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Nur ein toter Mann ist ein guter Mann
 
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Nur ein toter Mann ist ein guter Mann [Taschenbuch]

Gaby Hauptmann
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 301 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 19., Aufl. (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492222463
  • ISBN-13: 978-3492222464
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 333.123 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ursula, die Heldin, ist soeben Witwe geworden. Doch sie wird Walter nicht los. Unbewußt lebt sie ganz in seinem Sinne weiter. Und immer, wenn ihr ein neuer Verehrer über den Weg läuft, räumt sie ihn für Walter, der Konkurrenz noch nie leiden konnte, aus dem Weg. Doch bald wird Ursula klar, daß es nicht die Männer sind, sondern Walters Macht über sie, von der sie sich befreien muß...Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin, Filmemacherin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Sie schrieb verschiedene Bestseller, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenportrait

Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin, Filmemacherin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Sie schrieb verschiedene Bestseller, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Handlung ist zwar typisch für Gaby Hauptmann - frau will es nach Enttäuschung mit einem Mann (bzw. Tod des Mannes) noch mal wissen und fordert das Leben heraus.
Ursula krempelt die Ärmel hoch, stürzt sich ins Leben, doch mancher Mann bleibt dabei auf der Strecke und büßt dies mit seinem Leben. Die Todesfälle erinnern stark an Hera Linds "Mord an Bord" - nämlich genauso unrealistisch. Auch abgesehen dieser "kleinen" Zwischenfälle, läßt dieses Buch eher zu wünschen übrig. Es fehlt die Leichtigkeit und der Witz, mit denen Gaby Hauptmann sonst glänzt. Statt dessen tritt eher das Gegenteil ein: schleppend und witzlos.
Insgesamt sollte man sich diesen Roman eher sparen und sich dafür ein anderes Gaby-Hauptmann-Buch kaufen.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bestseller einer Sexistin 1. Dezember 2006
Von Andi
Format:Taschenbuch
Daphne Patai schreibt: Es fällt einem schwer, sich heute eine andere

Gruppe von Menschen vorzustellen, die dermaßen krass in der Öffentlichkeit

niedergemacht werden kann, ohne augenblicklich Protest zu erheben.

Dass dem so ist, liegt am unglaublichen Erfolg der Frauenbewegung, die ein Weltbild etablieren konnte, nach dem jeder Mann qua Geschlecht Vorzüge gegenüber Frauen genießt. Dass dies nicht die Realität ist, wird einem schnell klar, wenn man männliche und weibliche Biografien mit ungetrübten Blick betrachtet; wenn man das Vorkommen von ganz und gar nicht selbstbestimmten Punkten wie Selbstmord, Obdachlosigkeit, Drogenabhängigkeit, Kriminalisierung, Tod am Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit und in jüngerer Zeit die Jungenmisere zusammenzählt. Abseits der Minderheiten in den Chefetagen stellt sich die Lebenswirklichkeit von ganz durchschnittlichen Männern etwas anders dar, als dass sie obskure patriarchale Privilegien genießen würden.

Dennoch, Männer stehen pauschal unter Verdacht, deswegen darf man sie pauschal niedermachen - wie keine andere Gruppe. Gaby Hauptmann versteht es, die populäre, zeitgeistige Strömung der Männerfeindlichkeit aufzugreifen und in Bestseller zu gießen. Anders lässt sich nicht erklären, dass sich Nur ein toter Mann ist ein guter Mann so gut verkaufen konnte, denn von Originalität der Handlung oder anderweitigen literarischen Anspruch kann nicht im Geringsten die Rede sein.

Der Plot des Romans unterteilt sich in zwei Haupthandlungen, die größtenteils unabhängig voneinander verlaufen. In der einen  an Kriminalromane angelehnten  Handlung muss sich die Heldin  Ursula  gegen den Versuch einer feindlichen Übernahme ihrer Firma erwehren. Unterschwellig wird angedeutet, dass dieser mit unlauteren Mitteln geführte Versuch einem Mann nicht passieren würde. Das ist ins Reich der Mythen zu verweisen. Diese Handlung ist nur mäßig spannend, zum einen weil Ursula, auch wenn sie den Kampf verlieren sollte, in keinster Weise existentiell gefährdet ist, zum Anderen, weil dem (Krimi-)Leser offenkundig ist, wer hinter der Intrige steckt.

