Office 2003 Basic Edition OEMDie Office-Ausgabe von 2003 ist auch heute noch für Personen, die viel mit Text wissenschaftlich arbeiten und illustrierte Bücher schreiben, das beste Word aus vier Gründen:
1.Komplizierte Vorgänge mit einer ganzen Kette aufeinanderfolgender Befehle an den Computer lassen sich auf bequemste Art per Knopfdruck auf MAK als Makrobefehl mit einem beliebig gewählten Namen speichern. Diesen sehr wichtigen Dienst, der lediglich einen Knopfdruck erfordert, leisten Word 2007 und 2010 nicht mehr
2. Wir können selbst beliebig viele Befehlsleisten für bestimmte Aktivitätskategorien herstellen, z.B. Rechnungswesen, Korrespondenz, Autor, Giessen-Test, Redaktor etc. und diese bei Bedarf auf ganz einfache Weise zuschalten und modifizieren. Das können Office 2007 und Office 2010 nicht mehr.
3. Alle Makrobefehle können wir in Textform auf die gewünschte Befehlsleiste übertragen und dort auch noch modifizieren. Das können Office 2007 und Office 2010 nicht mehr.
4. Für jeden solchen Makrobefehl auf einer Befehlsleiste können wir mit dem word-eigenen Schaltflächen-Editor ein Schaltflächensymbol mit 16x16 Pixeln kreieren, was kreativen Menschen zudem Spass macht. Diese Symbole lassen sich jederzeit mit Leichtigkeit verbessern. Das können Office 2007 und Office 2010 nicht mehr.
Wenn behauptet wird, mit Office 2007 und Office 10 liessen sich ebenfalls Makros herstellen, beweist dies höchstens, dass der Rezensent Office 2003 nicht kennt und der oft hart an der Lüge vorbeischrammenden Werbung von Microsoft aufgesessen ist. Was Microsoft in den späteren Ausgaben als Ribbons eingeführt hat, hatte Word 2003 in viel praktischerer Art mit den Befehlsleisten schon längst. Die Ribbons sind nur ein Versuch, dem User noch ein Stück Autonomie mehr wegzunehmen. Fernziel: Wir sollen keine Programme mehr auf dem eigenen Computer haben, sondern der Cloud völlig ausgeliefert sein, inklusive Datenspeicherung.