Wenn der Lärm von der Hauptstraße zu viel wird, das Gedudel der neuesten Hits aus dem Radio nervt; oder die reizüberfluteten Augen eine Erholung brauchen, und sich abwenden müssen von den Zahlen und Ziffern auf dem Bildschirm, dann hilft dieser Kalender.
Auf manchen Bildern plätschert es. Verhallte Harfenklänge und das Geräusch eines Windhauchs sind zu ahnen. Dann wieder die Melodie eines Blattes, das neben dir vom Baum fällt. Oder das lautlose Knirschen von Rauhreif, der an verwelkten Blüten hängt.
Oder du glaubst, das Echo gregorianischer Gesänge zu hören, die durch einen Klostergang hallen. Oder. Es gibt tausend Ideen und Möglichkeiten, sich in die Bilder dieser "Oasen der Stille" hinein zu versetzen. Man muss sich treiben lassen. Woche für Woche. Wenn auch nur für Minuten.
Dann findet man seine kleinen Fluchten in die Stille, auch wenn es um einen herum lärmt und kracht und stinkt und die Welt gerade wieder einmal untergeht. Oder die Börsen sich gegenseitig hinabziehen und die liebe EU das nächste Rettungspaket zur Rettung des Euro aus dem Ärmel zaubert.
Solche Fluchten sind wichtig. Jede Woche eine Flucht, eingefangen auf wunderschönen, stillen Bildern. Die Bilder sollte man aufheben. Oder an Menschen schicken, die es nicht schaffen, aus der Tretmühle des lärmenden Alltags für kurze Momente auszubrechen. Mit diesen Bildern gelingt dies.
Anschauen. Eintauchen. Und schon ist Ruhe außenherum.