkenswertes veröffentlicht hat - einer der absoluten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2007 von Jack Frost
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