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Ode an die Freiheit - 20 Jahre Mauerfall - Beethoven 9 unter L. Bernstein - das "Original"
 
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Ode an die Freiheit - 20 Jahre Mauerfall - Beethoven 9 unter L. Bernstein - das "Original"

June Anderson , Sarah Walker , Leonard Bernstein    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Ode an die Freiheit - 20 Jahre Mauerfall - Beethoven 9 unter L. Bernstein - das "Original" + Beethoven, Ludwig van - Das Konzert - November 1989 + Bernstein in Berlin - Ode an die Freiheit (1989)
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Produktinformation

  • Darsteller: June Anderson, Sarah Walker, Klaus König
  • Regisseur(e): Leonard Bernstein
  • Format: Classical, NTSC
  • Sprache: Englisch, Deutsch, Französisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Medici Arts (Naxos Deutschland GmbH)
  • Erscheinungstermin: 7. September 2009
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002JP9HJO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.268 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Es galt, den Fall der Berliner Mauer zu feiern und diese Feier am ersten Weihnachtsfeiertag 1989 in das Gedächtnis der Menschheit zu rücken. Die Ode an die Freiheit , wie Leonard Bernstein den Schlusssatz der Neunten Sinfonie Beethovens zu diesem Anlass singen ließ, sollte für viele Deutsche noch lange verknüpft sein mit einer bis dato kaum gekannten Freude. Kaum ein Veranstaltungsort schien zu diesem Anlass prädestinierter als der Berliner Gendarmenmarkt mit seinem Schiller-Denkmal vor der Frei(heits)treppe zu Schinkels Schauspielhaus. Das Konzert war, wie sein Biograf Humphrey Burton anmerkt, der absolute Höhepunkt im öffentlichen Leben des Weltbürgers Bernstein. Es ist ergreifend, das Ergebnis seiner Arbeit bei dieser Aufnahme zu hören, ihn in höchster Konzentration und gleichzeitiger Sanftheit und Heiterkeit zu sehen. Alle drei Chöre, die bei diesem Fanal der Freiheitsliebe und -sehnsucht agierten, alle mitwirkenden Musiker und Tausende von Zuhörern erlebten an diesem Tag viel mehr als nur ein Konzert, sie erlebten den allumfassenden Ruf nach Freiheit.

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andre Arnold TOP 100 REZENSENT
(Ich besitze zwar die alte Ausgabe des Mauerfallkonzertes, gehe aber davon aus, dass es sich bei dieser Aufnahme um die gleiche handelt.)

Leonard Bernstein verlieh einem der emotionalsten Momente des vergangenen Jahrhunderts mit seiner monumentalen Darbietung von Beethovens Neunter einen ganz besonderen Glanz. Die sowieso schon aufgeladene und angespannte Stimmung entlud sich am 25. Dezember 1989 in einem Feuerwerk des Gefühls. Ein Augenblick, der eh schon zu Tränen rühren muss, wurde auf diese Art und Weise geadelt und zu den Sternen gehievt.

Zwar gibt es vom interpretatorischen Ansatz her den ein oder anderen Mangel: So könnte man zum Beispiel kritisieren, dass der erste Satz viel zu langsam gespielt ist (knapp 20 Minuten!), dass das Trio des zweiten Satz einen Tick zu schnell ist oder dass auch der vierte Satz etwas lahmt (fast 30 Minuten!); aber das Künstlerische, das Menschliche, das alles Vereinende überwiegt und durchfährt den Hörer wie ein Blitz, und spätestens beim Schlusschor ist klar: Freiheit - Bernstein ersetzte speziell für diese Aufführung "Freude" mit "Freiheit" -, Friede, Einheit und Brüderlichkeit sind die Maxime unseres Strebens. Welches Werk wäre wohl besser für die Zusammenstellung dieser Werte geeignet gewesen, welches Werk hätte es mehr vermocht, alle Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen!?

Um noch einmal auf das Interpretatorische zurückzukommen, kann ich erwähnen, dass das Scherzo von Energie und Wut strotzt, das Adagio empfindsamer nicht hätte sein können und der Chor sowie die Solisten glänzen.

