Die erste Grundlage dieser Veröffentlichung bilden A. Groves praktische Erfahrungen des Managements des Wandels. Die zweite Grundlage macht dessen theoretische Betrachtungen all dessen aus, was er selbst an Erfahrungen gesammelt hat. A. Groves Aussagen sind wie eh und je aktuell, wenn ich nur das Thema „Wendepunkte in Unternehmen" allein betrachte. Es geht um jene Augenblicke, in denen sich grundlegende Änderungen im Unternehmen einstellen bzw. sichtbar und hörbar werden. Es sind „strategische Wendepunkte" im Sinne des Autors. Wenn sie eintreten, verändern sich viele Regeln der Unternehmensführung umgehend, sehr oft tiefgreifend und in der Regel dauerhaft. Wendepunkte werden - im Nachhinein betrachtet - durch viele Faktoren ausgelöst: durch intensive Wettbewerbe, über plötzliche Änderungen oder manchmal über eine scheinbar unbedeutende technologische Änderung. „Doch in der Hand Paranoider", d.h. wachsamer Manager, werden strategische Wendepunkte zu einem Ass im Kartenspiel des Managements. Wem es gelingt, strategische Wendepunkte unternehmerisch und wertebasiert zu nutzen, geht in der Regel gestärkt hervor. Der Autor schreibt sehr erfahren über den Umgang mit strategischen Wendepunkten. Sehr lesenswert, wer transferfähig ist und Aufschlussreiches über Wendepunkte in anderen Unternehmen, und wie sie „gemanagt" wurden, erfahren will, gewinnt äußerst Wertvolles über Umsetzbares.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Etwas veränderte sich
Der Chef erfährt es immer zuletzt
Ein grundlegender Strukturwandel
Die sechs Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit
Der strategische Wendepunkt
Die Umgestaltung der Computerindustrie
Nach dem strategischen Wendepunkt
Die neuen Regeln der horizontalen Industrie
Strategische Wendepunkte gibt es überall
Warum sollten wir es nicht selbst tun?
Der Weg zum Überleben
„Signal" oder „Rauschen"?
Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge