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Officium
 
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Officium

19. September 1994 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Label: Universal Music Classics & Jazz
  • Copyright: (C) 1994 ECM Records GmbH, under exclusive license to Universal Music Classics & Jazz - a division of Universal Music GmbH
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:17:35
  • Genres:
  • ASIN: B0058OU5UI
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.035 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kreb Tukya on 7. März 2008
Format: Audio CD
Wenn es um Messen und andere Sakralweke von Dufay, De la Rue und Perotin geht- Werke, die zum Teil vor mehr als 500 Jahren geschrieben wurden, erwartet man für gewöhnlich kein Saxophon, das dann ja doch ziemlich modern ist. Klar, weder Dufay noch die anderen Herrschaften kannten so etwas wie ein Saxophon- sie haetten niemals daran gedacht, dass es mal etwas geben wird, das Saxophon heissen wird- aber: Heisst das denn, dass man Perotin nicht auf dem Saxophon spielen darf? Es gibt so einige Herrschaften, die der festen Überzeugung sind, dass man Werke die vor 500 Jahren geschrieben wurden, so zu singen hat, wie sie damals gesungen wurden. Nichts darf neu ausprobiert werden- Neues wird als 'Schande' bezeichnet. Nun, diese Aufnahme will weder Referenzaufnahme, noch historisch 'richtig' sein. Das einzige, was sie will und was sie auch kann (zumindest bei mir und bei allen meinen Freunden, denen ich diese CD vorgespielt habe) ist: eine Atmosphaere zu komponieren, die man bisher so nicht erlebt hat. Dem zu Tode traurigen und unendlich harmonischen Klang des Hilliard Ensembles gesellt sich naemlich die leise saeuselnde Stimme des Saxophons von Jan Garbarek. Und da Perotin und all die anderen Genies, die diese Musik mit unglaublicher Dichte geschaffen haben gewiss nirgends vemerkt haben, dass ihre Musik nur historisch korrekt zu singen sei, erlaube ich es mir, zu behaupten, dass die Musik auf dieser CD ihren Zweck ganz erfüllt: Sie ist weder für Neureiche gedacht noch für Altarme. Sie ist für jeden und will nur schön sein, zum traeumen bewegen. Musik zu machen, Musik zu schreiben ist eben deshalb so schwer, weil Musik nur dann gut ist, wenn der Interpret auch etwas von sich da reinsteckt. Perotin ist tot.Lesen Sie weiter... ›
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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Neumann on 12. Oktober 2005
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Dieses Werk entzweit die Hörer wie kaum ein anderes. Alte Musik meets Jazz-Saxophon - kann das gutgehen? Während die eine Seite den Untergang der Musik beklagt - auch in vielen Rezensionen hier nachzulesen - ist die andere Seite begeistert. Ich gehöre zu den Begeisterten, seit ich vor vielen Jahren diese CD geschenkt bekommen habe. Der einzige, allerdings dicke Minuspunkt ist die Abmischung, die das Sax viel zu weit in den Vordergrund holt. Was hätte diese Aufnahme noch werden können, wenn das Instrument mehr mit den Stimmen verschmolzen wäre? So bleibt immerhin die fantastische Interpretation des Hilliard Ensembles, wenn auch Garbareks Saxofonlinien häufig einfach zu laut sind (wenn auch gelungen). Der Stilgegensatz erschließt sich nicht so leicht, die CD ist beim ersten Hören ziemlich "sperrig" (huch, was passiert denn da?). Die Klänge werden eingängiger, hört man sie häufiger. "Officium" hat damals übrigens mein persönliches Interesse für alte Musik geweckt - und auch für die Aufnahmen des Hilliard Ensembles, von denen sich mittlerweile einige angesammelt haben. Wenn der bis dato jazz-orientierte Zuhörer sich fragt "Wie klingt das denn ohne Saxofon?" und der Klassik-Fan wissen möchte "Was spielt Jan Garbarek denn sonst noch?", dann wäre das sicherlich ein Schritt, den musikalischen Horizont zu erweitern. Meiner Meinung nach ist "Officium" ein - bis auf den genannten Schwachpunkt - gelungener Versuch, völlig unterschiedliche Musik zusammenzubringen und ihr damit vielleicht auch neue Hörer zu erschließen. Empfehlenswert!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde on 9. November 2002
Format: Audio CD
Als ich diese CD geschenkt bekam, war ich zunächst skeptisch: Gregorianik und Saxophon - kann das überhaupt zusammen passen?
Doch wurde ich schnell eines besseren belehrt... Jan Garbarek und das Hiliard Ensemble haben etwas Unglaubliches geschafft: eine Symbiose von zwei Musiken, die hunderte von Jahren auseinanderliegen und die zu einem völlig neuen Klang verschmelzen.
Wer sich auf dieses Experiment einlässt, kann neue Klangwelten erleben und tief eintauchen in diese ruhige und gleichzeitig so leidenschaftliche Musik.
Für mich jedenfalls ein absolutes Muss an langen und dunklen Herbstabenden...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Will on 4. Februar 2014
Format: Audio CD
Diese CD ist interessant und ungewöhnlich und gehört dennoch nicht zu denen, die ich regelmäßig (und gerne) höre. Wo ist also das (mein) Problem? Die vom Hiliard Ensemble intonierten mittelalterlichen Gesängen besitzen einerseits eine hochmeditative Ruhe, die zum verweilenden und hingebungsvollen Zuhören einlädt. Gleichzeitig erscheinen mir die Saxophon Improvisationen von Jan Garbarek hier über weite Strecken wie ein Fremdkörper, die Musik mehr störend als ergänzend. M.E. lassen sich seine Saxophon Linien zu wenig auf das Original ein und er befindet sich zu oft in der Rolle eines etwas nervigen, besserwisserischen Kommentators.Tonal finde ich die Kombination von Mittelalterlichem Chor und dem kühlen norwegischen Saxophon als nicht stimmig - hier würde ein wärmer intonierendes Blasinstrument besser passen.

