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Nur der Tod kann dich retten: Roman Taschenbuch – 6. Juli 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (6. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442468108
  • ISBN-13: 978-3442468102
  • Originaltitel: Heartstopper
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3,4 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (91 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.998 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Joy Fielding wurde am 18. März 1945 in Kanada geboren. Unbestritten gehört Joy Fielding zu den absoluten Spitzenautorinnen für Spannungsliteratur. Sie macht beruflich einige Umwege, bevor sie mit ihrer eigentlichen Passion, dem Schreiben, Erfolg hat. Schon als Achtjährige beginnt sie, als Zwölfjährige fließt das erste Blut aus ihrer Feder - bei einem Drehbuch über Muttermord. Nach dem Literaturstudium strebt sie aber zunächst danach, Hollywood zu erobern: als Schauspielerin. Der Sprung nach Hollywood gelingt ihr nicht, dafür aber der in die internationalen Bestsellerlisten. Bis heute verkauften sich ihre Romane allein im deutschsprachigen Raum über 13 Millionen Mal. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.

Produktbeschreibungen

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Eine Autostunde von Fort Lauderdale, zwischen Obstplantagen und Sümpfen, liegt Torrance, die unspektakuläre Kleinstadt, typisch amerikanisch, herumgruppiert um die Hauptstraße, die von Arby's und KFC gesäumt wird. Doch von einem Tag auf den anderen bricht die große Katastrophe in die schwüle Idylle Süd-Floridas hinein: Ein beliebtes Mädchen aus der Highschool wird entführt und ermordet, und für den psychopathischen Mörder war dies erst der Anfang...

Eigentlichen wollten Sandy, ihr Mann Ian mit den zwei Kindern im Teenager-Alter einen Neuanfang in Torrance wagen - weg aus dem engen Neuengland, rein in den sonnigen Süden. Doch Ehemann Ian hatte offenbar seine ganz eigene Vorstellung von einem Neuanfang, wohnt doch seine blondierte und mit üppigen Silikon-Implantaten ausgestattete Internet-Bekanntschaft in dem Ort. Sandy erträgt die Demütigung mit erstaunlicher Würde und beginnt ohne ihren Mann ein neues Leben: Als Lehrerin an der örtlichen Highschool, die abends ebenso charmante wie auch desaströse Bekanntschaften macht. Fast hat man den Eindruck, die eigentlichen Teenager sind hier nicht die Schüler, sondern die Erwachsenen.

Sheriff John Weber heißt der zuständige Ermittler - ein übergewichtiger, ständig schwitzender Koloss, der pikanterweise mit Ians Geliebter eine Affäre hatte. Er macht sich, ebenso wie Sandy, die allen Grund zur Sorge um ihre Kinder und Schüler hat, auf die Jagd nach dem sadistischen Killer, doch der ist ihnen immer einen Schritt voraus.

"Gewalt war nie mein Ding. Ich fand den Spannungsaufbau vor der Tat immer interessanter als die Tat selbst", bekennt der perfide Killer in einem der Abschnitte, die aus seiner Perspektive erzählt werden. Fielding treibt hier auch mit dem Leser ein doppeltes Spiel. Er kann gar nicht anders, als mit dem Killer zum Voyeur der Ängste und Leiden der Opfer zu werden - wenn er etwa erzählt, wie er sein Opfer beobachtet, das er wie ein Tier gefangen hält, wenn er mit seiner Verzweiflung spielt, sie bis zur Agonie peinigt.

Fielding hat einen hochspannenden und grausamen Highschool-Thriller verfasst, der tief eindringt in das Gefühlsleben der Teenager, ihre Ängste, Nöte und Marotten. Diverse Seitenhiebe hat sie dabei übrig für das dort gängige Schönheitsideal, dem nicht wenige mit chirurgischer Hilfe hinterher jagen. Und dass nach zahlreichen Wendungen der Schluss noch einmal alles auf den Kopf stellt, davon kann man bei Joy Fielding mit ziemlicher Sicherheit ausgehen... -- Carsten Hansen, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Din am 25. Juli 2009
Format: Taschenbuch
Zwar nicht der Spannenste oder Beste Thriller von Joy Fielding, doch als treuer Fan kann ich diesem Roman nichts grundlegend Negatives abgewinnen.

Fielding greift wieder ein umstrittenes, interessantes Thema auf und mischt dazu wieder Spannung, Neugier und die dunklen Seiten des Menschen bei. Wobei ich dazu sagen muss, dass die Spannung sich in Grenzen hält, doch dies meine ich nicht im negativem Sinne.

