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Odyssee
 
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Odyssee [Gebundene Ausgabe]

Homer , Johann Heinrich Voß (Übers.)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Anaconda (30. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866475365
  • ISBN-13: 978-3866475366
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.637 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die »Odyssee« ist eines der ältesten Meisterwerke der Weltliteratur und ihr Name längst zum geflügelten Wort avanciert. Erzählt wird die zehnjährige Irrfahrt des tapferen und schlauen Königs Odysseus, die im kleinasiatischen Troja beginnt und nach zahllosen gefahrvollen Abenteuern mit seiner Heimkehr nach Ithaka endet. In einem grandiosen Finale befreit er seine mutige und treue Gattin Penelope aus den Fängen ihrer aufdringlichen Freier und feiert das Wiedersehen mit seinem Sohn Telemachos.

Über den Autor

Homer ist der erste namentlich bekannte Dichter der griechischen Antike. Er lebte vermutlich gegen Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. in den von Griechen kolonisierten Gebieten Kleinasiens und gilt als Schöpfer der ältesten Werke der abendländischen Literatur: der Ilias, der Odyssee und der Homerischen Hymnen. Schon in der Antike wurde über Homers Person und Herkunft diskutiert: Smyrna, Athen, Ithaka, Pylos, Kolophon, Argos und Chios beanspruchten, als sein Geburtsort zu gelten. Über sein Leben ist wenig Genaues bekannt. Die ersten sicheren literarischen Zeugen sind Pindar, Heraklit und Simonides. Wahrscheinlich zog er als fahrender Sänger (Rhapsode) von Hof zu Hof und trug seine Lieder und epischen Dichtungen dem adligen Publikum vor. Armut und Blindheit werden ihm zugeschrieben, seine Teilnahme am Sängerkrieg in Chalkis und sein Tod auf Ios bleiben Vermutung.Johann Heinrich Voß (1751 - 1826) stammte aus ärmlichen Verhältnissen und arbeitete als Hauslehrer, bevor er die Chance bekam, die Göttinger Universität zu besuchen. Von 1775 - 1800 gab er den Göttinger Musenalmanach heraus. Neben eigenen Werken zeugen seine Übersetzungen namentlich der Epen Homers für seine herausragende literarische Qualität. Die Übersetzung der Odyssee erschien erstmals 1781.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
(Bezieht sich auf die "Odyssee" in der Übersetzung von Johann Heinrich Voß)

Odysseus, der Listenreiche, der große Filou, das erste und größte Schlitzohr der Weltliteratur -- in der Odyssee geht es vor allem um ihn. Außerdem -- und das ist einem kaum bewusst -- teilt Homer (wer immer sich hinter dem Namen "Homer" verbergen mag) hier auch viele Ereignisse aus dem Trojanischen Krieg mit, die in der Ilias bestenfalls angedeutet werden.
Vor allem anderen freilich geht es um Odysseus' Irrfahrten und Abenteuer.

Wer die Odyssee bislang nur aus "für die Jugend bearbeiteten" Fassungen kannte, der wird sich erstmal wundern: Homer beginnt sein Epos nicht mit dem Anfang. Nach einer Art Vorspiel auf dem Olymp erfährt man: Odysseus ist glücklich bei den Phäaken gelandet, seine Heimat Ithaka ist nicht mehr weit. Am Hof der Phäakenkönigs erzählt er unter Pseudonym seine bisherigen Abenteuer; die meisten Leser werden sich erinnern: Die Blendung des Polyphem, die Fahrt zwischen Scylla und Charybdis, die Sirenen und Kirke... und noch vieles mehr, das man nicht mehr so genau in Erinnerung hat. Eingeschoben sind Passagen, in denen es um seine Frau Penelope und seinen Sohn Telemach geht, der ebenfalls unterwegs ist, und zwar in Sachen "Wo steckt eigentlich Odysseus?".
Schließlich segelt Odysseus nach Ithaka weiter, doch einfach machen ihm die Götter die Heimkehr nicht. Erst muss er noch der vielen Freier Herr werden, die seit Jahren die standhafte und auch recht listenreiche Penelope belagern... Ein Finale furioso gewissermaßen.

