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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Feststellung des Unvermeidlichen, 18. August 2008
Dies Buch ist eine Fundgrube an Argumenten und Zitaten zum Thema Design. Es hätte sich noch viel mehr sagen lassen, was aber den Rahmen des Werks gesprengt hätte. Es soll nur ein Überblick gegeben werden über den Denkansatz Intelligentes Design" (ID).
Rammerstorfer hat selber keine Forschungsergebnisse vorzulegen, deshalb zitiert er andere Quellen. Es soll der Eindruck entstehen, dass viel mehr für eine Planung in der Organismenwelt spricht als dagegen. Das spräche für die Richtigkeit der Theorie, dass hinter jedem Design ein Designer stecken muss. Es gibt geradezu ein überwältigendes Datenmaterial, von den Argumenten von der Warte der Vernunft her, ganz zu schweigen, das für Kreation und gegen Evolution spricht.
Der Autor bringt das Beispiel der Maschinen. Lebendige Systeme ähneln stark in ihrer Zielgerichtetheit den von Menschen entwickelten Maschinen, weil sie genauso konzipiert sind wie es nötig ist, damit sie das sind, was sie sind. Die Evolutionstheorie leugnet dies. Es entstünde nur der Eindruck von Zielgerichtetheit, weil sich alles nur zufällig eingestellt habe. Es sei auch widersinnig, so der Autor, den Design-Befürwortern vorzuwerfen Gott müsse als Lückenbüßer für das Fehlen wissenschaftlicher Fakten herhalten. Das ist zurückzuweisen, da erstens die Evolutionsbefürworter auch keine Fakten für ihre Argumente vorweisen können, obwohl sie schon viele Jahrzehnte auf der Suche danach sind, außerdem sei es Fakt, dass funktionierende Apparate auf eine Planung zurückgeführt werden können, weil es so die Lebenswirklichkeit bisher aller Erkenntnis nach lehre. D.h. Design-Befürworter urteilen von ihrer gesicherten Erkenntnis, die sie aus den menschlichen Erfahrungen haben. Wer will, dass eine bestimmte Maschine existiert, muss sie konstruieren. Wohingegen noch nie beobachtbar war, dass sich durch Zufall funktionierende Maschinen oder Lebewesen hergestellt hätten. Der Einwand, dass Lebewesen viele Generationen in Anspruch nehmen können, um sich zu entwickeln, verbessert die Aussichten auf Evolution nicht, da ja ganz im Gegenteil nur das bereits funktionierende, also das fertige Design die natürliche Auslese übersteht.
Zum Teil argumentieren Evolutionstheoretiker in ihrer Not sogar evolutionskritisch , wenn sie erklären wollen, warum der Zufall bestimmte Konstruktionen nicht zustandgebracht hat.. Allerdings sollte man überambitionierte Ansprüche auch bei Design-Befürwortern vermeiden, z.B. nachweisen zu wollen, welche Rolle die Intelligenz denn nun konkret gespielt haben soll. Naturwissenschaft und experimentelle Wissenschaft können nur Gesetzmäßigkeiten ausfindig machen, aber nie erklären warum das Ganze so ist wie es ist.
Die Designer" haben keine Eile. Wenn sie recht haben, können sie sich entspannt zurücklehnen, weil sie sicher sein können, dass den Evolutionsforschern das Unmögliche, dass eine Evolution aus dem Nichts durch das Nichts stattgefunden haben soll, nachzuweisen, nie gelingen kann.
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14 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut korrekte, fachliche Darlegung, 24. November 2006
Selten lese ich Bücher in kurzer Zeit oder gar am Stück. Doch dieses hatte - bedingt durch seinen Tiefgang, mit dem es die Fragen um dem Ansatz Intelligent Design" behandelt, - einen stärkeren Impuls.
Für jeden, der sich ganz neutral mit der Thematik auseinandersetzen möchte, bietet dieses rein sachlich und religiös emotionsfrei geschriebene Buch eine kurze, aber dennoch fundierte Übersicht zum ID-Ansatz und ist daher sehr zu empfehlen.
Rammerstorfer greift insbesondere Analogien zur Technik auf, etwa die Flügelkopplung bei der Honigbiene, die Gangschaltung einer Schmeißfliege oder den Rotationsmotor eines Einzellers, um u.a. darauf aufmerksam zu machen, dass Die Zielgerichtetheit der Organismen - Illusion oder nicht - ... unmittelbar mit der Frage zu tun [hat], wie man Organismen erforscht." In der Tat! Bei allen Schlussfolgerungen geht es auch, wie an anderer Stelle ausgeführt, um Die Mechanismenfrage als Brennpunkt". Mikroevolution zur Makroevolution hochzurechnen mag für viele plausibel erscheinen. Dass jedoch in Anbetracht der ungeheuren Komplexität, selbst auf molekularer Ebene, Selektion oder Mutation gerade keinen gesicherten Erklärungsansatz bieten, wird im Buch deutlich und überzeugend begründet.
Rammerstorfer resümiert an einer Stelle absolut folgerichtig, wenn er von einer Bringeschuld" spricht und ausführt: Es gibt keine grundlegende Ursache, warum sich derjenige verteidigen müsste, der vom Anschein von Planung auf Planung (und damit einen Planer) schließt."
Es ist dem Autor sehr hoch anzurechnen, dass er Evolutionstheoretikern und andern Kritikern durchweg respektvoll gegenübertritt. Eine Art, die man von religiösen Befürwortern - aber auch von Seiten namhafter Wissenschaftler, die für die Evolution eintreten - gerne vermehrt sehen würde.
Für jemanden, der sich unvoreingenommen mit der ohnehin aktuellen Thematik auseinandersetzen möchte, ist das Buch bestens zu empfehlen. Wegen der teilweise angeführten Zitate aus der Fachliteratur sind Englischkenntnisse von Vorteil.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
nur schöpfung möglich, 23. November 2006
Ich gratuliere Markus Rammerstorfer zu diesem Büchlein. Er hat als Nichtfachmann eine bemerkenswerte Arbeit geleistet. Sein Text ist leicht lesbar. Schade, dass er die englischen Zitate nicht auch in einer Übersetzung wiedergibt. Erstaunlich ist, dass die meisten Zitate von Leuten stammen, die Evolution vertreten. Das Geheimnis liegt schon im Umstand, dass in weiten Kreisen der "Anschein von Design" gesehen wird. Anderseits ist es doch eigenartig, dass trotz sehr starkem Anschein von Design es diesen weiten Kreisen so schwer fällt, nicht nur einen Anschein von Design anzuerkennen, sondern die offensichtliche Tatsache von Design. Fossilien schreibt man ohne Hemmungen Millionen Jahre schweren Alters zu, trotzdem jede Altersangabe eine Interpretation darstellt. Warum tun sich viele Museumsdirektoren so schwer mit der Anerkennung von Design für den Rotationsmotor einer Bakteriengeissel, trotzdem dies offensichtlicher ist als die angeblichen Millionen Jahre eines Dinosaurierknochens?
Doch ich bin abgeschweift. Rammerstorfer (Seite 40): "Evolutionstheoretiker werden permanent von der Tatsache eingeholt, dass Organismen so aussehen, als wären sie designet.... Es liegt an ihnen, schlüssig zu zeigen, warum die Teleologie in der Organismenwelt nur eine Illusion ist und somit ID-Theoretiker diese nicht mehr als Begründung bzw. Motivation für die Frage nach Design verwenden können." Das ist eine starke Herausforderung an die Vertreter von Evolution. Ich bin gespannt auf das nächste Buch von Rammerstorfer.
Hansruedi Stutz
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