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Odins Insel
 
 
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Odins Insel [Gebundene Ausgabe]

Janne Teller , Hanne Hammer
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 1 (20. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442750911
  • ISBN-13: 978-3442750917
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 242.940 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein alter, kleinwüchsiger Mann mit wettergegerbter Haut und langem Bart landet in einer Winternacht in einem kleinen Dorf auf einer abgelegenen Insel: In einem Meteorsturm vom Kurs abgekommen, braucht der freundliche Alte dringend Hilfe. Er kann nicht ahnen, dass seine Ankunft die Menschheit in gefährliche Turbulenzen stürzen wird. Doch die, die ihm helfen, werden auf wundersame Weise belohnt - Liebende finden zueinander, Schicksale vollenden sich, und manch ungewöhnlicher Traum wird wahr ... Janne Teller hat sich mit ihrem ungewöhnlichen Debütroman sofort in die Herzen der dänischen Leser und Kritiker geschrieben. Ihr Buch ist ein Schmöker im besten Sinne des Wortes. Nicht nur World Literature zeigte sich von ihrer Fabulierfreude begeistert: "Eine faszinierende, hoch vergnügliche Mischung aus nordischer Mythologie und Sprache, moderner Liebesgeschichte, politischen wie religiösen Intrigen. Alles in allem ergibt dies eine unwiderstehliche Erzählung - und ein Buch, das es verdient, zwei-, ja sogar dreimal gelesen zu werden!"

Klappentext

"Eine faszinierende, nicht selten hoch vergnügliche Mischung aus nordischer Mythologie und Sprache, moderner Liebesgeschichte, beißender Sozialsatire, politischen und eligiösen Intrigen. Alles in allem ergibt dies eine unwiderstehliche Erzählung - und ein Buch, das es verdient, zwei-, ja sogar dreimal gelesen zu werden!"
World Literature

"Ein witziges und niemals langweiliges Lesevergnügen."
norrona

"Was für ein Buch! Es ist alles in einem: Zivilisationskritik, Gesellschaftssatire, Spannungsroman, Schicksalserzählung, himmlische Liebesgeschichte - und es strotzt nur so vor Leben!"
Weekendavisen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Odins Insel - schon als ich den Titel las musste ich als Kenner und Fan der nordischen Mythologie zugreifen. Anfangs war ich sehr interessiert, obwohl die Mythologie erst viel später und nur als Einleitung zu den einzelnen Kapiteln vorkommt.
Die Story ist eigentlich "harmlos": Ein alter, kleiner Mann namens Odin strandet mit seinem Wagen & Pferdegespann auf einer unbekannten Insel. Eines seiner Pferde hat sich ein Bein gebrochen, doch niemand der Inselbewohner kann helfen. Nur ein Veterinär, der allerdings auf dem Festland lebt, könnte das Pfer retten, doch seit Jahrzehnten hat es niemand geschafft, aufs Festland zu kommen.
Als dann eines Nachts das Meer zufriert, und Odin aufs Festland marschiert, beinahe von einer Bankangestellten überfahren wird und schließlich im Krankenhaus landet kommt schließlich Dynamik in die Story. Odin erzählt seine Story, doch niemand glaubt seine Geschichte vom Pferd, Veterinär und Inselbewohner, da die Insel weltweit unbekannt ist - also geht's ab in die Psychatrie. Die Bankangestellte möchte ihn dort rausholen und bringt die Presse ins Spiel. Von nun an herrscht Chaos: Angefangen von Weltuntergangspropheten, Moslems, Juden und andere religiöse Vereinigungen sehen in odin den wiedergekommenen Messias. Es kommt zu Ausschreitungen - die Regierung ist machtlos, niemand kennt die Herkunft des Mannes. Zudem beginnt ein Zugehörigkeitsstreit: Zu welchem Staat gehört die neue Insel? Die Wende kommt schließlich, als Nachforschungen über die mysteriöse Insel beginnen. Und obwohl der Standort bekannt ist: Alle Spähflugzeuge und Schiffe verschwinden, sobald sie in die Nähe der Insel kommen...

