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Offenbarung.
 
 
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Offenbarung. [Taschenbuch]

Alastair Reynolds , Irene Holicki
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2. September 2005 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 942 Seiten
  • Verlag: Heyne (2. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453520556
  • ISBN-13: 978-3453520554
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 231.078 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alastair Reynolds
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit diesem Titel kehrt der britische Star-Autor Alastair Reynolds in die Welt der Amarantin und ihrer düsteren Geheimnisse zurück. Eine Space Opera im Stile von Peter F. Hamilton und Dan Simmons, wie man sie besser nicht schreiben kann - von einem der neuen Stars des Genres!

Klappentext

"Spannender geht's nicht. Alastair Reynolds ist ein echter Pageturner!"
Ultimo

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Miserables Ende einer Space Opera mit Potential, 3. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung. (Taschenbuch)
Inhalt:
Die Handlung von "Offenbarung" schließt direkt an "Die Arche" an und ist damit der dritte (wenn man "Chasm City" mit rechnet vierte) und zugleich letzte Teil von Reynolds Zukunftssaga.
Wir erfahren, wie es der Besatzung des Lichtschiffs "Sehnsucht nach Unendlichkeit" nach ihrer Flucht vor den "Unterdrückern" aus dem inzwischen zerstörten Resurgam System ergangen ist. Auf dem weit abseits gelegenen Planeten Ararat haben sie mit den über 150.000 geretteten Menschen in wenigen Jahren eine neue Heimat errichtet. Die Unterdrücker, Maschinenwesen die seit milliarden Jahren darauf lauern, aufkeimendes intelligentes Leben zu vernichten, haben inzwischen ihr apokalyptisches Werk auf viele bewohnte Planeten ausgeweitet und bedrohen nun auch die Fluchtstätte Ararat.
Im dramatischen Kampf um Ararat begegnen wir lieb gewonnenen Protagonisten wie dem Hyperschwein Scorpio, den Synthetikern Skade, Remontoire und Clavain und auch Ana Khouri wieder.
Dank Ana Khouris Tochter Aura, die schon als Säugling über geheimnisvolles Wissen alter Kulturen verfügt und über Synthetiker Implantate kommuniziert, gelingt es einige Waffen gegen die Unterdrücker zu entwickeln, die zumindest die Flucht ermöglichen.
Ziel dieser Odyssey ist der Mond Hela, der um den geheimnisvollen Planeten Haldora kreist. Der Einsmond wird von verschiedenen Sekten bevölkert, welche unentwegt den Planet Haldora beobachten, der sporadischen für Sekundenbruchteile aufhört zu existieren. Sie sehen im Wunder von Haldora das Wirken Gottes und erwarten in naher Zukunft "das Ende".
Laut Auras Visionen, muss die Besatzung der "Sehnsucht nach Unendlichkeit" dorthin, um mit den "Schatten" zu verhandeln. Sind sie möglicherweise Verbündete im Kampf mit den Unterdrückern?

Kommentar:
Zunächst einmal eine Warnung: Ohne Kenntnis der Vorgeschichte ist "Offenbarung" ein Buch mit sieben Siegeln. Wer die vorhergehenden Bände gelesen hat, findet sich jedoch schnell wieder zurecht und verkraftet auch die zwei unterschiedlichen Erzählstränge, die wie von Reynolds schon gewohnt, auch noch in unterschiedlichen Zeiten spielen, um sich im Finale schließlich zu vereinigen. Das gelingt ihm in "Offenbarung" bisher am besten.
Leider kann man Gleiches nicht über die Akteure und den Erzählstil sagen. Gegenüber „Die Arche" sind die bisher bekannten Figuren geradezu verblasst, lediglich Rachminka (einem Mädchen auf Hela) wird erzählerisch angemessen Leben eingehaucht. Wie schon gewohnt, läuft Reynolds nur dann zur Hochform auf, wenn es um Physik (Hier: Quanten und String-Theorie) geht.
In keinem der bisherigen Bände waren die Anleihen an andere Science Fiction Werke so deutlich zu erkennen, wie in "Offenbarung". Wer "Endymion" von Dan Simmons gelesen hat, dürfte deutliche Parallelen (Aura-Aenea, Kirche) entdecken. Allerdings kann sich Reynolds auf keiner der 943 Seiten mit Dan Simmons messen.
Die Story ist langatmig und nach 800 Seiten fragt man sich, wie Reynolds jetzt noch die Kurve kriegen will, um alle offenen Enden zu verknüpfen und die brennenden Fragen nach Unterdrückern und Schatten zu beantworten. Ohne zu viel zu verraten: Es gelingt ihm nicht!
Das Finale verpufft und hinterlässt den Leser desorientiert und schwer enttäuscht. Auf den letzten paar Seiten zieht Reynolds noch "Nestbauer" und "Blattläuse" als Joker aus dem Ärmel, um sich vor einem vernünftigen Abschluss zu drücken.
Fazit: Hätte ich gewusst, welch schwaches Ende mich erwartet, hätte ich mir die 2.500 Seiten der ganzen Serie erspart!

