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Nur der Tod kann dich retten [Gebundene Ausgabe]

Joy Fielding , Kristian Lutze
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (74 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann HC; Auflage: 2.Auflage (17. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311519
  • ISBN-13: 978-3442311514
  • Originaltitel: Heartstopper
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (74 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 229.428 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Joy Fielding
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine Autostunde von Fort Lauderdale, zwischen Obstplantagen und Sümpfen, liegt Torrance, die unspektakuläre Kleinstadt, typisch amerikanisch, herumgruppiert um die Hauptstraße, die von Arby's und KFC gesäumt wird. Doch von einem Tag auf den anderen bricht die große Katastrophe in die schwüle Idylle Süd-Floridas hinein: Ein beliebtes Mädchen aus der Highschool wird entführt und ermordet, und für den psychopathischen Mörder war dies erst der Anfang...

Eigentlichen wollten Sandy, ihr Mann Ian mit den zwei Kindern im Teenager-Alter einen Neuanfang in Torrance wagen - weg aus dem engen Neuengland, rein in den sonnigen Süden. Doch Ehemann Ian hatte offenbar seine ganz eigene Vorstellung von einem Neuanfang, wohnt doch seine blondierte und mit üppigen Silikon-Implantaten ausgestattete Internet-Bekanntschaft in dem Ort. Sandy erträgt die Demütigung mit erstaunlicher Würde und beginnt ohne ihren Mann ein neues Leben: Als Lehrerin an der örtlichen Highschool, die abends ebenso charmante wie auch desaströse Bekanntschaften macht. Fast hat man den Eindruck, die eigentlichen Teenager sind hier nicht die Schüler, sondern die Erwachsenen.

Sheriff John Weber heißt der zuständige Ermittler - ein übergewichtiger, ständig schwitzender Koloss, der pikanterweise mit Ians Geliebter eine Affäre hatte. Er macht sich, ebenso wie Sandy, die allen Grund zur Sorge um ihre Kinder und Schüler hat, auf die Jagd nach dem sadistischen Killer, doch der ist ihnen immer einen Schritt voraus.

"Gewalt war nie mein Ding. Ich fand den Spannungsaufbau vor der Tat immer interessanter als die Tat selbst", bekennt der perfide Killer in einem der Abschnitte, die aus seiner Perspektive erzählt werden. Fielding treibt hier auch mit dem Leser ein doppeltes Spiel. Er kann gar nicht anders, als mit dem Killer zum Voyeur der Ängste und Leiden der Opfer zu werden - wenn er etwa erzählt, wie er sein Opfer beobachtet, das er wie ein Tier gefangen hält, wenn er mit seiner Verzweiflung spielt, sie bis zur Agonie peinigt.

Fielding hat einen hochspannenden und grausamen Highschool-Thriller verfasst, der tief eindringt in das Gefühlsleben der Teenager, ihre Ängste, Nöte und Marotten. Diverse Seitenhiebe hat sie dabei übrig für das dort gängige Schönheitsideal, dem nicht wenige mit chirurgischer Hilfe hinterher jagen. Und dass nach zahlreichen Wendungen der Schluss noch einmal alles auf den Kopf stellt, davon kann man bei Joy Fielding mit ziemlicher Sicherheit ausgehen... -- Carsten Hansen, Literaturtest

kulturnews.de

Joy Fieldings neuester Thriller unterscheidet sich nicht wesentlich von seinen Vorgängern. In einem kleinen Städtchen in Florida verschwindet ein Mädchen nach dem anderen, und Fieldings Lieblingsprotagonisten tauchen alle wieder auf: Der prügelnde Ehemann, der seine Frau ständig betrügt. Der untreue Ehemann, der seine Lieb-aber-langweilig-Gattin für eine Jüngere sitzen lässt, die wie üblich ein Klischee aus blondiertem Haar und aufgespritzten Lippen ist. Das dicke, pickelige, unscheinbare Teenager-Mädchen, das immer gehänselt wird. Und der Polizist, der sein Leben nicht im Griff hat. Ab und an meldet sich der Mörder als Ich-Erzähler zu Wort, in den restlichen Kapiteln werden möglichst viele Verdächtige präsentiert. Die Überraschung am Ende ist dann auch keine wirkliche Überraschung, denn es gehört zum Schema F, dass die am wenigsten verdächtige Person der Täter ist. Tipp: Geld sparen und einen alten Joy-Fielding-Roman lesen. Den hat vermutlich sowieso jeder Krimifan im Regal stehen. (bl)

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Din
Format:Taschenbuch
Zwar nicht der Spannenste oder Beste Thriller von Joy Fielding, doch als treuer Fan kann ich diesem Roman nichts grundlegend Negatives abgewinnen.