Wie man sieht, greift bereits der erste Epiker der europäischen Literatur zu auserlesenen Mitteln, um seine Geschichte noch spannender zu machen, als sie es ohnehin schon ist. Aber nicht nur das: Im Gegensatz zur Ilias geht es in der Odyssee nicht um Heldentaten und Waffengeklirr. Nicht der Kraftmeier Polyphem siegt, sondern der Fuchs Odysseus. Schon die Einleitung der Odyssee ist geprägt von List und Witz -- ja, richtig gelesen: Witz! -- Die olympischen Götter beraten über das weitere Schicksal des Odysseus, der noch immer nicht heimgekehrt ist, und nach dem Willen seines göttlichen Erzfeindes Poseidon würde er das auch nie tun. Nun ist aber Poseidon auf Dienstreise (er nimmt ein Opfer im entfernten Äthiopien entgegen), also können seine Kollegen ihm eins auswischen... Auf dem Olymp menschelt es nämlich ebenfalls.
Mehr Schlitzohrigkeit, als die Götter durchschauen können, mithin auch ein göttlicher Schelmenroman? An der blasphemischen Hypothese könnte was dran sein. Ist doch die List, mit der Polyphem besiegt wird (Odysseus: "Mein Name ist Niemand" -- Polyphem, einige Zeit später: "Niemand hat mich beraubt! Niemand hat mich geblendet!") viel zu schön, als dass man sie den Linguisten überlassen dürfte, denen sie als hilfreiches Beispiel zur Erklärung mancher komplizierter Sachverhalte dient. Und warum wohl verwandelt Kirke die Männer in Schweine? (Hehehe)

Die Odyssee ist x-mal übersetzt worden, und zweifellos gibt es zahlreiche gelungene Prosa-Übersetzungen. Trotzdem empfehle ich die Hexameter-Übersetzung von Voß. Und das nicht nur, weil ein Epos auch von seinem Rhythmus lebt, den keine noch so gelungene Prosa ersetzen kann. Sondern auch, weil Voß die Sprache fast wie einen Pinsel benutzt -- er malt mit Worten, und viele seiner "Bilder" setzen sich für immer im Gedächtnis fest. Sei es die "rossenährende Argolis" oder die "rosenfingrige Eos" (Eos war die Göttin der Morgenröte), sei es noch so vieles anderes. Und man lasse sich nicht von der auf den ersten Blick ein wenig fremd wirkenden Versform einschüchtern. Man liest sich schneller ein, als man denkt! Nach einer Stunde Voß-Lektüre redet man selber in Hexametern, wenn man nicht aufpasst.
Es könnte also durchaus sein, dass man abends zu lesen anfängt, und aufhört, wenn Eos mit Rosenfingern den irrenden Leser in die triste Gegenwart zurückholt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Homer Odyssee 22. September 2010
Von Elli
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mir das Buch bestellt um Stück für Stück meine Allgemeinbildung aufzubessern.
Hatte dennoch ein wenig Angst, dass ich das Buch schon nach einigen wenigen Seiten einfach beiseite legen würde, weil es mich langweilt. Aber ich hatte mich stark geirrt...Es ist eine sehr gute Übersetzung und sehr schön zu lesen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Haris
Format:Gebundene Ausgabe
Hallo,

ich will hier mall das buch die Odyssee bewerten.

Es ist ein recht gutes buch aber es hat auch viele schwachstellen die gerade für jüngere leute große probleme bereiten können, wobei diese probleme jeden treffen können.
Es ist vom inhaltlichen her recht gut übersetzt und niemand will auch den armen jungen verklagen der das übersetzt hat aber die sprache ist um es höflich auszudrücken nicht zeitgemäß.
Viele wörter kommen vor die man nie zuvor gehört hat und die Protagonisten werden ebenfalls nicht wirklich vorgestellt bis auf einzelne Personen und selbst das nicht ausführlich so wie man es normal gewohnt ist.
Das führt zum problem das man hin und wieder einfach mall was nachschauen muss im wörterbuch. Und manchmal muss man auch Textstellen öfters aufmerksam lesen.

Vom inhaltlichen her besitzt das buch alle Informationen vom Historischen Meisterwerk und kann eigentlich, trotz kleiner probleme beim lesen, nur empfohlen werden kann.

P.S.

Für die leute die es gerade lesen wollen, passt gut auf und lest aufmerksam!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

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