Die Autorin schafft es besonders durch das Chaos der Religionsgesmeinschaften und der unfähigen Regierung eine glaubhafte Kulisse zu schaffen. Das Witzigste an der ganzen Story ist eben, dass die Story, so skurril sie auch ist, tatsächlich passieren könnte. Dass durch viele Missverständnisse, fanatische Gläubige und allzu ehrgeizige Politiker ein Unglück nach dem anderen passieren kann.
Auch der (teilweise) naiv-lustige Schreibstil sind eine willkommene Abwechslung, da besonders die einzelnen Charaktere detailiert beschrieben sind und so ein komplettes Bild der Geschichte entstehen kann.

Wer sich eine abenteuerliche Mythologie-Story erwartet, wird hier nicht fündig, dafür gibt's eine sehr feine Gesellschaftskritik inklusive einer Prise Mystik!

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von meph
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist erstaunlich wie viel Fantasie manche Menschen bisweilen aufbringen können. Die dänische Autorin von ODINS INSEL arbeitete für die UNO in Tansania, war die rechte Hand des Chefs der UNO-Friedenstruppe in Mosambique und hat für eine weitere UNO-Organisation in New York gearbeitet. An ihrem Debutroman hat sie ganze vier Jahre geschrieben und sich in dieser Zeit fast vollkommen von der Welt zurückgezogen. Das Ergebnis ist eine ergreifende Geschichte von einem kleinen, weltfremden Mann, der die Geschicke der Welt gehörig durcheinander bringt.
Eigentlich will Odin nichts anderes als so schnell wie möglich seinem Pferd helfen, welches sich in einem Meteoritensturm das Bein gebrochen hat, damit er die überaus wichtigen Botschaften überbringen kann, mit denen er losgeschickt wurde. Allein mit dieser Absicht tritt er eine Lawine von Ereignissen los, die einen ganzen Kontinent bis hin zum letzten Bürger und bis in die letzte staatliche Instanz zu überrollen droht. Und alles nur, weil er sein Pferd in einem Stall auf einer Insel verwahrt hat, deren Existenz nicht dokumentiert ist. Zunächst wird Odin - wie könnte es anders sein? - in eine Psychiatrie gesteckt, dann rufen ihn verschiedenste religiöse Gruppen zu ihrem neuen Messias aus, verschiedenste Minister stehen Kopf und die Monarchin des Landes interessiert sich plötzlich brennend für die Geschichte ihres Landes.
Die dänische Zeitung Weekendavisen ist begeistert: „Was für ein Buch! Es ist alles in einem: Zivilisationskritik, Gesellschaftssatire, Spannungsroman, Schicksalserzählung, himmlische Liebesgeschichte - eingebettet in eine fabulierfreudige, mystische Sprache ..."
Und damit hat die Zeitung meiner Meinung nach alles Wichtige zum Inhalt gesagt.
Janne Teller bedient sich in ihrer Erzählung einer einfachen Sprache, deren Satzbau und Wortwahl bisweilen an eine Kindererzählung oder ein Märchen erinnert. Der Blickwinkel des Lesers entspricht bald Odins Sichtweise und entsprechend irritierend und beängstigend wirken die Reaktionen der modernen, aufgeklärten Bewohner des Kontinents auf den Leser. Alles erinnert ein wenig an die Pentagon-Action bei der Entdeckung ETs, nur dass diesmal nicht nur die Regierung, sondern eine gesamte Gesellschaft mit dem Besucher konfrontiert wird.
Fazit: Das Buch bietet leichten (weil locker lesbaren), aber (aufgrund der gesellschaftskritischen und intelligenten Geschichte) nicht seichten Lesestoff, und eignet sich somit besonders gut für Leute, die gerne lesend entspannen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von basssopran TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eines der wenigen Bücher, deren Umschlaggestaltung etwas mit dem Kauf zu tun hatte. Sie hat etwas Mystisches, ein bißchen was von einer Landkarte, und schon hatte ich das Buch in der Hand. Der Hinweis des Umschlagtextes, die Geschichte sei ein Weihnachtsmärchen, hätte mich beinahe wieder zum Weglegen verleitet. Gut, dass ich es gekauft habe! Ein kleiner alter Herr namens Odin kommt mit seinem Pferdeschlitten auf eine Insel. Die kleine Ida-Marie bemerkt als einzige, dass der Schlitten keine Spuren hinterlässt... Das eine Pferd hat sich ein Bein gebrochen, und Odin braucht dringend Hilfe. Das Pferd braucht einen Tierarzt. Den gibt es nur auf dem Festland; und auf dem Festland ist schon seit mehr als einem halben Jahrhundert keiner mehr gewesen. Doch eines Nachts friert das Meer zu und der kleine alte Mann wandert über das Eis aufs Festland.