Im anderen Handlungsstrang erfüllt Hauptmann die mit dem Titel geschürten Erwartungen, dass Ableben von Männern als Unterhaltungsmoment anzubieten. Und hier macht Hauptmann konsequent Ernst mit dem Titelprogramm. Die Männer die sterben, haben sich - mit einer Ausnahme - nichts zu Schulden kommen lassen, sie sind in keinster Weise miese Widerlinge, sie sind noch nichtmal die bösen Gegenspieler der Heldin. Es sind einfach nur Männer, und das allein rechtfertigt ihr Sterben, zu welchem der Leser aufgefordert wird, bedenkenlos darüber hinwegzugehen. Allerdings setzt sich Gaby Hauptmann von der Schuld Ursulas ab, indem sie sie durch eine Art paranormale Besessenheit durch ihren verstorbenen Ex-Mann handeln lässt. Es ist dogmatischer Feminismus in Reinstform, in dem Frauen entweder unschuldig sind, oder wenn sie doch etwas Verwerfliches tun, durch das Patriarchat korrumpiert wurden, womit schlussendlich wiederum die Männer schuldig sind.

Besonders deutlich wird die Botschaft Nur ein toter Mann ist ein guter Mann, wenn man zwei der auftretenden Figuren vergleicht: Beide sind sie Tierfreunde, beide kommen sie aus einer finanziell prekären Situation. Der eine ist ein Mann, die andere ist eine Frau. Der Mann wird erschossen. Bei der Frau hingegen, obwohl sie eine Verräterin (!) an Ursula ist, lässt man Gnade vor Recht ergehen. Über ein paar hundert Seiten wird hier eine geschlechtsgebundene Ethik vermittelt, die die Verwerflichkeit einer Tat nicht an der Handlung selbst, sondern über Geschlecht des Opfers bzw. des Täters beurteilt.

Was die Hinrichtung des Vergewaltigers angeht, so ist dieses Form der Selbstjustiz zwar nicht legitim, aber nachvollziehbar. Auf der anderen Seite kann ich mich, nachdem ich die Lektionen der vorhergehenden Seiten brav geschluckt habe, entspannt zurücklehnen und fragen: Vergewaltigung. Na und?!

Bis etwa zur Hälfte des Romans bewegt sich Ursula in einer grauen, düsteren Welt, in der die negativen Konturen überwiegen. Besonders bei Männern werden mit gnadenloser Erbamungslosigkeit unsympathische Eigenschaften oder Schwächen  die nur menschlich sind  überbetont scharfgezeichnet. Dass man bestimmte Eigenschaften auch mit liebevoller Zuneigung betrachten kann, wie etwa die Sorge um einen Hasen, wird dem Leser konsequent aberzogen. Kann man einem Mann, der sich leicht lächerlich macht, weil er mit einem Husch!Husch! einen Hasen vertreiben will, nicht auch mit einem Süüüüüß betrachten? Wird der  insbesonders jungen  Leserin eigentlich klar, was Frau Hauptmann da betreibt?

Dann  in etwa der Mitte des Romans - tritt in Form einer alleinerziehenden Mutter eine Frau in Ursulas Leben, die einen literarischen Stilwechsel einläutet. In Ursulas graues Leben hält menschliche Wärme in Form von Sonnenschein und Kinderlachen Einzug. Dieser Wechsel kommt kommt so plump daher, dass es eine Beleidigung für den Intellekt des Lesers ist. Eine weitere Beleidigung ist, dass hier auf einmal eine Frau auftritt, die  rein in Körper und Geist  über keine unsympathische Schwächen zu verfügen scheint, welche sich scharfzeichnen lassen. Dass diese tadellose, teils tragische aber dafür umso kosmopolitischere Alleinerziehende dann plattesten Trivialfeminismus von sich gibt, und ein Weltbild zeichnet, in dem Männer als vergewaltigende, kinderschändende Frauenunterdrücker beschrieben werden, ist dann letzte Konsequenz von Propaganda, mit der der Autor seine Ideale verkaufen will, indem er sie durch besonders koschere Figuren aufsagen lässt.

