Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nein, doch fünf Sterne..., 8. September 2002
Ich habe mir es inzwischen anders überlegt; "October Rust" läuft bei mir im CD-Player inzwischen noch häufiger als "Bloody Kisses". Man muss diese CD öfter gehört haben, um den Zugang dazu zu finden. Mag sein, dass die Klasse von Songs auf dem Vorgängeralbum wie "Black No.1", "Christian Woman" oder "Bloody Kisses" nicht erreicht wird, dafür aber ist "October Rust" auch ganz anders aufgebaut und die Songs erscheinen wie ein einziges gesamtes Stück, da sie alle ineinander übergehen. Dass die Band Kompromisse eingegangen wäre, sehe ich anders, da das Album sehr düster ist und einen ziemlich eigenen Sound beinhaltet. Der Gitarrensound ist oftmals sehr "kratzig", z. B. bei "Be My Druidess", der Bass brummt wie eh und je und wenn man der Musik unter Kopfhörern lauscht, tauchen tausend Bilder vor einem auf. Wie sagte der eine Kollege doch so treffend: Wald, Mond, Feen, Herbst... Das ist sicher auch dem Keyboard zu verdanken, das genial eingebaut worden ist und der Musik eine tolle Atmosphäre gibt, auch wenn es vielleicht hin und wieder etwas poppig klingen mag, wie bei "My Girlfriend's Girlfriend", das man gerne auch mal in Discos hört. Hier gilt wohl das gleiche wie schon bei "Bloody Kisses" für "Summer Breeze": Der bekannteste Song dürfte auch der am wenigsten düstere sein... Peter Steeles Texte sind erneut tiefgründig und sehr depressiv. Er singt über den Tod seines Vaters ("Red Water"), über Liebe und Tod ("Love You To Death" - ein wunderschönes Lied -, "Die With Me", "Burnt Flowers Fallen") und ist wieder sehr zynisch ("My Girlfriend's Girlfriend"). Des weiteren gibt's überraschenderweise ein Neil Young-Cover mit "Cinnamon Girl". Jeder Neil Young-Fan (ich selber mag ihn auch sehr gerne) wird sich wohl nur sehr schwer an diese Umsetzung des Liedes gewöhnen können - wenn überhaupt. Das Highlight des Albums ist sicher das finale Stück "Haunted", in dem es um einen Succubus geht, einen weiblichen Dämon, der Sex mit einem Mann hat (daher auch "I hate the morning"). Dieses herrliche Fade-out mit der Hammond und den genialen Drums könnte Stunden weitergehen... Für einen ruhigen Abend - ich finde, diese CD MUSS man am Abend bzw. in der Nacht hören, am besten mit einem Genussmittel - ist "October Rust" genau das Richtige. Man lehne sich zurück, lausche den schönen Melodien und Klangfarben, gebe sich den Bildern hin und lasse sich von der Melancholie treiben.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Schuß in den Ofen..., 23. Dezember 2005
...ja, das ist es wohl, ALLERDINGS NICHT für T.O.N.-Fans, sondern für die Plattenfirma, die der Band mit einem Rausschmiß gedroht hat, wenn das Album nicht so produziert wird, wie sie sich das vorgestellt haben. Tja, T.O.N. hat das Album gemacht und keiner konnt's ahnen, daß sich daraus ein Album der Superlative entwickeln würde! Klar, T.O.N. schlagen ganz anders gewohnte Töne auf dem Album an, aber die haben's in sich: Hart und doch so weich wie Seide, untermalt von Klavier- und Keyboard-Sounds und so tiefen Bässen, daß man schon im Booklet darauf hingewiesen wird, die Anlage, zur Freude der Nachbarn, runterzudrehen! Schön langsam und aufbauend präsentieren sich die Songs am Anfang und die Refrains scheinen erst nach einer halben Ewigkeit zu kommen aber das warten lohnt sich, denn sie brennen sich in's Gedächtnis und bleiben dort schön lange sitzen. Die Texte sind oft so depressiv, daß sie fast schon wieder "heilend" wirken, wenn man selber schlecht drauf ist! :-) Ein Absolutes MUSS....romantisch, düster und süchtig machend!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Perfekt für Zweisamkeit, 5. März 2001
Von Ein Kunde
An diesem Album scheiden sich die Geister. Eingefleischte TON-Fans, die ein Anknüpfen an "Slow Deep & Hard" oder gar alte Carnivore-Zeiten erwarteten, wurden enttäuscht. Andererseits wurden mit den für Steele bis dato ungewöhnlich sanften Klängen von "October Rust" neue Fans angesprochen, inbesondere weibliche. Frauen, der Koitus und Wein ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Es geht stehts um traute Zweisamkeit, weswegen dieses Album auch fabelhaft als Hintergrundmusik für ein amouröses Abenteuer herhält. Songs wie "Wolf Moon" oder "Love you to death" erzeugen eine schaurig schöne Atmosphäre, wohingegen "My Girlfriend's Girlfriend" wohl der erste Song von Steele ist, den man ohne Bedenken auch auf einer Party einlegen kann und der sogar in Discos zu hören war. Nichts für Headbanger, aber für alle, denen ein Quäntchen Romantik durch die Adern fließt.
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