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Offset

Alexandra Maria Lara , Felix Klare , Didi Danquart    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Alexandra Maria Lara, Felix Klare, Razvan Vasilescu
  • Regisseur(e): Didi Danquart
  • Komponist: Klaus Buhlert
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Rough Trade Distribution GmbH
  • Erscheinungstermin: 10. Mai 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000P5FDIE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.647 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der junge deutsche Ingenieur Stefan kommt nach Bukarest, wo er in einer Druckerei eine neue Maschine installieren soll. Dabei verliebt er sich in die hübsche Dolmetscherin Brindusa. Diese wiederum erwidert zwar Stefans Avancen, kann sich diesem aber nicht mit Haut und Haaren hingeben. Der Grund: Ihr Chef, der dominante, gewaltbereite Druckereibesitzer Iorga, denkt gar nicht daran, seine einstige Geliebte kampflos ziehen zu lassen. Auch dann nicht, als Stefans Eltern anreisen, um der kurz bevorstehenden Hochzeit beizuwohnen.

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Deutsch ( Dolby Digital 5.1 ), Deutsch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), Französisch ( Untertitel ), ANAMORPHIC WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Biographien, FormMannschaft Interview(s), Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Screenwriters Cristi Puiu and Razvan Radulescu, who previously collaborated on the internationally acclaimed drama The Death of Mr. Lazarescu, team with director/co-writer Didi Danquart for this romantic drama concerning a Romanian woman forced to choose between her German fiancée and her powerful boss/lover. Brindusa (Alexandra Maria Lara) is a secretary in the printing shop owned by Nicolai 'Nicu' Iorga (Razvan Vasilescu). Though Brindusa and Nicu have recently become lovers, Brindusa is simultaneously repulsed and attracted by the wealthy businessman's undeniable charisma. When German technician Stefan (Felix Klare) arrives at the office to install a new offset machine, the power connection he forms with the German-speaking secretary soon leads him to propose marriage. Upon accepting his offer, Brindusa finds that severing her romantic ties to Nicu isn't nearly as simple as she thought it would be. ...Offset

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Bringen wir doch erst einmal das Positive hinter uns: Die Hauptdarstellerin des 2006 von Didi Danquart hergestellten Filmdramas war wirklich toll anzusehen - und sie sprach vorzüglich Deutsch, was in diesem Film schon aufgefallen ist.

Wer wie ich kein Wort Rumänisch versteht, kann der deutlichen Mehrheit der Dialoge, die - in der deutschen Fassung! - unsynchronisiert in Rumänisch vorgetragen werden, nicht folgen. Es ist schon recht ungewöhnlich, dass man für einen "deutschen" Film Untertitelung benötigt, und ich könnte auf so etwas gut verzichten. Aber auch für den Rest reicht Deutsch nicht aus, man sollte schon Französisch und Englisch verstehen können. Im Folgenden wird der Film entsprechend ohne Berücksichtigung der rumänischen Dialoge besprochen.

IN DEN FOLGENDEN 5 ABSÄTZEN WERDEN WESENTLICHE INHALTE DER HANDLUNG BESPROCHEN

Die rumänische Sekretärin Brindusa Herghelegiu (Alexandra Maria Lara, 28) und der deutsche Ingenieur Stefan Fischer (Felix Klare, 28) leben in Bukarest und wollen in drei Tagen heiraten.

Aber Brindusa pflegt mit ihrem mafiösen 52-jährigen Chef Nicu Iorga seit Jahren ein sado-masochistisches Verhältnis. Man erfährt nicht, womit der überdrehte Alte, der ständig zwischen Durchknallen und Schleimen hin- und herschaltet, die junge Schöne in der Hand hat, aber noch am Vortrag der Trauung erzwingt er im Büro einen Beischlaf.

Der Chef versucht noch am Tag vor der Trauung, Stefan mit 100.000,- Euro und düsteren Drohungen zu veranlassen, nach Deutschland zurückzukehren - natürlich ohne seine Gespielin. Schließlich taucht er auf dem Standesamt auf, fuchtelt mit einer Armeepistole rum, bedroht alle und jeden, schlägt einen Gast brutal nieder, schreit durch die Gegend und schießt sich in die Brust.

Davon ist Brindusa, die das alles mit feuchten Augen verfolgt hat, ja doch außerordentlich gerührt. Sie fährt gleich mit dem Rettungswagen mit, im Krankenhaus schickt sie den fassungslosen Stefan nach Deutschland zurück.

