Das "Klavierkonzert" von Michael Nyman ist wunderschön, daran ist nichts zu deuten (im Gegensatz zu anderen Werken von Nyman). Aber, es ist sicher eines nicht, es ist, schon der Forn nach, kein Klavierkonzert. Es ist, auch wenn es, auf der CD, in mehrere Abschnitte unterteilt ist, ein einziges Stück. Es hat also nicht, wie bei Klavierkonzerten üblich, mehrere Sätze, nach dem Prinzip 'schneller Satz, langsamer Satz, scchneller Satz' oder so. Es stimmt, es kommen mehrere Stimmungswechsel in dem Block vor, die aber, wie zum Beispiel in Oxygene, ohne pause ineinander übergehen. Das "Klavierkozert" hätte, und sollte, vieleicht besser ein einziges Stück bleiben sollen.
Das Das "Klavierkonzert" diese Forn hat macht natürlich gerade den Reiz des Stückes aus.