Dieser Teil knüpft direkt an Teil 2 an den man auch gesehen haben sollte um die Handlung 100% zu verstehen und sich besser hineinversetzen zu können.
Der Unterschied zwischen 2 und 3 besteht darin das sich hier der Anfang einfach unheimlich lange hinzieht, er wird "verprügelt", gepflegt & anschließend wird trainiert und das eigentlich den ganzen Film über bis zum finalen Kampf den ich auch nicht so prickelnd empfand.
Man bekommt irgendwie das Gefühl das es keine Mitte gäbe sondern einen ewig langen Anfang der dann gleich zum Ende überspringt.
Auch wurde der Mystikanteil nochmals extrem gesteigert so das es für manch Anderen schon wie ein Märchen wirkte.
Was in meinen Augen gar nicht ging war die Szene mit dem sprechenden Kopf, das überschritt auch meine Toleranzgrenze.
Das schlimmste überhaupt ist wohl das die Kampfszenen deutlich weniger geworden sind und gerade das macht nun mal Ong Bak und vor allem generell Tony Jaa Filme aus, denn genau das will man sehen bei seinen Filmen.
Zu gute kommt auf jeden Fall der Auftritt von Petchtai Wongkamlao, der in Teil 1 den Humlae spielte und hier einen geistig behinderten Mann wiedergibt und so ein wenig Komik hinein bringt.
Ich würde Ong Bak 3 als einen soliden 3. Teil bezeichnen, er ist weder besonders gut noch besonders schlecht.
Empfehlen würde ich ihn nur Leuten die Gefallen am 2. Teil hatten und nun wissen möchten wie die Geschichte endet.