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Officium

Garbarek/Hilliard Ensemble, Jan Garbarek Audio CD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Morales, Rue, Perotinus, Dufay
  • Audio CD (20. September 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Ecm Records (Universal)
  • ASIN: B000025IL0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.356 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören  2. Primo Tempore 8:03EUR 1,79
Anhören  3. Sanctus 4:44EUR 0,99
Anhören  4. Regnantem Sempiterna 5:36EUR 0,99
Anhören  5. O Salutaris Hostia 4:34EUR 0,99
Anhören  6. Procedentem Sponsum 2:50EUR 0,99
Anhören  7. Pulcherrima Rosa 6:55EUR 0,99
Anhören  8. Parce Mihi Domine 5:35EUR 0,99
Anhören  9. Beata Viscera 6:34EUR 0,99
Anhören10. De Spineto Nata Rosa 2:30EUR 0,99
Anhören11. Credo 2:06EUR 0,99
Anhören12. Ave Maris Stella 4:14EUR 0,99
Anhören13. Virgo Flagellatur 5:18EUR 0,99
Anhören14. Oratio Leremiae 5:00EUR 0,99
Anhören15. Parce Mihi Domine 6:52EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Audio

Wunderbar rein und klar klingen die Stimmen des Hilliard Ensembles, und ebenso natürlich schlängeln sich Jan Garbareks Tenor- und Sopransaxophon durch die mittelalterlichen Gesänge der vier Briten. Wie eine fünfte Stimme wirken die Saxophon-Töne, und doch bewahren sie eine hauchfeine, angenehme Distanz zu den 15 Gesängen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Die Begegnung fiel so intensiv aus, daß sich nach Góreckis ruhmreicher 3. Symphonie und den gregoriantischen Gesängen der spanischen Mönche womöglich ein neuer Klassiker-Hit anbahnt.

© Audio

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wenn es um Messen und andere Sakralweke von Dufay, De la Rue und Perotin geht- Werke, die zum Teil vor mehr als 500 Jahren geschrieben wurden, erwartet man für gewöhnlich kein Saxophon, das dann ja doch ziemlich modern ist. Klar, weder Dufay noch die anderen Herrschaften kannten so etwas wie ein Saxophon- sie haetten niemals daran gedacht, dass es mal etwas geben wird, das Saxophon heissen wird- aber: Heisst das denn, dass man Perotin nicht auf dem Saxophon spielen darf? Es gibt so einige Herrschaften, die der festen Überzeugung sind, dass man Werke die vor 500 Jahren geschrieben wurden, so zu singen hat, wie sie damals gesungen wurden. Nichts darf neu ausprobiert werden- Neues wird als 'Schande' bezeichnet. Nun, diese Aufnahme will weder Referenzaufnahme, noch historisch 'richtig' sein. Das einzige, was sie will und was sie auch kann (zumindest bei mir und bei allen meinen Freunden, denen ich diese CD vorgespielt habe) ist: eine Atmosphaere zu komponieren, die man bisher so nicht erlebt hat. Dem zu Tode traurigen und unendlich harmonischen Klang des Hilliard Ensembles gesellt sich naemlich die leise saeuselnde Stimme des Saxophons von Jan Garbarek. Und da Perotin und all die anderen Genies, die diese Musik mit unglaublicher Dichte geschaffen haben gewiss nirgends vemerkt haben, dass ihre Musik nur historisch korrekt zu singen sei, erlaube ich es mir, zu behaupten, dass die Musik auf dieser CD ihren Zweck ganz erfüllt: Sie ist weder für Neureiche gedacht noch für Altarme. Sie ist für jeden und will nur schön sein, zum traeumen bewegen. Musik zu machen, Musik zu schreiben ist eben deshalb so schwer, weil Musik nur dann gut ist, wenn der Interpret auch etwas von sich da reinsteckt. Perotin ist tot. So singen wie er, kann keiner mehr, egal wieviel Forschung man betreibt. Also bitte ich die Vorrezensenten, nicht so zu tun, als ob sie wissen würden, wie das ganze vor 500 Jahren klang und fordere sie höflich auf, Individualitaet als Bereicherung anzusehen und sich zu vergegenwaertigen, dass die Zeit vergeht und alles um sich herum veraendert. Musik ist etwas, das der Seele entspringt, also ist es sinnlos, zu versuchen, ihr irgendwelche irdischen Grenzen aufzuzwingen. Wer dennoch denkt, dass alles historisch korrekt sein muss, kann sich ja von seiner Luther-Bibel verabschieden und das lateinische Orginal aufsuchen, um sie dann unter 'historisch korrekten' Bedingungen zu lesen. Schliesslich ist alles andere für Neureiche...