In der Schluss-Szene umarmt sie ihr Vater voller Verständnis für diese so logische Entscheidung.

ENDE DER HANDLUNGSÜBERSICHT

Der Film serviert ein Bild über Rumämien und seine Bewohner, das wenig schmeichelhaft ist. So rückständig, verbohrt, nationalistisch, durchgeknallt und beleidigt können die Leute dort wirklich nicht sein, oder? Ein paar Spitzen auf "überhebliche Wessis", wie man sie als schmerzlich Wiedervereinigter zur Genüge kennt, fallen da schon fast nicht mehr auf.

Doch das eigentliche Problem des Films liegt nicht im Hintergrund, sondern in der völlig irrwitzigen und nicht im Mindesten nachvollziehbaren Handlung. Da wohnt ein Drucker in einer attraktiven 2-Millionen-Villa und ist ständig von Leibwächtern übelster Art umgeben, man erhält aber nicht den mindesten Hinweis, mit welchen kriminellen Machenschaften er sein Geld schaufelt.

Auch der Charakter seiner Beziehung zu seiner Sekretärin bleibt ungeklärt. Man sieht keine Gewalt - nur Angst - und ein Armband als Bezahlung der Nummer. Dazu passt nicht im Mindesten, dass sich Brindusa letztendlich entscheidet, bei dem alten Supermacho zu bleiben. Wenn das aber so ist, fragt man sich, wieso überhaupt sie etwas mit dem jungen Stefan, der sich von ihr ziemlich viel bieten lässt, angefangen hat. Will uns der Film erklären, dass es sich um nationale Unterschiede darin handelt, wie Mann und Frau miteinander umgehen? Wenn man dem folgt, war Stefans Fehler, Frauen nicht ständig anzubrüllen und zu terrorisieren. Aber auch das funktioniert nicht - das hätte man lange vorher bemerkt.

Übrigens bleiben auch Fragen in Nebenhandlungen offen. Warum betrügt der Chef den Techniker des Maschinenlieferanten? Warum mobbt er seine Mitarbeiter? Wenn er - ein gewohnheitsmäßiger Lügner und Betrüger - Franzosen aufgrund seiner überragenden Weltsicht als nicht vertrauenswürdig einschätzt, warum lädt er sie dann überhaupt zu tagelangen Verhandlungen ein? Wenn er den jungen Nebenbuhler loswerden will, warum wird er gerade zur Hochzeit aktiv? Schließlich ist die Ehe als Institution sowohl ihm als auch seiner Call-Sekretärin völlig gleichgültig, sie könnten also genauso weitermachen wie bisher.

Man schaut den Film also an in verzweifelt wachsender, aber auch immer unwahrscheinlicherer Hoffnung, Erklärungen zu erhalten. Die gibt es aber nicht. So bleibt man am Ende wütend und frustriert zurück, gerade so wie unser zutiefst lächerlicher Rumpelstilzchen-Rumäne, der König des Offsets.

Das einzig Positive: Vielleicht wacht der ein- oder andere EU-Gutgläubige hinsichtlich der noch entwicklungsfähigen Anrainerstaaten aus seinen euphorischen Träumen auf.

film-jury 1* A0550 21.3.2011eg 15A Genre: Drama
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Doraemon
Format:DVD
Deutscher Schnösel arbeitet in Rumänien und da er von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, wagt er es, sich in die Dauergeliebte seines verheirateten Chefs zu verlieben und will sie gar noch heiraten. Unerhört, so was! Hätte sich ja vorher mal über die Sitten dieses vogeblich steinzeitlichen Landes, in dem einst Dracula residierte, informieren können. Natürlich betrügt seine Möchtegern Freundin Brindusa alias Alexandra M. Lara, unseren deutschen Michel weiterhin mit dem Chef. Blut ist, besonders in Rumänien, dicker als zarte Liebesbande.

Chef Iorga (lieber Count Yorga mit Robert Quarry sehen!) fehlt nur noch das Messer zwischen den Zähnen, um das Klischee perfekt zu machen. Sein Liebchen gibt er natürlich nicht kampflos preis. Das Ringen des aufbrausenden Südländers mit dem korrekt-unbeholfenen Nordländer kann beginnen. Wer die meisten Tricks und Kniffe kennt, gewinnt.

