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5.0 von 5 Sternen
Auf dem Olymp des Elektro..., 15. August 2005
Gingen die beiden New Yorker Casey Spooner und Warren Fischer aka Fischerspooner mit ihrem Erstling den Weg des elektronischen Undergrounds und hielten sie ihr Album sehr clubtauglich, so schlagen sie mit ihrem Nachfolgeralbum zwei Jahre später einen anderen, nicht minderguten (kommerzielleren?!?) Weg ein. Trotzdem alles noch recht elektronisch angehaucht ist, wirken die Songs in sich sehr stabil. Alles ist durchdachter und leichter zugänglich. Die Herangehensweise bei diesem Album ist viel songorientierter ausgelegt. Mehr Pop, mehr Melodie, mehr Text. Mit einer Ballade, Ritz 107, ans Ende des Elektroperlenpop gelegt, ist auch ein sehr ruhiger Song auf dieser Platte enthalten. Die anderen Songs haben teilweise einen treibenden Beat, als Beispiel seien genannt Just Let Go oder Everything To Gain (der sich erst nach und nach aufbaut), sind aber bei weitem nicht mehr so düster wie auf dem Album #1, sondern einfach nur schön. (Das soll in keinsterweise #1 kritisieren, denn #1 ist einzigartig.) Diese Mal finden auch akustische Instrumente, mal mehr mal weniger dezent eingesetzt, wie die Gitarre und das Schlagzeug des Öfteren den Weg zum Zuhörer.
Dieses Album reiht sich ein in die Riege der großen Bands des Elektropop wie Ladytron, Client oder Zoot Woman. Erinnert aber teilweise auch an die mehr rockiger elektronischen The Faint.
Ein gelungenes Meisterwerk ohne Fehl und Tadel!
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4.0 von 5 Sternen
Vorgängeralbum war besser, 22. Mai 2005
Wenn man nur eines der beiden Fischerspooner-Alben (#1 & Odyssey) mit auf die einsame Insel nehmen dürfte, würde ich mich ohne Zögern für #1 entscheiden. Es ist einfach mitreissender und eingängiger als der Nachfolger. So einen musikalischen Knaller wie den Song "Emerge" sucht man auf Odyssey vergebens. Es gibt auf Odyssey zwar fast keine Durchhänger aber leider auch keine echten Highlights, insgesamt ein ausgewogenes Album bei dem mir der musikalische Spannungsbogen abgeht, der einen lansam und stetig in euphorische Stimmung versetzt. Bei Fischerspooner liegt die Messlatte natürlich hoch, denn wer so ein geniales Debut hingelegt hat, hat es schwer sich selbst zu übertreffen. Odyssey bietet gute Musik und nach mehrfachen Hören lernt man auch dieses Album lieben aber eine musikalische Sensation wie bei #1 ist ihnen leider nicht gelungen.
Anspieltipps:
Just let go
Wednesday
All we are
Cloud
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5.0 von 5 Sternen
Fischerspooner setzen neue Maßstäbe!, 2. Mai 2005
Fischerspooner ist der Inbegriff Salonfähiger Elektromusik. Auf der Gradwanderung zwischen Pop und Underground schaffen es die zwei Musiker absolut zu überzeugen. Auf Ihrem neuen Album ist eine deutliche Entwicklung zum Vorgänger "One" zu hören. Noch komplexer und vielschichtiger wirken die Einzelnen Songs ohne Ihren typischen "FS"-Beat zu verleugnen. Die erste Single "Just let Go" überzeugt vor allem im "Thin White Duke Remix" und füllt jede Tanzfläche, während die zweite Single "Never Win" eher etwas Ruhiger klingt und verdammt an PINK FLOYDS "Another brick in the wall" erinnert. Ein abwechslungsreiches Album also, welches noch mindestens für weitere drei Songs Singlehit potenzial bietet. Höhepunkt für mich "We need a War". Ein Meisterwerk das die Messlatte für kommende Alben hoch ansetzt. Anspieltips: We need a war, All We Are und Cloud.
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