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 9. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung. (Taschenbuch)
Ich beziehe mich auf die Originalfassung.

Nach den grandiosen ersten beiden Teilen der Trilogie ist der Abschluss etwas enttäuschend. Man hat schon den Eindruck, der Autor habe das Interesse an der Story nach all den Jahren verloren, verfolge jetzt andere Interessen und entledige sich einer ungeliebten Verpflichtung. Am Ende ist es wie in schlechten Krimis, in denen plötzlich ein ganz neuer, unbekannter Charakter "der Mörder" ist. Die Story wird überhastet und unbefriedigend zu Ende gebracht. Die wichtigsten Fragen bleiben leider offen. Schade. Das Ganze fing wirklich sensationell an. Irgendwo schreibt Reynolds, manche Geschichten wucherten so stark, dass sie nicht mehr erzählt werden könnten. Hier ist ein Beispiel.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Raum für Fortsetzungen, 4. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung (Taschenbuch)
Für Heyne ist es das Finale einer Weltraumsaga, für die Leser der dümmste Klappentext der Welt.

An sich reiht sich das Buch nahtlos in den Inhibitor-Zyklus von Reynolds ein: Vom Stil, von der Story, von den Charakteren.

Wie gewohnt treffen zwei bis drei Handlungsstränge aufeinander und verknüpfen sich mehr oder weniger kunstvoll:

Handlung 1: Der Ultra Quaiche gründet auf einem Planeten einen bizarren Kult.

Handlung 2: Scorpio und die Sehnsucht nach Unendlichkeit sind auf der Flucht vor den Unterdrückern.

Handlung 3: Auf einem Mond versucht die junge Rachmika etwas über das Schicksal ihres Bruders herauszufinden.

Die Hauptpersonen dieses Buches sind eindeutig Scorpio, Quaiche und Rachmika. Altvertraute Charaktere werden nur angeschnitten (Bax, Khouri, Felka, Skade, Clavain, Rementoire) und haben nur kleine Rollen im großen Weltraumzirkus zu spielen. Neue Charaktere wie z.B. Vasko kommen hinzu, bleiben aber relativ blass. Die Charaktere sind eigentlich ganz cool, bleiben aber insgesamt etwas eindimensional. Hier hat sich nichts gegenüber den vorherigen Büchern geändert.

Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich, dass die Action wohldosiert und abwechslungsreich ist. Wo "Die Arche" die Geschichte etwas vernachlässigt hat, um Weltraumkämpfe noch und nöcher zu beschreiben, liegt hier der Fokus wieder etwas mehr auf der Geschichte. Was nicht heißen soll, dass hier nichts passiert, im Gegenteil. Es werden Monde gesprengt, Planeten zerstört, Schiffe geentert und quer durch die Galaxis gehetzt.

Bei seinem Ideenreichtum (was die Kämpfe und die physikalischen Beschreibungen angeht) verliert Reynolds immer mal wieder den einen oder anderen Handlungsfaden aus den Augen oder löst ihn irgenwo zwischen unspektakulär bis unbefriedigend auf. Auch hier wieder eine Schwäche, die sich wirklich durch den ganzen Inhibitor-Zyklus zieht (z.B. der irre Delphin in Sky Hausmans Schiff oder die Maden aus "Chasm City", was macht Dan Sylveste in "Die Arche" und warum haben die Unterdrücker Angst vor ihm? Wer oder was ist die Madmoiselle und warum hat sie Khouri angeheuert? u.s.w.) Diese ganzen Schwächen werden aber durch die an sich tollen Geschichten und deren Rasanz wieder wettgemacht. Gerade die Physik gefällt mir besonders in seinen Romanen.

Das Ende scheint vielen vor den Kopf zu stoßen, da es sehr abrupt ist. Ich finde eigentlich eher, dass Herr Reynolds sich ein Hintertürchen für Fortsetzungen gelassen hat, auch wenn er mit den Blattläusen, Unterdrückern und Muschelmachern die Zukunft der Menschheit vorwegnimmt. Ich halte es eher für ein halboffenes Ende wie bei "Unendlichkeit" und "Die Arche", das noch viel Platz lässt für weitere Abenteuer.

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