In ihrem ersten Buch "Sterben sollst du für dein Glück" berichtet die Autorin, die als Tochter eines pakistanischen Muslimen zunächst in Linz aufgewachsen ist, wie sie mit 16 als "Gegenmittel" gegen ihre Verwestlichung und um sie dazu zu bringen einen ungeliebten Cousin zu heiraten, damit dieser nach Österreich einreisen kann - und wie sie es geschafft hat, aus dieser Situation heraus zu kommen.
Diese Geschichte wird zu Beginn noch einmal aufgenommen und dann werden die Konsequenzen der Veröffentlichung des ersten Buches - die Verfolgungen, die Prozesse mit ihrer Familie und auch die Unterstützung, die sie erfahren hat - beschrieben. Dabei stellt sie vor allen Dingen fest, wie oft Menschen in Österreich und Deutschland sagen, so etwas wie Zwangsheirat und Scharia-Urteile gäbe es in Deutschland und Österreich nicht. Und wie schwieirg es oft ist, sie vom Gegenteil zu überzeugen.
Die von ihr gegründete Organisation Sabatina e.V. und auch dieses Buch versuchen in diesem Zusammenhang betroffenen Frauen zu helfen und auch Aufklärungsabreit zu leisten - nicht nur im deutschsprachigen raum, sondern auch durch Kontakte zur Bundesregierung und über die Botschaften in islamisch regierten Ländern. Dafür stellt sie eine Menge Material aus Studien und Untersuchungen auch von UN-Gruppen zusamemen und beschreibt einige Fälle - einschließlich ihres eigenen - sehr konkret und mit viel Einblick in die Denkweise und die Emotionen der jeweiligen Opfer und der Täter.
Für die zum Christentum konvertierte Frau, die seitdem in einigen Ländern dieser Welt ein Todesurteil erwartet, ist der Koran und die islamische Religion an sich die Quelle allen Übels, das sie beschreibt und sie vertritt diese Überzeugung mit all der Energie, die Konvertiten gerne aufbringen - womit sie durchaus in einem Atemzug mit Mukhtar Mai, Necla Kelek, Ayaan Hirsi Ali und Waris Dairie zu nennen ist, die auch gegen die Grundlagen ihres Erzeihugnshintergrundes aufgestanden sind - und dafür sehr angegriffen wurden.
Man mag von den hier präsentierten Fakten halten, was man möchte, aber sie helfen sicherlich, die Diskussion über Integration und die damit verbundenen Problematiken besser informiert zu betreiben - etwas, das sich auch die Autorin dringend zu wünschen scheint.