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Oceanic
 
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Oceanic

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4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 16. September 2002
  • Format - Musik: MP3
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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Wiedergabe   2. The Other 7:15 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   3. False Light 7:42 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   4. Carry 6:46 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   5. (untitled) 2:05 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   6. Maritime 3:03 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   7. Weight 10:46 Nur Album
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen im rausch der tiefe 23. Juli 2003
Von Guido
Format:Audio CD
holla! wer schon immer mal mit der bleiweste auf tauchstation gehen wollte, hat jetzt eine grandiose chance, die er nicht verpassen sollte. isis bieten mit ihrem zweiten longplayer „oceanic" die passende begleitung für eine hardcore-tour de force in und durch das blaue element. bei freunden der speed-metal-fraktion wird hier jedoch keine rechte freude aufkommen, denn die neurosis-inspirierten mannen um aaron turner bewegen ihr gitarrenlastiges instrumentarium mit der gezirkelten kraft, eleganz und schnelligkeit eines bulldozers durch die tiefebenen der menschlichen seele.

„oceanic" wurde komponiert: als metapher für die (uralte) sehnsucht des menschen nach auflösung seiner begrenzten und deshalb quälenden existenz in etwas größeres, elementares. die hier vorgestellte suche nach grenzüberschreitenden erfahrungen endet nicht im disaster, sondern in der erlösung: ein mensch stürzt in freiem fall richtung wasseroberfläche und findet durch den harten aufschlag und die damit verbundene vernichtung seines körperlichen gefängnisses zur absoluten freiheit des seins zurück. isis liefern damit weder eine düstere weltuntergangs-vision, noch die beschreibung eines suizids ab, sondern interpretieren - genau genommen - einen antiken mythos neu, der in seinen metaphysischen dimensionen verstanden sein will: a promise of something greater just beyond (or below) the water's final horizon ...

die musikalische umsetzung dieser vorgabe macht das album in der tat zu einem außergewöhnlichen erlebnis. hier schlagen donnernd-mächtige gitarrenwände wie tosende brecher mit erbarmungsloser wucht an die küsten unbekannter eilande; dort streifen ruhigere passagen wie einsame leuchtfeuer über die dunklen abgründe des wassers. atempausen werden dem hörer wenige vergönnt: wenn der eisenhammer wieder und wieder über dem schwingenden nervenkostüm einschwebt und sorgsam und punktgenau zuschlägt („false light"), wird klar, daß ein entrinnen nicht möglich ist. die musik gleicht dem element, dem sie gewidmet ist und arbeitet mit gleicher zerstörerischer kraft: kaskaden und strudel von hypnotisch wiederholten riffs und melodiegefügen halten den hörer im bann und treiben unaufhaltsam strömend vorwärts. harte tempi-wechsel werden vermieden, alles ist und bleibt im fluss und entwickelt sich nach einer zähen inneren dynamik, die durch ihre gewalt jeglichen eigenwillen aushöhlt. über dem brodelnden chaos schwebt die unheimliche stimme turners wie gottvater selbst, um dem ganzen ein beängstigendes leben einzuhauchen.

während die ersten vier titel dem geschehen über der wasseroberfläche und den menschlich-elementaren ängsten und bedrohungen der schöpfung gewidmet sind, wird mit dem zentralen unbetitelten track no. 5 (einem walgesang-tonspuren-etc.-sample) der übergang ins wasser, bzw. unter die oberfläche des wassers vollzogen. folgerichtig kommen „maritime" und „weight" aus der gedämpften ferne enigmatischer versunkenheit gleichsam in new-age-manier daher, bevor der sturm im rausch der tiefe erneut losbricht und in einer grandiosen hymne endet.

dieses konzept-album ist mit sicherheit nicht jedermanns sache. es gibt angesichts des hier gebotenen nur zwei möglichkeiten: sich dem zugriff konsequent entziehen oder sich vom sog der instrumente in die tiefe reißen lassen. die grandiose musik ist von kaum zu überbietender eindringlichkeit und beansprucht jede nervenfaser des hörers: in einer anderen musikkategorie würde man von einem symphonischen werk sprechen. wer lust hat, höre deshalb ralph vaughan williams „symphony no. 7" (sinfonia antartica) und staune!

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Tiefen der menschlichen Seele 19. Mai 2003
Von Mr.Plow
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Kaum ein Album vermag es, bereits durch den Titel so brillant eine Vorstellung des zu erwartenden Klanggebildes zu vermitteln wie "Oceanic". Denn hier wurde ein Sound in seiner Dynamik, Tiefe und Kraft konserviert, der beinahe einer musikalischen Metapher der schier endlosen Weiten des Meeres gleichkommt. Bereits mit dem Opener "The Beginning And The End" taucht der geneigte Hörer in die mitreißenden Wogen aus sphärischen Klängen, schleppenden Drums und atemberaubenden Riffkaskaden fast vollständig ein. Sanftes Einlullen wird vermischt mit subtiler Folter; Melodien - scheinbar unabhängig von Zeit und Raum - entfalten sich und umarmen den Hörer bis dieser merkt, dass er in Wirklichkeit gewürgt wird. Die Gitarren sind so tief gestimmt, dass man den Ton bei entsprechender Lautstärke mehr spürt als hört, was zusammen mit ausgefeilten elektronischen Elementen eine faszinierenden Klangteppich ergibt, aus dessen Tiefen sich die Stimme des Sängers mit dem gesammelten Schmerz dieser Welt erhebt. Dabei ist es gar nicht notwendig (bzw. möglich) den textlichen Inhalt zu verstehen, da allein durch den Gesang an sich, mehr Emotionen transportiert werden als durch Worte jemals gesagt werden könnte. Dies macht auch einen großen Teil der unglaublichen Kraft und Komplexität dieses Werkes aus.

