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Offenbach, Jacques - Orphée aux Enfers / Laurent Pelly, Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski (Opéra National de Lyon)

Natalie Dessay , Yann Beuron , Jean-Pierre Brossmann , Laurent Pelly    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Natalie Dessay, Yann Beuron, Jean-Paul Fouchecourt, Laurent Naouri, Martine Olmeda
  • Regisseur(e): Jean-Pierre Brossmann, Laurent Pelly
  • Künstler: Marc Minkowski, Hector Crémieux, Ludovic Halévy
  • Format: Classical, Dolby, DTS, PAL
  • Sprache: Französisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: TDK
  • Erscheinungstermin: 24. Februar 2003
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006SKW7
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 120.719 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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Der Orpheus-Mythos gehört zu den beliebtesten Themen der Operngattung. Laut antiker Legende habe dieser erste Sänger-Star mithilfe seiner Kunst und aus grenzenloser Liebe zu seiner Gattin die Barrieren zwischen Leben und Tod überwunden. Leider hat er durch eigene Schwäche die geliebte Frau, die er aus dem Reich der Toten mit göttlicher Erlaubnis zurückholen durfte, wieder verloren.

Jacques Offenbach verwandelte für seine Opera Buffa den todernsten Tragödien-Stoff in ein heiteres Spiel für die aufgeklärte bürgerliche Gesellschaft im Paris des 19. Jahrhunderts. Und er stellte alles auf den Kopf. Nicht nur, dass die Götter einen Aufstand gegen den Vater Zeus wagen und gerne die paradiesische Ambrosia gegen eine pikante Lyoner Wurst getauscht hätten. Auch die Liebe über Leben und Tod zwischen Orphée und Eurydice wird zur falschen Münze, eine konventionelle Ehe zur Bewahrung des Scheins.

Der Regisseur Jean-Pierre Brosnan hebt in seiner Inszenierung für die Lyoner Opéra die komischen Elemente der Handlung hervor. Im schlüssigen Regiekonzept verschmelzen schnelle Gags und farbenfrohe Bilder zu einem optischen Vergnügen. Die Kostüme von Michel Dussarat sind ein buntes Feuerwerk. Wir erleben eine kontrastreiche Steigerung der optischen Reize: Nach der ersten Szene in der Vorhalle einer kahlen und düsteren Fabrik, begibt man sich in einen Olymp voller Watte und Perücken in Weiß. Und die Reise in die düstere Unterwelt artet in ein knalliges Fest aus. Eine echte französische Verführung mit dem berühmten Can-Can-Tanz als Höhepunkt.

Ebenso spritzig und fetzig wirkt die musikalische Realisierung. Rossini nannte Offenbach den "Mozart des Champs-Elysées". Und Marc Minkowski, Spezialist Alter Musik und Offenbach-Kenner, bestätigt Rossinis Eindruck mit einem federleichten, transparenten Orchesterklang und sinnlicher Interpretation. Auf der Bühne stehen erstklassige Sänger, wie Yann Beuron (Orphée), Jean-Paul Foucehcourt (Pluton) und Lauren Nauri (Jupiter). Aber der Stern von Natalie Dessay glänzt über allen anderen. Ihre Koloraturen sind perfekt, ihr Ausdruck makellos, ihre Darstellung der zickigen Schönheit zum Brüllen komisch. Fazit: Eine mehr als gelungene Produktion und ein würdevolles Offenbach-Dokument schmückt diese DVD. Nur ein echter Opernbesuch kann mehr Spaß machen. --Kleopatra Sofroniou

Kurzbeschreibung

""Libretto" Hector Crémieux und Ludovic Halévy "Interpreten" Eurydice: Natalie Dessay Orphée: Yann Beuron Aristée/Pluton: Jean-Paul Fouchecourt Jupiter: Laurent Naouri L'Opinion Publique: Martine Olmeda John Styx: Steven Cole Cupidon: Cassandre Berthon Mercure: Etienne Lescroart Diane: Virginie Pochon Junon: Lydie Pruvot Vénus: Maryline Fallot Minerve: Alketa Cela Violoniste: Sharman Plesner Chor und Orchester der Opéra National de Lyon Leitung: Marc Minkowski "Regie" Bühnen-Regie: Jean-Pierre Brossmann "Aufnahme" 1997 "Orpheus in der Unterwelt" Natalie Dessay in der Rolle der Eurydike startet sogleich mit einem wahren Feuerwerk des Gesangs- und Sprechtechnik, dem sich Yann Beuron als Orpheus anschließt. Gemeinsam lassen beide erahnen, welche Verstrickungen folgen werden. In dieser außergewöhnlichen Produktion verschmelzen Tänzer und Sänger zu einer Einheit. Die Gestaltung des Bühnenbildes und eine unkonventionelle Choreographie sprühen geradezu vor Einfällen. Wenn etwa Pluto auf Skiern aus der Unterwelt im Olymp erscheint und Offenbach in dessen Arie seinen berühmten Can-Can einfließen lässt, wirkt beides fast wie eine Persiflage. die Inszenierung bietet reichlich Stoff für moderne Deutungen dieser an ironischen Seitenhieben auf Moral und Unmoral randvollen Operette."

