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Oblomow: Roman [Taschenbuch]

Iwan A. Gontscharow , Josef Hahn
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 1998
Mit seinem 1859 erschienenen Roman schuf Iwan Gontscharow ein unvergängliches Meisterwerk der Weltliteratur. Der träge Held Oblomow wurde nicht nur in der russischen Sprache zum Inbegriff des »überflüssigen Menschen«, dem in der Liebe wie im Leben jegliche Tatkraft fehlt.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 680 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423124954
  • ISBN-13: 978-3423124959
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.548 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Iwan Aleksandrowitsch Gontscharow wurde am 18. 6. 1812 in Simbirsk als Sohn eines Kaufmanns geboren. Nach dem Studium der Literatur war er einige Jahre im Staatsdienst tätig. Seine Karriere als gefeierter Romancier des russischen Realismus begann 1847 mit dem ersten Roman »Eine alltägliche Geschichte« und erreichte ihren Höhepunkt mit »Oblomow« (1859). Gontscharow starb am 27. 9. 1891 in St. Petersburg.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

I

In der Gorochowaja, in einem jener großen Häuser, deren Bewohner für eine ganze Kreisstadt langen würden, lag eines Morgens Ilja Iljitsch Oblomow im Kabinett seiner Wohnung im Bett.

Er war ein mittelgroßer Mann von zweiunddreißig, dreiunddreißig Jahren, hatte ein angenehmes Äußeres und dunkelgraue Augen, doch fehlte seinen Gesichtszügen jeglicher bestimmte Ausdruck und jegliche innere Spannung. Die Gedanken huschten frei wie Vögel über das Gesicht, flatterten in den Augen, ließen sich auf den halbgeöffneten Lippen nieder, versteckten sich in den Falten der Stirn und verschwanden schließlich überhaupt; dann leuchtete das ganze Gesicht im gleichmäßigen Licht der Sorglosigkeit. Vom Gesicht wanderte die Sorglosigkeit in die Posen des ganzen Körpers und sogar in die Falten des Schlafrocks.

Manchmal verdüsterte sich sein Blick durch Müdigkeit oder Langeweile; doch vermochten weder Müdigkeit noch Langeweile auch nur einen Augenblick lang jene Weichheit aus dein Gesicht zu vertreiben, die der beherrschende und eigentliche Ausdruck nicht nur des Gesichts, sondern seiner ganzen Seele war; und diese Seele spiegelte sich offen und klar in den Augen, in seinem Lächeln, in jeder Bewegung des Kopfes und der Hände wider.

Und ein flüchtig beobachtender, kühler Mensch, der im Vorübergehen einen Blick auf Oblomow geworfen hätte, würde wohl gesagt haben: Das muß ein guter, einfältiger Patron sein! Hätte jedoch ein Mensch sein Gesicht länger aufmerksam und mit größerem Wohlwollen betrachtet, wäre er vermutlich lächelnd, in angenehme Grübeleien versunken, weitergegangen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom süßen Müßiggang 9. November 2010
Von HeikeM TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Der russische Gutsbesitzer Oblomow verlässt nur ungern seine Liegestatt. Dort empfängt er seine Besucher, dort verbringt er den Tag, dort schmiedet er große Pläne, die er aber nie umsetzt. Der Schlafrock ist sein liebstes Kleidungsstück. Im Nichtstun sieht er seinen Lebensinhalt. Seit 12 Jahren wohnt er bereits in St. Petersburg, seit dem hat er sein Gut nicht mehr besucht. Weil er sich nicht kümmert und weil er bis an die Grenzen des Erträglichen ausgenutzt wird, fallen die Erträge jährlich geringer aus. Seine Freunde sind, bis auf eine Ausnahme, Schmarotzer, die ihm die Zeit und vor allem sein Geld stehlen. Auch sein Diener Sachar ist Nutznießer von Oblomows Desinteresse und Gleichgültigkeit. Einzig sein Freund aus der Jugendzeit, Andrej Karlowitsch Stolz, schafft es, ihn aus seiner Lethargie herauszureißen. Ist er da, was auch in Oblomows Augen viel zu selten geschieht, verlässt er seine Ruhestätte, er rafft sich auf, die vom Freund empfohlenen Bücher zu lesen und zeigt Interesse an seiner Umwelt. Stolz gelingt es auch, Oblomow mit Olga bekanntzumachen. Für kurze Zeit kann Oblomow über seinen Schatten springen und die Liebe genießen. Jedoch lassen ihn Selbstzweifel und Unentschlossenheit diese Beziehung beenden und er fällt in stärker denn je in alte Verhaltensmuster zurück.