Die Aufnahmequalität ist hervorragend, dem Konzert ist eine kurze Dokumentation in englischer Sprache vorgeschoben und der Ausgabe liegt ein ausführliches Booklet bei.

Fazit: Wer eine interpretatorisch einwandfreie Einspielung erwartet, der greife auf Ferenc Fricsays legendäre Einspielung aus den späten 50ern zurück. Wer aber eine Darbietung eines Werkes haben will, das selbst mich immer zu Tränen rührt - und das passiert mir sonst nur noch bei Tchaikovskys Fünfter und Mahlers Zweiter - und auf dieses Event adaptiert ist, der greife hier getrost zu. Ich finde, diese Aufnahme sollte jedem Erdenbürger zu Gebote stehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ode an die Freiheit 5. Dezember 2011
Von 1955 bis 1995 war ich Schlagzeuger im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und hatte die einmalige Ehre, an diesem Konzert am 25. Dezember mitwirken zu dürfen. Alle meine Vorrezensenten haben auf die Einmaligkeit dieses Ereignis hingewiesen, was ich nur bestätigen kann.

Die Grundidee war, mit Musikern aus Ost- und Westdeutschland auch Kollegen der vier Siegermächte einzuladen. Das Hauptkontigent, 72 Musikerinnen und Musiker, stellte das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, nicht wie irrtümlich erwähnt wurde, "ein" Bayerisches Symphonieorchester. Die gesamte Organisation lag in den Händen des Bayerischen Rundfunks in München und es ist schon sehr erstaunlich, wie von Leonard Bernstein in wenigen Tagen aus Musikern aus München, Dresden, New York, London, Paris und Kiew ein so wunderbare Klangkörper geformt wurde. Dazu die hervorragenden Solisten und Chöre aus Ost und West.

Maestro Bernstein war seit Jahren ein gern gesehener Gast bei uns in München und wir freuten uns jedes Mal, mit ihm musizieren zu dürfen. Es gibt auch einige DVDs von diesen Aufführungen.

Die Konzerte in Berlin fanden am 23. Dezember in Westberlin (Philharmonie) und am 25. Dezember in Ostberlin (Schauspielhaus) statt.

Am 24. Dezember stand ich mit Tränen in den Augen vor dem Brandenburger Tor und sah, wie unzählige Menschen hin- und wieder zurückgingen. Wir konnten alles was geschehen war, momentan gar nicht glauben.

Auf dem Weg zur ersten Probe nach Ostberlin wurden am Grenzübergang die Reisepässe aller Personen in unseren Bussen noch von den Grenzbeamten einzeln abgestempelt, was ziemlich lange dauerte. Bei der Generalprobe und beim Konzert konnten wir dann ungehindert durchfahren.

Dann das Konzert. Hunderte von Menschen standen auf dem Platz vor dem Schauspielhaus, denn das Konzert wurde von riesigen Lautsprechern übertragen. Die Atmosphäre war fast am explodieren. Der Applaus war riesig und 500 Millionen auf der ganzen Welt sahen und hörten dieser Life-Übertragung zu.

Zu den Interpretationsangaben meiner Vorrezensienten möchte ich einiges anmerken: Ich habe die 9. Symphonie von Beethoven unter den verschiedensten Dirigenten sehr oft gespielt und alle waren letztlich sehr gut. Dazu kenne ich sehr viele Radio- und Fernsehaufnahmen; jede Aufführung ist etwas anders und das ist das Schöne in der Musik. Es gibt in der Tat nicht nur ein richtiges Tempo. Vieles hängt auch von der Akustik des Saales ab.
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Für mich hat Leonard Bernstein in seiner Einspielung mit den Wiener Philharmonikern und den Solisten Gwyneth Jones, Hanna Schwarz, Rene Kollo und Kurt Moll, Gesamtzeit: 71.02 Min. bisher die beste Einspielung dirigiert, die ich je hörte. Diese Einspielung wurde 1980 von Polydor International auf Deutsche Grammophon herausgebracht.
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