Da der Deutsche natürlich zu uninteressiert ist, Rumänisch zu lernen und auch ansonsten alle deutschen Darsteller nur Arroganz und Desinteresse gegenüber der rumänischen Kultur versprühen, kann man sich die Frage selbst beantworten, für wen sich Brindusa am Ende entscheidet. Na, dämmert's schon....

Natürlich für den leidenschaftlichen Landsmann, den Choleriker, der seine Frau betrügt, sich nimmt, was er will, rumschreit, unrasiert umherstolziert (so was ist immer cool!) und notfalls auch zur Selbstverletzung schreitet, um die Heirat mit dem aalglatten Bürschchen aus dem blühenden Kulturbollwerk, das Lichter, Lafer, Lecker und JBK erschaffen konnte, zu verhindern.

Frauen waren seit jeher Besitz und so soll das auch bleiben. Wäre ja noch schöner, wenn ein Fremdling es wagen darf, diese Macho-Idylle, die auch dem unterwürfigen Frauchen unterschwellig gefällt, zu zerstören. So der bedenkliche Unterton des Films.

Die neuen deutschen Filmemacher, in ihrer Masse seit jeher Meister in der Inszenierung niederreißender und selbsgeißelnder Filme, haben hier wieder einen aufputschenden Beitrag zur Katharsis der Seele der Nation abgeliefert, der nun natürlich beansprucht, als große Kunst durchzugehen und auch schon, dem üblichen Automatismus für Betroffenheits-Filme dieser Art entsprechend, einige Preise eingeheimst hat. Schön auch, dass Alexandra M. Lara ihren Vater in einer Nebenrolle, die dieser sehr gut meistert, unterbringen konnte. Bislang kannte man dieses bezahlte Familienhappening besonders von Starmime Uwe Ochsenknecht, der seinen hochtalentierten Sohn in Deutschlands hochwertiger Filmkunstwelt unterbringen konnte. Wie sympathisch und beruhigend ist dieser neuer Trend für alle angehenden Schauspieler, die keinen "Filmstar" in der Verwandtschaft haben und noch daran glauben, dass echtes Talent und Leistung zählen.

Der Abschiedsdialog des gescheiterten deutsch-rumänischen Techtelmächtels lautet lapidar: "Geh zurück nach Deutschland, Geh!" Wie befohlen, so geschehen. Aber da gefällt's ja gerade nicht und wenn man jetzt noch nicht mal mehr in Rumänien, dem Land mit dem Deutschland auf Innigste seit Jahrhunderten geschichtlich und literarisch verbunden ist (das wusste der Filmemacher Didi Danquart wohl nicht), frei lieben darf, wohin sollen die ungeliebten und sich selbst verlorenen, häßlich gezeichneten, Deutschen dann auswandern? Es ist geradezu lächerlich, zu zeigen, wie ein Deutscher in Rumänien arbeitet und sich dort verliebt und nicht das geringste Interesse für die andere Kultur, mit der sein Land so viel geschichtlich-kulturelle Gemeinsamkeiten hat, zeigt. Dass so interkulturelle Lieben scheitern müssen, ist absehbar. Welches Bild zeichnet der Film von den Repräsentanten beider Länder: Der Rumäne an sich ist liebenswert, leidenschaftlich, viril, schlitzohrig, stolz auf seine Kultur. Der Deutsche an sich dumpf, steif, blöd, langweilig, identitätslos, Materialist und ein Schlaffi. Der Film ist eine Beleidigung für jeden rumänischen und deutschen Zuschauer. Über interkulturelle Liebe ist hier nichts außer Klischees am laufenden Band zu erfahren. Eine ärgerliche verzerrende Groteske gegen die Völkerverständigung. Insgesamt ein sehr niederreißender Film.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Super 28. März 2010
Format:DVD
Der Film ist einfach nur GEIL! Ich habe ihn schon im Kino gesehen und wusste, dass ich ihn irgendwann haben möchte! Man muss sich schon einbißchen mit der rumänischen Sprache auskennen, weil vielles nicht übersetzt wird und wenn man das nicht versteht, hat man schon verloren! Aber sonst... ein super Film! Er ist schön anzusehen weil ich aus der Stadt komme wo er teilweise gedreht wurde! Die Strasse "Lipscani" und die Einkaufsläden ( wo ich übrigens mein Hochzeitskleid gekauft habe) in einem Film zu sehen ist schon was tolles!
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