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Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:
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Produktinformation
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Sehr ausführlich und anschaulich werden die Grundkonzepte der objektorientierten Programmierung (Objekte, Klassen, Vererbung, Polymorphie, Schnittstellen, Exceptions, Pakete, ...) eingeführt. Besonders hilfreich sind die vielen Beispielprogramme. Und Grundlage ist wieder das lustige Hamster-Modell. Der Hamster bekommt Gesellschaft. Er kann Nachwuchs (er-)zeugen und dabei seine Fähigkeiten an seine Nachkommen vererben, er kann mit seinen Hamster-Kollegen kooperieren, Hamster können sich Knechte halten, die für sie die Arbeit erledigen, die Hamster lernen, mit Fehlersituationen umzugehen, usw. Man lernt in der Tat spielerisch objektorientiert programmieren, ohne sich ständig mit technischen Details herumschlagen zu müssen.
Absolutes Highlight des Buches ist aber das Kapitel "Spielende Hamster". Hier wird in einem Beispiel gezeigt, wie Spielprogramme entwickelt werden, so dass zwei Hamster gegeneinander oder Hamster gegen Menschen Spiele wie Schach oder 4-Gewinnt spielen können. An diesem Beispiel sieht man sehr schön, was der Einsatz der Konzepte der objektorientierten Programmierung für Vorteile bringt und wie man die Konzepte richtig einsetzt.
Ich denke, dieses Buch ist insbesondere für solche Personen geeignet, die bereits Grundkenntnisse der imperativen Programmierung (C, Pascal, ...) besitzen und nun zur objektorientierten Programmierung (mit Java) wechseln möchten oder müssen.
... Lesen Sie weiter... ›Formale Mängel
Während der ersten Band mit Syntaxdiagrammen, tabellarischen Aufstellungen, etc. den Stoff zusammenfasste und veranschaulichte fehlen solche Elemente in diesem Band weitgehend. Nur das Kapitel über Arrays sticht diesbezüglich positiv hervor. Dies ist umso gravierender, als das Stichwortverzeichnis weder Haupteinträge hervorhebt noch auf Synonyme verweist. Ein Begriffsglossar fehlt leider auch.
Die Beispiele scheinen mir etwas langfädig, dabei beweist das englischsprachige Pendant (Karel++ von Joseph Bergin, u. a.), dass es auch anders ginge. Die Autoren scheinen sich etwas zu sehr in Details verrannt zu haben. Die langfädigen Ausführungen, zusammen mit zu wenig Struktur und nicht immer einfachen Sätzen machen das Buch relativ schwer verständlich.
Inhaltliche Mängel
Während im ersten Band die wichtigsten Diagramme der imperativen Programmierung (Programm Ablauf-Plan, Struktogramm) vorgestellt wurden, enthält dieses Buch weder Klassendiagramme noch Interaktionsdiagramme. Der Objektorientierte Softwareentwicklungsprozess ist viel zu abstrakt auf zwei Seiten abgehandelt. Fragen des Objektorientierten Designs bleiben unbeantwortet. Auf das Thema Testen wird nicht eingegangen. Als einziges Design-Muster wird der Singleton erklärt.
Bei der Objektorientierung ist die Kollaboration von mehreren Objekten, die unter sich eine sinnvolle Aufgabenteilung aufweisen, zentral. Dieses wichtige Thema handeln die Autoren mit dem Beispiel "Fauler Hamster" auf 3 knappen Seiten ab. Der FauleHamster delegiert alle Aufgaben einem anderen Hamster.
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