"OSS 117 - Der Spion, der sich liebte" ist eine wundervoll parodierte Hommage an die James Bond Filme der 60er mit allerhand Witz und Esprit.
Der Charme der 60er wurde hierbei so gekonnt wiedergegeben, dass man fast denken könnte man hat es mit einem Original aus der Zeit zu tun. Wenn Sie sich hier und da an Sean Connery in Bond erinnert fühlen, dann ist das kein Zufall. Nicht nur die Kleidung, Kulisse und Requisite sind wirklich bis in's kleinste Detail authentisch, man hat den Film zusätzlich noch auf altes Filmmaterial gebannt und auch die gute alte Blue Screen aus der Versenkung geholt.
Die Handlung ist in der Tat sehr simpel und schnell erzählt aber auch völlig zweitrangig. Im Vordergrund steht ganz klar die Person OSS 117, der Spion, der sich liebte (wohl wahr) und die unzähligen irrwitzigen Situationen, die er heraufbeschwört. Vollgespickt mit feinstem Humor und allerhand skurilen Szenen ist dieser Film ein echtes Sahnebonbon.
OSS 117, die französische Antwort auf 007, ist mit Jean Dujardin wirklich erstklassig besetzt, denn er verkörpert das Idealbild eines smarten Super-Helden der 60er Jahre nahezu perfekt. Hinzukommt das herausragende schauspielerische Talent. Dujardin verfügt über eine nahezu unerschöpfliche Bandbreite an Gesichtsmimik, die nicht unwesentlich zum Witz des Filmes beiträgt.
Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung! Wenn Sie die guten alten Bond Filme mochten, aber auch Spaß an Parodien haben wie z.B. Top Secret oder sogar Austin Powers, dann sind Sie hier goldrichtig.
OSS 117 garantiert 95 Minuten super Unterhaltung!