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5.0 von 5 Sternen
Noch besser als der Vorgänger, 2. September 2011
"Johnny English" und "Der Spion, der sich liebte" mögen ' jeder auf seine Weise ' gelungene James-Bond-Parodien sein. Für mich persönlich ist "Er selbst ist sich genug" die Krönung ' ohne die etwas kryptischen Passagen des Vorgängers "Der Spion, der sich liebte" vom gleichen Team, aber mit höherer Gag-Dichte.
Unglaublich die Szene, in der OSS 117 versucht, einen ganzen Alligator zu grillen. Zwerchfellerschütternd auch die Drogen-Sequenzen.
Die Ästhetik des Films orientiert sich stark an "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" mit George Lazenby und an anderen Spätsechziger-Filmen wie "Thomas Crown ist nicht zu fassen". Auch hier hätte das Budget vermutlich für einen richtigen Bond gereicht. Diese Parodie hier hat alles.
Wieso kennt eigentlich in Deutschland kein Schwein diesen herrlichen Film? Klare Kaufempfehlung!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kein Plagiat, sondern Unikat!, 26. Juli 2010
Plot: Geheimagent OSS 117 hat eine neue Mission: Frankreich will in den Besitz eines Mikrofilms gelangen, der eine Liste mit Nazikollaborateuren enthält. Diese ist in Besitz des ausgewanderten Nazischergen Professor von Zimmel, der dafür im Gegenzug 50.000 Franc verlangt. Klingt eigentlich nach einer einfachen Mission, doch wie so oft kommt alles anders und OSS 117 sieht sich schnell ziemlich planlos umgeben von Chinesen, Nazis, Hippies und dem Mossad.
Spannung: 7/10
Atmosphäre: 7/10
Action: 8/10
Humor: 9/10
Anspruch: 6/10
Unterhaltungswert: 9/10
Cast: 9/10
Score: 8/10
Screenplay: 8/10
Produktion: 8/10
FX: 7/10
Gore: 2/10
Synchro: gut (furchtbar/schlecht/mäßig/ok/gut/ausgezeichnet)
Mainstream: Ja
Kurzinhalt:
* Miniröcke, Smokings, starke Drinks: 65%
* Agenten, harte Handkanten, MacGuffins 100%
* Sean Connery à la française: 120%
Bewertung: OSS 117 ist sowas wie der französische James Bond - nur dass das erste Buch zu OSS 117 bereits 1949 entstand, Ian Fleming erfand seinen James Bond erst 1952. Die Filme wiederum orientierten sich klar am erfolgreichen Pendant aus Großbritanien - bis auf die letzten beiden, die nun klar den klassischen Agentenfilm (und James Bond insbesondere) aufs Korn nehmen. Doch während amerikanische Parodien, wie Top Secret!, Austin Powers usw. hauptsächlich auf Holzhammer-Slapstick setzen, geht OSS 117 - bei allen Albernheiten - doch einen etwas subtileren, doch bissigeren Weg und entlarvt den Agentenfilm als Spiegel des miefigen Weltbilds der 60er Jahre und westlicher Arroganz.
OOSS 117 ist - Hand aufs Herz - ein chauvinistischer, überheblicher, egozentrischer, rassistischer, tendenziell antisemitischer und homophober Trottel - freilich ohne dass es ihm selbst bewusst sein würde. Und so stolpert OSS 117 von einer peinlichen Situation in die nächste, redet sich um Kopf und Kragen, nur um am Ende mehr oder minder zufällig doch noch die Kurve zu kriegen: Inspector Clouseau lässt schön grüßen.
Hauptdarsteller Jean Dujardin, der schon im ebenso tollen Vorgänger den Agenten miemen durfte, ist hierbei ein echter Glücksgriff, beherrscht er doch breites, Charme versprühendes Grinsen ebenso wie selbstgefälliges, weltmännisches Gebaren und die typischen James Bond Moves - und das besser als Sir Thomas Sean Connery himself!