Ilja Oblomow ist wohl der faulste, trägste, unentschlossenste und apathischste Romanheld der Literatur, aber er ist ein auf seine Art ein liebenswerter Protagonist. Der Begriff der "Oblomowerei" für die Langeweile und den Müßiggang hat auch in den deutschen Wortschatz Einzug gehalten.
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Weltliteratur.. 17. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
Oblomow ist das Buch,welches ich ohne Zögern,mit auf die berühmte
einsame Insel mitnehmen würde.
Und nach dem Fragebogen,angelehnt an Marcel Proust,ist Oblomow
mein Held der Literatur.
Oblomow ist vielschichtig,tiefgründig und irgendwie immer anders
bei erneuter Rezeption.Ein zerleseneres Buch besitze ich nicht.
Allein die Tatsache,dass über die ersten 200 Seiten nichts
weiteres geschildert wird,als der Versuch diverser Personen,
Oblomow an einem Samstagvormittag aus dem Bett/Divan zu bewegen,
ist einfach nur köstlich und amüsant.Obwohl es an jeglicher
"Action" mangelt,sind diese 200 Seiten weitaus kurzweiliger als
manches "Action-epos".
Gedeutet und interpretiert wurde Oblomow allzu oft.Aber Oblomow
ist ein Buch,welches sich jeder Deutung verschliesst.
Hat man erst einmal mit der Lektüre begonnen,steht man unversehens
schon mittendrin im Geschehen.
Das kann kein Reality TV jemals bieten.
Oblomow ist zurecht ein Klassiker der Weltliteratur.Leider in
hiesigen Breiten nahezu unbekannt.
Irgendwo steckt in uns allen ein Oblomow,ein Stolz,ein Sachar,
ein Tarantejew usw.....
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63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Kursbuch der russischen Seele 12. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist in Deutschland relativ unbekannt.Dass dies so ist,mag man bedauern,denn in diesem Buch geht es um nichts anderes,als die berühmte russische Seele.Eine andere Deutung sieht in Gontscharow's Buch die Anprangerung der adligen Klasse.In Russland gibt es ein Wort,die "oblamawtschina".Dies kennzeichnet den Zustand der völligen Phlegmatik,der Faulheit der Sinnverlorenheit.Der Held dieses Buches,wenn man so will,ist ein russischer Adliger,der mehr schlecht als Recht aus seinen Gütern ein Einkommen erhält.Er ist unverheiratet,wird aber von der treuen Seele Semjon,dem alten Diener umsorgt.Oblomov wurde in seiner Jugend derart verzärtelt,dass er selbst als erwachsener Mensch nicht vermag,sich selbst anzuziehen.Er liegt denn ganzen Tag auf dem Diwan,vor sich hinträumend.Aus diesem Zustand des Komas wird er nur kurz durch die Liebe zu einer Frau gerissen.Man fiebert mit ihm mit,man wünscht es Oblomov,dass er die Kraft findet,sein Leben durch die Liebe zu ändern-Allein,er schafft es nicht.Zum Schluss wird er mehr oder weniger an der oblamawtschina eingehen.Dieses Buch sollte-und wird-in keiner Bibliothek eines Russland zugeneigten fehlen.Darüberhinaus ist es ein elegant und unterhaltsam geschriebenes Buch.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!! (v. D. Loibl) 17. November 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Oblomow, eigentlich Adeliger und Gutsbesitzer, lebt in einer verwahrlosten Wohnung in Petersburg. Er liegt den ganzen Tag im Schlafrock auf dem Diwan, döst vor sich hin, empfängt Besucher, freut sich auf das nächste Essen und träumt von seiner Kindheit. Als gerade ein "zweifaches Unglück" über ihn hereinbricht (der Verwalt schreibt ihm wieder einmal vom chaotischen Zustand seines Gutes und er soll aus der Wohnung ausziehen), kommt ihn sein alter Jugendfreund Stolz besuchen. Stolz - selbst ein vor Fleiß, Interessen und Reiselust strahlender, erfolgreicher Mann - möchte Oblomow aus seiner Lethargie reißen, und erinnert ihn an die Ideale, die Pläne und den Wissensdurst von einst, um ihn wieder ins Leben zurückzuführen. Er stellt ihm, bevor er wider abreist, seiner jungen Bekannten Olga vor, die ihn durch ihr jugendliches Wesen und ihren Gesang verzaubert. Oblomow verliebt sich in sie und beginnt für sie wieder zu leben, zu lesen und zu hoffen. Mehr sei von der Handlung noch nicht verraten.
Oblomow ist einerseits als Adeliger ein "überfüßiger Mensch", der Vertreter einer Klasse die sich überlebt hat. Vor allem aber ist ein Mensch von grenzenloser Bequemlichkeit; interesselos, anspruchslos, bewegungslos lebt er in den Tag hinein, während wie zufällig die Jahre an ihm vorbeifließen. Wenn sein Verwalter ihm schreibt, schrickt er kurz auf, denkt an seinen "großen Plan", der alle Probleme lösen soll und sinkt dann wieder zurück auf den Diwan. Auf einmal sieht er einen Weg zurück ins Leben: Stolz versucht, ihn zu Disziplin und Interesse an der Welt aufzurütteln und durch Olga lernt er Leidenschaft und vollkommene Hingabe kennen.
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Vor 1 Monat von Asta Toril veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen manchmal etwas langatmig
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Vor 3 Monaten von strawinski veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Russische Charakterstudien
Wer russische Autoren wie Dostojewski oder Tolstoj mag, liegt mit Gontscharow's Oblomow genau richtig. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Dangelmayr, Ursula veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert
Beim Lesen des Buches bemerkt man nicht, dass es bereits im 19. Jahrhundert geschrieben wurde. Die Gedanken und Feststellungen zum Sinn, oder nicht Sinn des Lebens, sind... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von H.Behrens veröffentlicht
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Vor 13 Monaten von Alkuin veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Jeder Gank macht schlank
Eine unkritische Darstellung einer höchst ungesunden Lebensweise. Wer auch nur einen Fitness-Ratgeber gelesen hat, weiß, dass es so nicht geht. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von cru-jean (silen) veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen gutes buch
es ist ein durch wenige gebrauchsspuren lesenswertes buch. da gibt es nix weiter dazu zu sagen. es ist einfach ein gutes buch.
Vor 14 Monaten von Anne Fleck veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig
So was langweiliges habe ich noch nicht gelesen. Daher kann ich ich die guten Rezensionen nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich fehlt mir da der intelektuelle Zugang. Hurz.
Vor 14 Monaten von Angelo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer wieder beeindruckend !
Auch nach vielen Jahren Abstand ein immer wieder beeindruckendes Buch. Ein grosses Lesevergnügen,
besonders auch in dieser äusserst gelungenen Übersetzung !
Vor 18 Monaten von Gustav Wass veröffentlicht
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