Ist es notwendig dies nun in eine Genreschublade einzupferchen? Wenn ja, was wäre Isis dann eigentlich? Slowcore? Doomnoise? Irrelevant, denn die Musik spricht in diesem Falle für sich - fernab irgendwelcher Konventionen. Nie wurden grausame Schmerzen, verstörende Leere und verträumte Melancholie so perfekt zu einer homogenen Einheit verschmolzen, dass die Bezeichnung "Konzeptwerk" eigentlich schon eine Untertreibung ist. Die Vielschichtigkeit und der freie Kreativitätsfluss fordern ihren Preis: Sie machen Oceanic zu einer sperrigen und relativ schwer zugänglichen Konstruktion, deren Facetten sich erst nach zahlreichen Durchläufen erschließen.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MEISTERWERK !!! 5. November 2002
Format:Audio CD
Nachdem bereits das Debütalbum "Celestial" auf eindrucksvolle Weise bewies, welch Potenzial diese Band, um Mastermind Aaron Turner, besitzt, legen Isis mit "Oceanic" ihr bisheriges Meisterwerk ab.
Bereits mit den ersten Takten des Openers "The Beginning and the End" setzen Isis die Marschrichtung fest; brachialste Riffs fliessen über in minutenlange ambientartige Melodiepassagen.
Doch man spürt förmlich das wiederkehrende Unheil kommen, urplötzlich wandelt sich die noch eben genossene Ruhe in einen tobenden Sturm, welcher mit ungemeiner Kraft über die mit Spannung lauschenden Gehörgänge hinwegfegt. Dazu der angsteinflössende, markerschütterne Gesang, der scheinbar jedwedig zuvor aufgekommene Hoffnung im Keim zu ersticken vermag. Und unverzüglich wird dem Hörer bewusst, Teilhaber an etwas Einzigartigem gewesen zu sein.
Spätestens bei "Carry", dem vielleicht schönstem Song des Albums, wird den Emotionen freier Lauf gelassen. Ein todtrauriger, aber trotz alledem, oder gerade deswegen, hoffnungsspendender Song, der zeigt, wie intensiv Musik sein kann.
Gut eine Stunde später findet man sich als ausgebranntes Wrack wieder, aber wie von selbst greift die Hand unverzüglich zur Plattennadel über, um das Horrorszenario von vorne beginnen (The Beginning and the End) zu lassen.
Isis zeigen mit diesem Album, wie harte, emotional aufwühlende Musik im Jahre 2002 zu klingen hat.
Am besten Nachts, allein im Dunkeln hören !!!
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5.0 von 5 Sternen Für Musiklieber ALLER Genres
Jeder Mensch, der sich wirklich für Musik interessiert, sollte ein Album der Post-Metaller von Isis zu Hause haben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von T. Guter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie ein Buch...
... besteht "Isis" Werk "Oceanic" aus einzelnen Kapiteln (Liedern), welche nur im Ganzen gelesen (gehört) werden sollten, wenn man das Album wenigstens ansatzweise begreifen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2011 von Behemyr
5.0 von 5 Sternen Stufe 2 im Masterplan.
ISIS. 2010. Die Band gibt es nicht mehr. Zeitpunkt für einen Rückblick. Was ist zu sagen, wenn man nun das Gesamtwerk von ISIS vor sich hat? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2010 von Norman Franz
5.0 von 5 Sternen Ergreifend
Dieses Konzept-Album ist ein Meisterwerk - hässlich und dabei doch so wunderschön.
Musik und Text ziehen einen wie ein Sog mit, passend zum Thema des Albums. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2009 von W. Pingitzer
4.0 von 5 Sternen Tolle Musik , grauenhafter Gesang
Über diese CD wurde in den anderen Rezensionen achon viel geschrieben , deshalb halte ich mich kurz : Die Musik auf Oceanic ist wirklich großartig und wahrlich innovativ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2009 von Ludger Trohs
5.0 von 5 Sternen durchdringend
Die voreinhergehenden Rezensionen sagen bereits alles aus. Ich schließe mich dem uneingeschränkt an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2006 von A. Hansen
5.0 von 5 Sternen Selten gute Musik
Wenn es um depressive, melancholische Musik ging waren Neurosis für mich immer das Maß aller Dinge. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2004 von Mannaus Szene24
5.0 von 5 Sternen Meißelt die Natur in die Musik!
Und niemand hat das je besser hingekriegt als Isis. Wer kann ein Album schreiben, das in jeder Sekunde, in jedem Takt, in jeder Pause, selbst noch nach minutenlangen Riffschleifen... Lesen Sie weiter...
Am 17. Juli 2003 veröffentlicht
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