"Nur der Tod kann dich retten" unterhält, auch wenn er kein richtiger Pageturner ist. Fielding gab sich wieder alle Mühe ihre Charaktere und dessen Leben lebendig werden zu lassen, was ihr auch mit einigen "nix-passiert-Passagen" geglückt ist. Doch diese "nix-passiert-Passagen" waren in meinen Augen, dennoch so gut geschrieben, dass ich dieses Buch als durchaus gelungen empfinde.

Fazit: Die vorhandene Spannung wird einem nicht vom Hocker hauen, doch das Thema, die Erlebnisse der Charaktere und Wendung sind so interessant, dass man einfach weiter lesen muss.

"Wir sind definiert durch unsere Erinnerungen. Ohne sie haben wir keine Identität. Wir haben gar nichts."
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von pionskora am 1. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Ein Kaff namens Torrance in der Nähe vom Süden Floridas wird zum Schauplatz eines kranken Mörders, der es allem Anschein nach auf die Schülerinnen der hier ansässigen High School abgesehen hat. In Torrance, wo sich einander alle kennen, wird plötzlich jeder zum Verdächtigen. Die Lehrerin Sandy Crosbie, Protagonistin des Buches, ist vor kurzem erst nach Torrance gezogen und fürchtet nun um das Wohl ihrer eigenen Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt als ein weiteres Mädchen spurlos verschwindet. Und es soll nicht die Letzte sein.

Der Titel des Buches klingt ziemlich vielversprechend. Doch spätestens seit "Schlaf nicht, wenn es dunkel wird" wissen wir, dass der Name nicht immer Programm sein muss. Und leider ist dies auch bei diesem Roman der Fall. Der Großteil der Handlung beschäftigt sich mit dem Leben, den Problemen und den Ängsten der Jugendlichen von Torrance. Dabei bedient sich Joy Fielding an sämtlichen Figuren-Klischees, die man (vorrangig aus US-amerikanischen) Daily Soaps und Serien kennt: Ein dickes Mädchen, welches von allen gehänselt wird; ein sich schminkender Gothic-Junge, der den anderen ominös vorkommt; die dummen, gutaussehenden Sportler mit ihren weiblichen Verehrerinnen, auch bekannt als die klassische Verkörperung aufgebrezelter, arroganter Tussis; der schüchterne Junge, der sich für seine Homosexualität schämt und sich aus Angst vor öffentlichem Spott zurückzieht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Apicula #1 REZENSENT#1 HALL OF FAME REZENSENT am 10. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
Der Titel des neuesten Thrillers von Joy Fielding klang viel versprechend, darum war mein Interesse groß, denn bisher hab ich von dieser Autorin zwar viel gehört, aber nie etwas von ihr gelesen. - Jetzt bin ich schlauer, und das sogar in mehrerlei Hinsicht. Weiß aber noch immer nicht völlig genau, worauf der gewählte Titel sich beziehen hat wollen. Trotzdem, ich bereue nichts, denn das Lesen des Buches hat mir Spaß gemacht. Liest sich flüssig und unbeschwerlich. Man merkt, dass da eine routinierte Autorin am Werk ist.

"Nur der Tod kann Dich retten" beginnt mit ominösen Tagebucheintragungen betitelt als TOTENBUCH. Hier kommt der Täter höchstpersönlich zu Wort und führt genauestens an, dass er weder gestört, noch ein Psychopath sei. (Ja, nee. Issja klar! :o)
Er schildert - blutige Details sucht man allerdings vergebens! - seine Taten bis ins Detail und gibt herrlich viele Hinweise auf sein bisheriges Leben, die man dann in der Handlung des eigentlichen Thrillers versucht zu deuten.

Das Ganze spielt in einem "Kuhkaff", ich glaub in der Nähe von Miami, in dem relativ unspektakuläre typisch amerikanische Stereotypen leben, die die Autorin aber mit so viel Selbstironie schildert, dass es relativ interessant ist ihre "Spitzen" wahrzunehmen.
Der Großteil der Beteiligten sind Highschool-Jugendliche, in deren Milieu sich der "Täter" die Opfer aussucht. Nicht nur bei den Erwachsenen geht es um Eitelkeiten, auch bei den Schülern gibt es Eifersüchteleien und Sticheleien.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrici A. am 15. August 2009
Format: Taschenbuch
Ich lese fast ausschließlich Thriller (vielleicht liegt es auch daran), habe auch schon viele Bücher von Fielding gelesen (die meisten fand ich gut). Dieses Buch gehört zu den langweiligsten, die ich je gelesen habe. Bis ins unerträgliche Detail werden Szenen beschrieben, die für den Aufbau eines Spannungsbogens (den ich bis zum Schluss nicht gefunden habe) völlig überflüssig sind. Gut ist, dass der Leser einen Einblick in die Gefühlswelten amerikanischer Teenager bekommt. Hätte ich aber das gewollt, hätte ich mir einen Jugendroman und keine Thriller gekauft. Ich empfehle das Buch nicht weiter.
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