Fielding greift wieder ein umstrittenes, interessantes Thema auf und mischt dazu wieder Spannung, Neugier und die dunklen Seiten des Menschen bei. Wobei ich dazu sagen muss, dass die Spannung sich in Grenzen hält, doch dies meine ich nicht im negativem Sinne.

"Nur der Tod kann dich retten" unterhält, auch wenn er kein richtiger Pageturner ist. Fielding gab sich wieder alle Mühe ihre Charaktere und dessen Leben lebendig werden zu lassen, was ihr auch mit einigen "nix-passiert-Passagen" geglückt ist. Doch diese "nix-passiert-Passagen" waren in meinen Augen, dennoch so gut geschrieben, dass ich dieses Buch als durchaus gelungen empfinde.

Fazit: Die vorhandene Spannung wird einem nicht vom Hocker hauen, doch das Thema, die Erlebnisse der Charaktere und Wendung sind so interessant, dass man einfach weiter lesen muss.

"Wir sind definiert durch unsere Erinnerungen. Ohne sie haben wir keine Identität. Wir haben gar nichts."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pionskora
Format:Taschenbuch
Ein Kaff namens Torrance in der Nähe vom Süden Floridas wird zum Schauplatz eines kranken Mörders, der es allem Anschein nach auf die Schülerinnen der hier ansässigen High School abgesehen hat. In Torrance, wo sich einander alle kennen, wird plötzlich jeder zum Verdächtigen. Die Lehrerin Sandy Crosbie, Protagonistin des Buches, ist vor kurzem erst nach Torrance gezogen und fürchtet nun um das Wohl ihrer eigenen Tochter. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt als ein weiteres Mädchen spurlos verschwindet. Und es soll nicht die Letzte sein.

Der Titel des Buches klingt ziemlich vielversprechend. Doch spätestens seit "Schlaf nicht, wenn es dunkel wird" wissen wir, dass der Name nicht immer Programm sein muss. Und leider ist dies auch bei diesem Roman der Fall. Der Großteil der Handlung beschäftigt sich mit dem Leben, den Problemen und den Ängsten der Jugendlichen von Torrance. Dabei bedient sich Joy Fielding an sämtlichen Figuren-Klischees, die man (vorrangig aus US-amerikanischen) Daily Soaps und Serien kennt: Ein dickes Mädchen, welches von allen gehänselt wird; ein sich schminkender Gothic-Junge, der den anderen ominös vorkommt; die dummen, gutaussehenden Sportler mit ihren weiblichen Verehrerinnen, auch bekannt als die klassische Verkörperung aufgebrezelter, arroganter Tussis; der schüchterne Junge, der sich für seine Homosexualität schämt und sich aus Angst vor öffentlichem Spott zurückzieht. Auch die Wehwehchen der Erwachsenen werden nicht außer Acht gelassen: Sandy Crosbie plagt sich mit ihrer gescheiterten Ehe und der bevorstehenden Scheidung herum, während ihr Fast-Ex-Mann sich derweil mit dem operierten Silikon-Abklatsch einer Vorzeige-Barbie-Blondine amüsiert, die er im Internet kennengelernt hat. Das ganze Buch trieft so stark vor überspitzen gesellschaftlichen Klischees, dass ich mich manchmal ernsthaft gefragt habe, ob Fielding unterschwellig so etwas wie Gesellschaftskritik ausdrücken wollte.

Thematisch geht die Autorin gewohnt einfühlsam und detailliert auf die Gefühle der Beteiligten ein. Interessant wird das Buch auch dadurch, dass man die Tagebucheinträge und somit auch Gedanken des Täters mitverfolgen kann. Dadurch wird gleich zu Beginn des Buches eine Spannung aufgebaut, die sich zur Mitte des Buches leider fast komplett in Luft auflöst, da man vom perversen Mörder abschweift zu Teenie-Partys, auf denen viel getrunken wird, sich Heranwachsende durch oberflächliche Dinge profilieren müssen und die Tochter der Protagonistin schwer verliebt ist und sich Gedanken über ihren ersten Geschlechtsverkehr macht. Irgendwie will das alles nicht so recht zusammenpassen und erinnert einen an Filme wie "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" und Konsorten.