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage an die Dessay 16. Juli 2007
Format:DVD
Über die Oper könnte man Manches schreiben, eine Parodie auf die tragische Geschichte von Orpheus und Euridice: Alles wird auf den Kopf gestellt, die beiden wollen voneinander los; der Himmel und die Hölle werden profanisiert(Lyoner Wurst statt Nektar) und ätzender Ironie( Jupiter wird von seinem Himmelspersonal mit einer Revolution konfrontiert) ausgesetzt.
Aber eigentlich soll diese Rezension eine Hommage an die Dessay sein. Der komödiantische Zugang liegt ihr förmlich im Blut ( ihr Auftreten als Fille du Regiment in Wien gibt davon reichlich Beweis). Aber auch in dieser Produktion glänzt sie als urkomische Euridice,zugleich ausgestattet mit einer ungeheuer virtuosen Stimme, die sie,unterstützt von Marc Minkowsky,voll einsetzt. Nebenbei darf bemerkt, dass die Dessay ebenso in tragischen Rollen stimmlich und schauspielerisch glänzt.
Sie ist das absolute Highlight dieser wunderbar ironischen-intelligenten Inscenierung.Damit darf man rechnen, wenn man den äusserst witzig choreografierten Anfangs-Trailer anschaut.
Mit Marc Minkowsky steht ein ausgesprochener Offenbach-Spezialist am Pult . Er versteht es, Ensembles anzufeuern und kann hier ein sprühendes Feuerwerk mit allen Beteiligten, Sängern und Orchester abfackeln. Eben auch ein Feuerwerk der Ironie-Menuet und Galop infernale in der Unterwelt. Spritzig bis zu einer Extase.Brausender Jubel-im Zentrum- die Dessay.
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5.0 von 5 Sternen Orpheus und Eurydikes Ehekrise 11. Juli 2012
Von H. Stroe
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Das antike Orpheus-Thema wird in dieser Oper als Hintergrund für einen kritischen Blick auf die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts herangezogen. Anders als in der grichischen Antike streitet hier Orpheus mit seiner Euridike und will sich von ihr trennen, was ihm aber die Öffentliche Meinung verbietet. Pluto, der Gott der Unterwelt holt Eurydike zu sich in die Unterwelt, wo ihr Hans Styx die wunderschöne Arie vorsingt: "Als ich noch König der Boetier war" (in der deutschen Fassung: Als ich noch Prinz war, von Arkadien) Diese Entführung ist ein willkommener Anlaß für Gott Jupiter ein wenig von seinen Problemen im Olymp abzulenken und zur Abwechslung mal in der Unterwelt nach dem Rechten zu schauen. Dabei verguckt er sich aber zu sehr in Eurydike, die er eigentlich Orpheus zurückbringen soll und wird zur Fliege, nur um ihr nachstellen zu können. Zum schluß buhlen Pluto und Jupiter beide um Eurydike und würden sie am liebsten nicht zu Orpheus zurücklassen, der sie ja gar nicht mehr wollte, wenn nicht die Öffentliche Meinung wäre.. Jupiter löst diese Situation auf, indem er eine Bachantin aus Eurydike macht, dann ist keiner übervorteilt. In der Unterwelt tanzt man nun den "galop infernal", der als Can-Can bekannt geworden ist un oft zu Fasching gespielt wird.

Sehr schön sind die Balletteinlagen, die in der ebenso empfehlenswerten deutschen Fassung fehlen: Offenbach, Jacques - Orpheus in der Unterwelt
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Enfers" n'est pas "enfants" 8. März 2003
Von Ein Kunde
Format:DVD
Auch wenn man manche schreienden Bälge sich dorthin wünscht, der Titel von Offenbach's lautet natürlich korrekt "Orphée aux Enfers" (Orpheus in der Unterwelt). Diese Inszenierung der Opéra National de Lyon ist vor allem witzig und unterhaltsam. Man mag die eine oder andere stimmliche Unzulänglichkeit bekritteln, aber das fällt bei dieser 'leichten' Oper meines Erachtens nicht so sehr ins Gewicht. TDK kat eine schönde DVD herausgegeben, die Untertitel neben der Originalsprache (was leider bei anderen DVDs nicht selbverständlich ist) Französisch auch in Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch bereithält. Leider aber ohne Doku oder sonst. Zusatzmaterial (Deswegen ein Stern Abzug)
Wem diese Aufführung gefallen hat, dem ist "La Belle Hélène" aus dem Théâtre Musical de Paris - Châtelet empfohlen. Die Ausstattung dieser DVD ist um eine halbstündige Doku ein wenig reicher, die Inszenzierung genauso locker und witzig wie die des Orphée.
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oper zum Abgewöhnen 11. Mai 2005
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Was war denn das? Tut mir leid, aber mir kam die Aufführung (die ich nur zur Hälfte ertragen konnte) vor, als wolle man sich über Offenbachs Oper lustig machen. Gekreische, Rumgehampel, dummes und kindisches Gehabe - absolut nicht lustig.
Einen Punkt extra für die guten Untertitel. Da sollte sich Arthaus mal ein Beispiel dran nehmen.
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