Tolles Buch - der Stil, die Bilder, die Sprache. Jeder zweite Satz ein provokanter Tritt in den Popo sich nicht auf Lorbeeren von gestern auszuruhen.
Das Buch hat richtig Tempo drauf, macht Spaß zu lesen und bei mir hats komischerweise nicht nur Lust auf eigene Firmengründung sondern auch aufs Laufen gehen gemacht - warum auch immer.
Ich hab es als sehr kraftvoll, positiv und optimistisch and die Menschen glaubend empfunden. Nicht braves Fleißigsein bringt weiter, sondern gerade unbequemens Fragen, Verstehenwollen, sich-da-auch-anders-vorstellen-Könnende.
Finde Dich, sei wer und wie du bist und steh dazu. Ich mag diese Arbeits-Welt die sie da beschreiben, die es zum Teil schon gibt und die es auf jeden Fall verstärkt so geben wird. Das ist nicht die Idee einer neoliberalen Ellenbogen-Gesellschaft sondern die Idee eine nachhaltigeren, freieren und auf den Menschen und seine Eigenheiten angepaßtes Arbeiten. Wir müssen nicht 15 Stunden am Tag malochen um produktiv zu sein.
Dieser Absatz hat mir sehr gefallen: Der Tauschhandel "Einordnung in die Gemeinschaft der Regeln" im Austausch für "langfristige Jobsicherheit" funktioniert nicht mehr. Die Logik lautet deshalb: Wenn ihr oben uns keine Sicherheit mehr bieten könnt, sehen wir auch nicht ein, warum wir länger nach eurer Pfeife tanzen sollen. Da bläst den Führungskraften ein schärferer Wind entgegen und das ist auch gut so !
Ein Buch das Lust macht auf Veränderung und uns zum Schluß noch erklärt, warum unser Hirn Wandel so schwierig macht und warum man daher auch mal nachsichtiger mt sich sein darf, wenn man doch mal wieder in ein altes Muster verfallen ist. Man kann es ja unendlich oft wiederholen sich zu wandeln und wie wir ja wissen, der Weg ist das Ziel.