Das Klangbild ist ewas hallig, was dem Chorgesang zu Gute kommt, nicht aber dem Saxophon.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von E. A. on 11. Oktober 2005
Format: Audio CD
Diese wirklich aussergewöhnliche CD besitze ich nun schon ca. 8 Jahre. Jan Garbarek kenne und schätze ich schon seit mehr als 23 Jahren und habe Ihn schon häufig live in unterschiedlichen Besetzungen sehen dürfen.
Officium fand ich als Hintergrund und Chill Out Musik immer ganz "nett". Jan Garbarek habe ich auch im Laufe der Jahre nicht mehr so spannend empfunden. Alles war irgendwann schon mal gehört und nicht mehr so aufregend"neu".
Nun aber durfte ich das Hilliard Ensemble und Jan Garbarek live im Kloster Eberbach *erleben*. Seit diesem Abend höre ich Officium und auch Garbarek mit anderen Ohren. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Diese CD ist tatsächlich schon 11*!* Jahre alt. Jedesmal wenn ich sie jetzt höre, sehe ich das Hilliard Ensemble vor meinen Augen und Jan Garbarek rechts daneben. Eine CD für die Ewigkeit die in unserer schnellebigen Zeit zum Glück viele Anhänger fand und finden wird. Es fand daher auch ein Zusatzkonzert im Kloster statt um dem Andrang der Zuhörer gerecht zu werden. Mit dem Nachteil das die Konzerte leider nach ca. 80 Minuten zu Ende waren. Zwei mal 80 sind 160 Minuten und das ist für die Künstler nun auch schon eine ganz ordentliche Leistung.
Fazit: Diese CD sollte in keiner CD Sammlung eines aufgeschlossenen Musik Enthusiasten fehlen. Und sie sollte häufig gehört werden. Sie entfaltet eine ganz eigentümlichen Zauber und schlägt den Hörer einfach in seinen Bann. Menschliche Stimmen und das Saxophon von Jan Garbarek gehen eine einzigartige Symbiose ein die ein Resultat des Zusammentreffens aussergewöhnlicher Musiker ist. Wer Ohren hat der höre!!
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