Wer sich aber von der Aesthetik sphaerischer Klaenge gerne verwöhnen laesst und Neues nicht verurteilt, sollte hier zugreifen!
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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Keine leichte Kost... 12. Oktober 2005
Format:Audio CD
Dieses Werk entzweit die Hörer wie kaum ein anderes. Alte Musik meets Jazz-Saxophon - kann das gutgehen? Während die eine Seite den Untergang der Musik beklagt - auch in vielen Rezensionen hier nachzulesen - ist die andere Seite begeistert. Ich gehöre zu den Begeisterten, seit ich vor vielen Jahren diese CD geschenkt bekommen habe. Der einzige, allerdings dicke Minuspunkt ist die Abmischung, die das Sax viel zu weit in den Vordergrund holt. Was hätte diese Aufnahme noch werden können, wenn das Instrument mehr mit den Stimmen verschmolzen wäre? So bleibt immerhin die fantastische Interpretation des Hilliard Ensembles, wenn auch Garbareks Saxofonlinien häufig einfach zu laut sind (wenn auch gelungen). Der Stilgegensatz erschließt sich nicht so leicht, die CD ist beim ersten Hören ziemlich "sperrig" (huch, was passiert denn da?). Die Klänge werden eingängiger, hört man sie häufiger. "Officium" hat damals übrigens mein persönliches Interesse für alte Musik geweckt - und auch für die Aufnahmen des Hilliard Ensembles, von denen sich mittlerweile einige angesammelt haben. Wenn der bis dato jazz-orientierte Zuhörer sich fragt "Wie klingt das denn ohne Saxofon?" und der Klassik-Fan wissen möchte "Was spielt Jan Garbarek denn sonst noch?", dann wäre das sicherlich ein Schritt, den musikalischen Horizont zu erweitern. Meiner Meinung nach ist "Officium" ein - bis auf den genannten Schwachpunkt - gelungener Versuch, völlig unterschiedliche Musik zusammenzubringen und ihr damit vielleicht auch neue Hörer zu erschließen. Empfehlenswert!
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115 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für die Spaßgesellschaft 16. September 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Diese CD respektiert lediglich die oberflächliche Vergnügungssucht der erschreckend ungebildeten Neureichen. Eine Totenmesse wird in Fragmenten und mit dem süßen Zuckerguß Garbareks als "easy listening" dargeboten. Ich habe diese CD schon mehrfach in Boutiquen laufen hören! Eine Schande ist diese Produktion.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Officium
diese CD ist sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr schön (so, sind das jetzt 20 Worte?)
Vor 4 Monaten von Znerol veröffentlicht
Offizium von Jan Garbarek
Diese CD schwebte mir schon sehr lange "im Ohr" herum, ich wußte nur nicht, wer sie interpretiert hat. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von moonsnake veröffentlicht
Officium
Wow, das geht richtig gut ab. Die sakralen Chorklänge des Hilliard Ensemble und dazu das Saxophon von Jan Garbarek - man taucht ein in eine spirituelle Welt sphärischer... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Christiana veröffentlicht
was gibt es da zu meckern?
Die Einspielung weckt immerhin bei vielen Interesse für sehr, sehr alte Musik. Das kann ich nur hoch einschätzen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von David Block veröffentlicht
Geopfert
Das Sakrale wird auf dem Altar des Profanen geopfert!
Entspricht durchaus dem intellektuellen Verfall, der die letzten Jahre unsere gesellschaftliche Entwicklung kennzeichnet. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Becky Messer veröffentlicht
jan garbarek officium
Sehr schöne CD, aber keine "Unterhalungsmusik". Herrlich klare Stimmen zusammen mit dem Saxophon - ein Gedicht!
Vor 20 Monaten von Anton veröffentlicht
ohne Saxophon am schönsten...
Ich habe diese CD nun schon einige Jahre. Das nur vom Hillard Ensemble gesungene Stück "Parce Mihi Domine" gehört zu den schönsten Vokalstücken, die ich kenne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2010 von Keiper
Musik wie in er Gotik
Die eigentlich wunderschönen Gesänge der Mönche und die dazu passende Oboe vermitteln ein schwebendes Gefühl als als bewege man sich in der Gotischen Kathedrale... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2009 von Sven Ebert
Klasse und Klasse - eine Mixture
Es ist ein Versuch. In diesem Fall werden alte Stücke, sakrale Gesänge, gregorianische Zeiten neu belebt und die Erinnerung an Eberhard Schöner der 70er kam erneut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2007 von kpoac
Intensive Musik
Wer alte Musik mag, kommt am Hillard-Ensemble schwer vorbei. Und er wird überrascht sein, wie sich die scheinbaren Gegensätze zwischen dem traditionellen (Kirchen-)gesang... Lesen Sie weiter...
Am 7. März 2006 veröffentlicht
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