Dabei gelingt ihm das Kunststück, trotz seiner zahlreichen menschlichen Verfehlungen immernoch sympathisch und "Identifikationsfigur" (falls man das so sagen kann) zu bleiben, was einem sonst auch den Spaß verdorben hätte.. Genauer genommen wächst einem die Figur des OSS 117 sogar schnell ans Herz, und deshalb hoffe ich auch inständigst, dass es (möglichst schnell) einen dritten Teil geben wird.
Hervorzuheben ist auch die fantastische Ausstattung, zusammen mit dem schön auf alt gefarbfilterten Bild gibt sich so tatsächlich der Eindruck, einen Agentenschinken aus den 60ern zu sehen (wer's zu "cheesy" findet, soll sich mal Gefahr: Diabolik! von Mario Bava anschaun). Der Score ist ebenso gelungen und für die Synchro, die auch ordentlich daneben hätte gehen können, zeichnet sich zum zweiten Mal Oliver Kalkofe aus, der hier einen äusserst guten Job getan hat.
Fazit: Eine urkomische Parodie auf die angestaubten Agentenfilme um James Bond und Co.! Hier passt alles zusammen, es gibt tolle Musik, Klamotten, Frisuren und schöne, knapp berockte Frauen, Schiessereien und und und.. Ich würde sagen "der bessere Austin Powers", wäre OSS 117 nicht so eindeutig um Längen besser, dass man Mike Myers überdrehten Klamauk am besten direkt vergessen sollte. Ganz klare Empfehlung!
8.5/10 => 4 von 5 Sternen
Artverwandtes / Für Freunde von:
OSS 117: Der Spion, der sich liebte
James Bond: Goldfinger, Moonraker usw.
Casino Royale (1967)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Wie heißen die Chinesen, die mit den Nazis verbündet waren?" - "Japaner!", 2. Juli 2010
Agent OSS 117 (Jean Dujardin) ist der ungeschickteste, ungebildeteste und unwiderstehlichste Agent, den der Französische Geheimdienst zu bieten hat. Als Hubert Bonisseur de la Bath alias Agent OSS 117 in Rio de Janeiro eine Liste mit ehemaligen Nazi-Kollaborateuren auftreiben soll, was in zu dem untergetauchten Von Zimmer führt, bringt der politisch absolut unkorrekte Spion, mit seinen unverschämten Witzen und seiner bodenlosen Arroganz, nur das Chaos über die Stadt. Unterstützung erhält OSS 117 dabei von der hübschen Dolores (Louise Monot), die für den Mossad arbeitet. Diese haben ebenfalls mit Von Zimmel noch ein Hühnchen zu rumpfen...
"OSS 117 - Er selbst ist ist sich genug" ist eine herrliche Parodie auf die James Bond- und Agentenfilme der 60er und 70er Jahre. Der charmante Sexist Dujardin liefert sich nicht nur einen Kampf mit mordlüsternden Chinesen und machtbessenen Altnazis, er kämpft dabei auch mit den Tücken der Liebe. Das ganze geschieht in einer unnachamlichen Art und Weise, die einfach nur herrlich komisch ist. Oliver Kalkofe als seine Synchronisationsstimme tut ihr Übriges dazu.
Die Handlung an Sich entwickelt von der ersten Sekunde an ordentlich Schwung. Jean Dujardin ist für mich die beste, "schlechteste" 007-Kopie seit Leslie Nielsen ("Agent 00"). Sein Auftreten und sein "Charme" ist schlichtweg zum Schlapplachen.
Schon fast traditionell für Filmparodien dieser Art, wird allerdings spätestens zum Ende hin, der Klamauk etwas übertrieben. Unter diesem "Phänomen" leiden aber fast alle Filme dieser Machart, so dass es insgesamt "nur" zu 4 Sternen reicht.
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