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Für sein Album hat er sich zudem verschiedene Gäste eingeladen. So hört man bei Traveller das Madras Philharmonic Orchestra, während bei Soni ein klassischer indischer Frauenchor singt. Diverse Sprecher und Musiker ergänzen die euro-asiatischen Klangwelten, in denen Singh seine verschiedenen musikalischen Wurzeln - neben der indischen Musik auch die japanische Okinawan Musik - zu einem Ganzen zusammenfügt. Neben sehr tanzbaren Rhytmen finden sich auch episch anmutende und stark an Goa erinnernde Tracks auf dem Album.
Es ist Talvin Singh auf jeden Fall gelungen, aus der Pluralität der Einflüsse seinen eigenen Stil zu entwickeln, der sowohl seine Abstammung als auch seine Offenheit gegenüber anderen Kulturen darstellt, und den Hörer dazu einlädt, sich mit ihm auf eine Reise zu begeben, die sich lohnt. --Andrea K. Heil
Florian Sievers / © Intro - Musik & so
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Schon nach dem ersten Durchlauf war ich hin und hergerissen. Talvin Singh's "OK" ist ein faszinierender Mix aus indisch-pakistanischen Klängen und postmodernem Sample-Techno gelungen.
Mit viel Witz und Kreativität werden Stück für Stück monumentale Klanggebilde aufgetürmt, um die Gebäude aus Klängen, Sprachen, Rhythmen und Stimmungen spätestens dann, wenn man als Hörer die Logik des Aufbaus zu begreifen scheint, wieder einzureissen.
Das Album wird, wie ein obenaufgeführter Verriß zeigt, sicher seine Lieblingsfeinde finden. Das liegt wohl darin begründet, daß es weder ein esoterisches Werk ist (dafür sorgen schon der zuweilen einsetzende Beat und die ständigen Rhythmuswechsel) noch eine Techno-Scheibe á la Goa-Trance, Drum&Bass usw.. Als Hintergrundmusik ist Talvin Singh's "OK" daher ungeeignet. Mein Tip: Abends hören, am besten, wenn die Nachbarn mal im Kino sind, Licht aus und dann mit der gebührenden Lautstärke ohne Pause bis zum Ende durch! Danach sieht man heilige indische Kühe die Themse hinabtreiben, die Fernbedienung riecht nach Kardamon, es wächst das Verlangen, die nächste Teepause auf dem Berg Kailash zu verbringen, und die Gewißheit stellt sich ein, daß es für mindestens zwei, drei Jahre keine genialere CD mehr geben wird. Der Titel "OK" ist auf jeden Fall ein gewaltiges Understatement.
Thanxxx Talvin.
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