ich dachte, ich teste mal, ob man hifi-kabel hört bzw. ob all das ganze gold und sauerstofffreie kupfer und die sonstwie tolle verarbeitung und abschirmung tatsächlich vorteile bringt. ergebnis: null.
wenn man den adapter hören will, hört man es, stimmt. autosuggestion nennt sich das und es klappte bei mir prima. aber im blindtest flog das kabel auf. im vergleich zu einem einfachen kabel für 2,90 euro war kein, absolut kein und wirklich kein unterschied zu hören. hifi-kabel klingen nicht, das weiß ich nun und kann den ewigen streit für mich abhaken. was ja eigentlich schon die physik tut - man kann cinch-kabel gar nicht hören und wer es tut, behummst sich selbst. wer es nicht glaubt, liest sich im netz aus seriösen quellen etwas zu grenzfrequenzen, nicht-wählerischen elektronen und minimalen strömen in sehr dicken kabeln an.
in der produktbeschreibung ist zwar nicht von klangverbesserung nicht die rede und oehlbach ist nicht so dumm, das hervorzuheben - die arbeit besorgen die hifi-magazine (die sich scheinbar gegen blindtests aussprechen). also bleibt nur das versprechen, ein robusteres und besser verarbeitetes kabel zu erwerben. nur - warum? meine billigstrippe ist auch schon dicker und hat robustere stecker. selbst wenn man die jährlich austauschen müsste, rechnet sich das oehlbach erst in ca. 9 jahren. albern ;)
achja: ich habe das kabel an folgender konstellation gehört, die einem ordentlichen hifi-anspruch gerecht wird:
digitale musiksammlung (mp3 bis flac, einfache bis audiophile aufnahmen) --> dr. dac nano usb-converter --> oehlbach-adapter --> sharp optonica --> klipsch sf-1.
amen.