Joy Fielding ist ohne Zweifel eine begnadete Autorin, auch dieser Roman liest sich wunderbar flüssig und schnell. Jedoch schwankt die inhaltliche Qualität ihrer Bücher streckenweise ziemlich stark. "Nur der Tod kann dich retten" ist eines ihrer durchschnittlichen Bücher und zeigt, dass a) der Titel der Originalausgabe wieder mal eindeutig unpassend ins Deutsche "übersetzt" wurde und b) "Lauf, Jane, lauf!" und "Zähl nicht die Stunden" nach wie vor die Fielding'schen Glanzleistungen bleiben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apicula HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der Titel des neuesten Thrillers von Joy Fielding klang viel versprechend, darum war mein Interesse groß, denn bisher hab ich von dieser Autorin zwar viel gehört, aber nie etwas von ihr gelesen. - Jetzt bin ich schlauer, und das sogar in mehrerlei Hinsicht. Weiß aber noch immer nicht völlig genau, worauf der gewählte Titel sich beziehen hat wollen. Trotzdem, ich bereue nichts, denn das Lesen des Buches hat mir Spaß gemacht. Liest sich flüssig und unbeschwerlich. Man merkt, dass da eine routinierte Autorin am Werk ist.

"Nur der Tod kann Dich retten" beginnt mit ominösen Tagebucheintragungen betitelt als TOTENBUCH. Hier kommt der Täter höchstpersönlich zu Wort und führt genauestens an, dass er weder gestört, noch ein Psychopath sei. (Ja, nee. Issja klar! :o)
Er schildert - blutige Details sucht man allerdings vergebens! - seine Taten bis ins Detail und gibt herrlich viele Hinweise auf sein bisheriges Leben, die man dann in der Handlung des eigentlichen Thrillers versucht zu deuten.

Das Ganze spielt in einem "Kuhkaff", ich glaub in der Nähe von Miami, in dem relativ unspektakuläre typisch amerikanische Stereotypen leben, die die Autorin aber mit so viel Selbstironie schildert, dass es relativ interessant ist ihre "Spitzen" wahrzunehmen.
Der Großteil der Beteiligten sind Highschool-Jugendliche, in deren Milieu sich der "Täter" die Opfer aussucht. Nicht nur bei den Erwachsenen geht es um Eitelkeiten, auch bei den Schülern gibt es Eifersüchteleien und Sticheleien.
Ein Mädchen mit Magersucht, ein übergewichtiges Mädchen, das von allen gehänselt wird, ein Junge, für den alles jenseits seiner Vorstellungskraft "schwul" ist, Jungs die von ihren Eltern in "Rollen" gepresst werden - ach, die ganze Bandbreite. Doch auch bei den Erwachsenen wird's interessant. Nicht nur, wegen dem schwanzgesteuerten Familienvater, der Frau und Kinder wegen der Internetbekanntschaft mit einerzigfach schönheitsoperierten Barbie-Klonin verlässt. Und den Sheriff, mitsamt alkoholsüchtiger Frau, dem niemand viel zutraut - er sich offenbar auch nicht ...

Nicht zu vergessen, dass jemand - auf dessen Spur man als Leser zu kommen versucht (ist oder wird ;-) - sein Unwesen treibt, und jungen Mädchen den Kopf wegpustet!

Als ich das frisch erschienene Buch gekauft habe, gab es noch keine Bewertungen. Nun sehe ich, dass die Leser/Innen vergleichsweise "bessere" Fieldings' kennen. Ich dachte, da könne ich nicht mitreden, doch mittlerweile habe ich herausgefunden, dass ich vor einigen Jahren doch bereits einen ihrer Thriller gelesen habe. Ich entsann mich, dass es da auch um ein Ehepaar ging, wo der Mann abtrünnig wird mit einer ebenfalls barbiepuppenmäßigen Blondine - scheint also ein gängiges Schema zu sein. ;-)

Wenn man von den routinierten Spannungsbögen, die Joy Fielding zieht, absieht, bereitet diese Art Gesellschaftskritik - hatte ich bereits erwähnt, ich weiß! - Viel Spaß und Spannung beim Lesen.
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Vor 6 Monaten von Kati1981 veröffentlicht
Absolut empfehlenswert!
"Nur der Tod kann dich retten" ist das erste Buch, dass ich von Joy Fielding gelesen habe. Daher bin ich komplett ohne Erwartungen rangegangen, es zu lesen und fand es von Anfang... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Corinna veröffentlicht
Buch
Ich bin sehr zufrieden.Dieses Produckt wurde schnell und einwandfrei angeliefert.Ich hoffe das es bei der nächsten Lieferung genau so schnell und reibungslos geht.
Vor 6 Monaten von Arno Schmidt veröffentlicht
Spitze!!
Es war so ziemlich das Beste Buch, welches ich bisher gelesen hab.
Wobei ich dazu sagen muss, dass ich noch viele Joy Fielding Bücher lesen muss. Lesen Sie weiter...
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Vor 8 Monaten von Tequila veröffentlicht
Naja..
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