Der beruflich erfolgreiche Vermögensverwalter Derek ist glücklich mit seiner Frau Sharon verheiratet. Mit ihrem gemeinsamen Baby ziehen sie gerade in ein neues Haus ein. Die neue Aushilfskraft Lisa bezaubert die männlichen Kollegen an Dereks Arbeitsplatz. Derek hält sich zurück und ist gelegentlich politisch korrekt charmant zu Lisa. Allerdings setzt Lisa alles daran, Derek zu gefallen. Ein gefährlich werdendes Beziehungsspiel nimmt seinen Lauf.
Die Geschichte vermittelt zu viel brave, heile Welt und zeichnet die Helden in schwarz und weiß. Der tadellos anständige Protagonist trifft auf eine skrupellose Person, der jenes Mittel recht ist, um ihr Ziel zu erreichen. Anfangs ist man noch geneigt zu spekulieren, das die sich entwickelnde Intrige, Hintermänner und damit verbunden ein interessantes Motiv hat, aber der Handlungsstrang bleibt einfachst. Die Dialoge feilen nicht an den Charakteren der Beteiligten, sondern sind darauf ausgerichtet, dem Zuschauer zu gefallen. Nur die Szenenbilder sind anspruchsvoll und zudem gut gewählt. Unaufmerksam ist dagegen die Kameraführung, die selbst auf engstem Raum in der Toilette nicht die beste Einstellung zu finden vermag. Regie und Schauspieler geben sich Mühe, können aber der Mittelmäßigkeit nicht entfliehen.