Dort schlagen Gegenwart und Wirklichkeit zu. Er wird beinahe von der Bankangestellten Sigbrit Holland überfahren, die ihn ins Krankenhaus bringt. Dort erklärt man ihn für verrückt, weil er ständig von einem Veterinär spricht und von Unheilsbotschaften, die er überbringen müsse. Sigbrit kümmert sich um Odin und findet schließlich über das Internet Hilfe. Eine mühsame Suche nach Rückkehrmöglichkeiten auf die Insel beginnt. Gleichzeitig - es ist kurz vor dem Jahrtausendwechsel - beginnen sich Weltuntergangspropheten, Heilsbringer, religiöse Fanatiker aller Couleur, wahlkämpfende Politiker, geschichtsbewusste Royals und karrieregeile Jungbeamte für Odin und seine nirgends kartographierte Insel zu interessieren.

Die Geschichte ist einfach wunderbar. Die Personen sind auf ein Minimum reduziert, die reale Welt auch, und trotzdem liebt man sie alle nach kurzer Zeit. Die Sprache ist die eines Märchens: von Sprüchen und Mystik durchzogen, und auch manche stetig wiederholten Sätze erinnern an ein Märchen. Gleichzeitig ist das Buch eine beißende Gesellschaftssatire und, tatsächlich, auch eine Liebesgeschichte.

Wäre ich Elke Heidenreich, ich würde sagen: Lesen!

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Zivilisationskritik, Gesellschaftssatire, Spannungsroman,...
Ein Meteorsturm hat zur Folge, dass sich eines von Odins Pferden ein Bein bricht, als Odin zum Nordstern unterwegs ist, wo der Gott unheilvolle Nachrichten überbringen wollte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
ein Weihnachtsmärchen?
Ja, ein Weihnachtsmärchen, denn Wünsche werden erfüllt (bewusste und unbewusste), und die Geschichte beginnt Weihnachten 1998 und endet Weihnachten 1999. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2007 von chsba
Lesespaß
Mitten im Winter landet ein alter Mann mit einem lahmen Pferd in Smedieby. Die Einwohner von Smedieby und nicht zu vergessen von Posthusby sind verwirrt von der Erzählung des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2007 von Pia Bork
Wunderbar
Odins Insel ist eine wunderbare Geschichte und anders als alle Bücher die ich je zuvor gelesen habe! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2007 von Alissa
Interessante Idee mit unpassender Umsetzung
Herr Odin "landet" auf einer kleinen Insel in der Meerenge zwischen Südnorden und Nordnorden. Da eines seiner Pferde ein Bein gebrochen hat, muß er aufs Festland, um... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2004 von monice
Unglaublich,.....
wie ein harmloser kleiner alter Mann, der doch nur am Weihnachtstage von einer kleinen unbekannten Insel, auf der er notlanden musste, aufbricht, um einen Veterinär für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juni 2004 von Marion Hänel
Fantasievoll
Ein kleinwüchsiger und alter Mann namens Odin, weltfremd und naiv, muss nach einem Meteoritensturm auf einer geheimen Insel zwischen Süd-Norden und Nord-Norden notlanden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2003 von Christian Tulka
Eine Begegnung der ungewöhnlichen Art
Ein Meteorsturm hat zur Folge das sich eines von Odins Pferden, als es gerade mit Odin zum Nordstern unterwegs war, sich ein Bein bricht und auf einer kleinen unbekannten Insel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Mai 2003 von Thorsten Wiedau
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