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Nur noch ein einziges Mal: Roman
 
 

Nur noch ein einziges Mal: Roman [Kindle Edition]

Carel Donck , Rosemarie Still
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Laura stirbt bei einem Verkehrsunfall und läßt neben einem untreuen Ehemann zwei kleine Kinder zurück. Im Jenseits angekommen, erhält sie die Chance, auf die Erde zurückzukehren und zu schauen, wie es Ihrer Familie geht. Mehr noch: Laura kann ihren kleinen Sohn Mark im Traum erscheinen. Doch was beiden zunächst ein großer Trost ist, löst bald dramatische Ereignisse aus...

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 383 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Knaur eBook (3. Mai 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004ZCJA8M
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #256.001 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happy End Bücher - Nicole TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Laura ist Anfang dreißig und hat bereits ein turbulentes Leben hinter sich. Während sie es in jungen Jahren gerne einmal wilder trieb, änderte sie ihr Leben völlig, als ihr Mann Gerard in ihr Leben trat. Er rettete ihr das Leben und sie schenkte ihm dafür ihre Liebe und zwei Kinder- eine Tochter und einen Sohn.

Zu dem Zeitpunkt als die Geschichte beginnt, ist Lauras und Gerards Ehe bereits an einem Scheidepunkt angelangt. Beide verstehen sich nicht mehr richtig, bemühen sich aber um der Kinder Willen um ein intaktes Familienleben. Als Gerard immer wieder mysteriöse Anrufe tätigt, keimt in Laura der Verdacht auf, dass Gerard sie betrügt.
Ausgerechnet auf Silvester kommt es im Auto, nachdem ihr Sohn einen Unfall hatte, zu einer Eskalation mit schwerwiegenden Folgen. Gerard achtet nicht auf den Straßenverkehr und es kommt zu einem Unfall. Laura ist so schwer verletzt, dass sie dabei verstirbt.

Als sie 'erwacht' befindet sie sich in einer ihr völlig unbekannten Institution. Sie wird von einem Mann im Kittel betreut, der Laura ihr neues 'Zuhause' zeigt, dass aus vielen Räumen und verschiedenen Sälen unterschiedlicher Größe besteht, in dem Menschen aller Altersklassen umherlaufen.
Laura begreift erst langsam, dass sie sich im Jenseits befindet und hat, da sie so plötzlich aus dem Leben gerissen wurde, noch viele Fragen.
Die sollen ihr, von den Boten des Jenseits aufgenommene Videokassetten beantworten, die sie in ihrem 'Raum' anschauen darf. Darauf befinden sich alle Geschehnisse, die sich nach Lauras Tod abspielten, der bereits ein Erdenjahr zurückliegt- im Jenseits ticken die Uhren also völlig anders.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Buch für nebenbei 13. Juli 2012
Von A. Jürgens TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Doncks in Gegenwartsform geschriebener Debütroman lässt sich leicht lesen. Man taucht bereits anfangs in eine sehr dramatische und emotionsgeladene Atmosphäre ein. Die Wechsel zwischen den Erlebnissen in der Zwischenwelt und Lauras Beobachtungen ihrer Familie sind sehr fließend und überaus gut gelungen. Und obwohl Donck den Hauptteil der Geschichte von Laura selbst erzählen lässt und ihr Tod eindeutig das Hauptthema ist, bleibt dem Leser doch das nahezu zum Scheitern verurteilte Bemühen Silvias nicht verborgen, die verzweifelt versucht, den Kindern eine gute Mutter und dem Ehemann eine gute Frau zu sein. Ebenfalls sehr ausführlich geht Donck auf Lauras Sohn Mark ein, der sehr unter dem Tod seiner Mutter leidet. Die Elemente des Schmerzes und der Trauer werden sehr einfühlsam übertragen.

Ohne sich in ausführlichen Charakterbeschreibungen zu ergehen, schafft es Donck, die Welt der Lebenden und ihre Handlungsweise nachvollziehbar lebensecht darzustellen. Demgegenüber stehen die Figuren der Zwischenwelt, die zwar ebenfalls klar gezeichnet, aber durch ihr Verhalten eher vage verschwommen daherkommen und ' bis auf das Mädchen - keine große Rolle in dem Geschehen zu spielen scheinen.

Die eigentliche Grundthematik, die in vielen Büchern verkitscht herüberkommt, wird von dem niederländischen Autor rührend aber nicht rührselig dargestellt. Kleine dramatische Szenen reihen sich aneinander, ohne durch melodramatische Elemente verdorben zu werden. Donck lässt seine Leser an einem kurzweilig zu lesenden aber keinesfalls flüchtigen Entwicklungsprozess seiner Hauptfigur teilnehmen. Lässt ihn miterleben, wie Laura Akzeptanz und Abschied lernen muss.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von LenaBo VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Inhalt: Die Silvesternacht, das Ende des Jahres, läutet für Laura auch das Ende ihres Lebens ein. Schon den gesamten Tag hat die junge Mutter ein merkwürdiges Gefühl im Bauch, als würde sie bereits ahnen, dass ihre Tage gezählt sind. In dieser Nacht kommt es zwischen Laura und ihrem Mann Gerard, wie schon so oft in den letzten Monaten, zu einem heftigen Streit. Das Ehepaar sitzt im Auto, wild gestikulierend, als Gerard, der am Steuer sitzt, für einen kleinen Moment den Straßenverkehr nicht beachtet. Und schon kommt es zu einem tragischen Unfall, den Laura nicht überlebt. Laura erwacht im Jenseits, was sie von nun an ihr neues zu Hause nennen soll. Von dort kann sie das 'Unten' beobachten und mit ansehen, wie ihre Familie, mal mehr mal weniger erschüttert, mit ihrem Ableben zurechtkommt.

Meine Meinung: Schon auf den ersten Seiten des doch sehr dünnen Romans gelingt es der Autorin eine emotionale und dramatische Atmosphäre zu erschaffen, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Das Hauptthema des Buches ist ganz klar der Tod. Carel Donck setzt sich dabei ausführlich mit verschiedenen Trauermomenten von Hinterbliebenen auseinander, die in dieser Geschichte sehr unterschiedliche Formen annehmen. Besonders ausführlich geht die Autorin dabei auf den jungen Mark ein, der wie keine andere Figur des Buches unter dem plötzlichen Tod seiner Mutter leidet. Genauso authentisch und fesselnd beschreibt Carel Donck außerdem die Gefühlslage der Silvia, die nach Lauras Tod die neue Lebensgefährtin von Gerard ist.
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