Nach diesem Muster sprengt Gaby Hauptmann die Grenzen des Erträglichen, wenn sie gleich zweimal kleine Mädchen mit kindlicher Unschuld auftreten lässt, um die Botschaft über die Überflüssigkeit des Papi zu verkünden.

Ich vergebe null Sterne und lasse meine Rezension mit einer Äußerung der kritischen US-Feministin Wendy McElroy schließen:

Entschuldigungen wären angebracht bei der Hälfte der menschlichen Rasse: das heißt, den Männern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Meine Meinung: Da ich den Film zum Buch leider nicht gesehen habe, kann ich keinen Vergleich zum Buch herstellen. Jedoch kann ich sagen, dass das Buch mich im Großen und Ganzen schon ein bisschen enttäuscht hat. Es liest sich gut, es ist also nicht überheblich geschrieben.Aber die Geschichte fängt sehr vielversprechend an ( ca. ersten acht Kapitel ), doch dann ist es ein einziges Wiederholen der Handlungen. Sie lernt jmd. kennen verliebt sich ihn ihn, dann findet sie ihn doch wieder abstoßend, landet dann doch wieder mit ihm im Bett, und er stirbt dann entweder durch ihre Hand oder durch einen bedauerlichen Unfall. Das Eizige, dass wechselt, ist die Art der Tötung. Ich persönlich hätte mir mehr Witz versprochen und vielleicht ein bisschen mehr Symphatie gegenüber der Hauptperson, da ich finde, dass Ursula in manchen Situationen ein bisschen zu forsch gegenüber ihren Mitmenschen (und nicht nur Männern ) ist, was sie wirklich ei bisschen unsymphatisch und irreal erscheinen lässt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
kein bisschen Witz oder Ironie dabei
Ich habe das Buch nun nach 100 Seiten endlich weggelegt. Die kurzen, sprachlich schwachen Sätze, die rasche Abfolge von klischeehaften Handlungen, der Mangel an Witz oder... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Carla veröffentlicht
Nur ein toter Mann ist ein guter Mann
Also mir hat das Buch nicht so doll gefallen. Habe es aber geschafft in einem Rutsch durchzulesen, da ich immer noch hoffte es wird besser. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2008 von B. M. S. L.-S.
langweilig, öde...
... und sexistisch.

Eine sehr unsympathische Protagonistin, die am Ende auf wundersame Weise plötzlich doch noch ein Funken Menschlichkeit in sich findet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2007 von Kikky
Aus der Mottenkiste
Also das ist doch mal ein schöner Titel. Provozierend. Und wenn der männliche Leser am Flughafen dann noch liest, dass dieses Buch seit Oktober 1996 es zu immerhin 19... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2007 von Niclas Grabowski
Einfach super.....nicht nur einmal!
Auch wenn es das Buch schon lange gibt, bin ich gerade auf die Idee gekommen, endlich einmal etwas über dieses zu schreiben. Ich bin einfach begeistert! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2006 von Summer
Amüsant und ent- spannend
Nun- gleich vorweg: ich lese zur Entspannung... Nachdem ich meinen Allerliebsten bekocht und die Küche aufgeräumt , mit meiner Tochter ein bißchen gespielt und das... Lesen Sie weiter...
Am 4. August 2005 veröffentlicht
fuer alle Frauen - und fuer Maenner, die dies ertragen!
Ursulas Mann ist verstorben - doch das Leben geht weiter.
Oder bessergesagt, es geht jetzt erst richtig los! Lesen Sie weiter...
Am 4. Mai 2005 veröffentlicht
etwas zu seicht
Hallo, habe gerade diesen Roman gelesen und finde ihn ja auf der einen Seite schon spannend geschrieben, aber auf der anderen Seite auch etwas seicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2004 von Birgit Miller
Buch steigert sich
Das Buch fängt erst ziehmlich schleppend an. Am anfang ist es recht langweilig, doch das weiter lesen lohnt sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2004 von "nadine19"
Eine Frau setzt sich durch
Frisch verwitwet beginnt Ursula Winkler mit 53 Jahren endlich zu leben. Vorher muss sie sich jedoch gegen den Rest der Männerwelt behaupten und die Firma, die bisher ihr Mann... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2004 von Nadine Riechers, Stadtmagazine.de
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