Peter Gibbon (Ron Livingston) ist als Programmierer damit beschäftigt, die Software der Firma "Initech" fit für das neue Jahrtausend zu machen. Besonders glücklich macht ihn dieser Job dabei nicht, geschweige denn das die Aufgaben ihn fordern. Ihm fehlt allerdings auch der Mut daran bzw. an seinem ganzen Leben (er hat sich auch noch in die Kellnerin Joanna (Jennifer Aniston) verguckt) etwas zu ändern. Um sein "Leid" besser ertragen zu können, unterzieht sich Peter einer Hypnosesitzung. Diese misslingt allerdings vollends und hat plötzlich einschlagende Folgen für Peters (Arbeits)-Leben...
"Alles Routine" ist ein herrlich, beißende Satire auf die manchmal viel zu triste und eintönige Arbeitswelt. Sicherlich sind die Figuren im Film überzeichnet, aber ich möchte für wetten, den einen oder anderen Kollegen von mir im Film erkannt zu haben^^
Das ist die Stärke von "Alles Routine", der Film lebt von seinen tollen Charakteren:
Da gibt es den Kaffee-schlürfenden, rücksichtslosen Abteilungsleiter Bill Lumbergh (Gary Cole), der seine Leute gerne auch am Wochenende antanzen lässt. Da gibt es das "Büro-Eichhörnchen" Milton Waddams (Stephen Root), der in der Firma eigentlich gar nicht mehr angestellt ist oder die beiden Programmierer Samir (Ajay Naidu) und Michael (David Herman). Samir "leidet" unter einem unausprechlichen Nachnamen und Michael kämpft mit dem Drucker und seinem viel zu "bekannten" Nachnamen. Dann gibt es noch die Unternehmensberater Bob Slydell (John C. McGinley) und Bob Porter (Paul Willson), die das Unternehmen nach Rationalisierungsmöglichkeiten durchforsten. Dazu eine sexy Jennifer Aniston als frustrierte Kellnerin und mit Hauptdarsteller Ron Livingston hat der Film einen herrlich frustrierten Angestellten, der plötzlich eine ganz andere Seite an sich entdeckt, damit seinem (Arbeits)-Leben einen neuen Schwung verpasst und siehe da: Fertig ist eine herrliche Satire auf die Arbeitswelt! Klasse! - 5 Sterne