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"Nur für Erwachsene". Rock- und Popmusik: zensiert, diskutiert, unterschlagen
 
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"Nur für Erwachsene". Rock- und Popmusik: zensiert, diskutiert, unterschlagen [Taschenbuch]

Roland Seim , Josef Spiegel
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 246 Seiten
  • Verlag: Telos; Auflage: 1., Aufl. (27. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3933060168
  • ISBN-13: 978-3933060167
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 19 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 462.983 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Roland Seim, Josef Spiegel (Hrsg.)

"Nur für Erwachsene" -

Rock- und Popmusik: zensiert, diskutiert, unterschlagen

Das Buch ist konzipiert als ausstellungsbegleitendes Katalogbuch zu unserer gleichnamigen Präsentation. Beides zeigt insbesondere anhand von Originalschallplatten- und CD-Covern aus den vergangenen fünfzig Jahren, was in der Geschichte der Rock- und Popmusik entweder Anlass zu öffentlichen Diskussionen gegeben hat oder sogar zensiert worden ist. Die Präsentation geschieht in den meisten Fällen durch eine Gegenüberstellung und den Vergleich der unzensierten mit der zensierten Fassung.

Buch wie Ausstellung sind weiter nach Themen wie Political Correctness, Erotik, Gewaltdarstellung etc. gegliedert. Hinsichtlich der Musikstile reicht die Palette von den Anfängen des Rock über Beat, Punk bis hin zu Death Metal und HipHop der aktuellen Szene.

Viele der Beispiele belegen, wie sich Werte und Grenzen im Laufe der vergangenen fünfzig Jahre Rock- und Popgeschichte verschoben haben. Das reich bebilderte Katalogbuch enthält einleitende Essays und ist mit einem Lexikon der Musikzensur versehen.

Der Verlag über das Buch

Ausstellung und Katalog wurden realisiert durch Dr. Roland Seim, Dr. Josef Spiegel und Heinz Kock in Zusammenarbeit mit Studierenden des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Hamburg, die einige Beiträge zur Verfügung gestellt haben. Wir danken vor allem der Dozentin Dr. Alenka Barber-Kersovan für ihre Vermittlung.

Unterstützt wird das Projekt durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh, den Medium Buchmarkt Münster, das Rock'n'Popmuseum Gronau (dort wird die Ausst. vom Januar bis April 2005 zu sehen sein) und die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Beatles, Kiss oder Die Ärzte: auch wenn sie aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Stilen der Musikgeschichte kommen, ist ihnen eines gemeinsam - in verschiedenen Ländern sind sie das Opfer von Zensur geworden.
Egal ob anstößiges Plattencover oder eindeutiger Text - genau wie in allen anderen Bereichen der Medienwelt kommt es auch in der Rock- und Popmusik zu harten Diskussionen über Verbote oder Entschärfungen. Das Buch der Herausgeber Roland Seim und Josef Spiegel demonstriert dies sehr anschaulich. In fünf Bereiche, von Political Incorrectness bis hin zur Frauenfeindlichkeit, gegliedert, gibt es auf rund 70 Seiten zahlreiche Abbildungen die demonstrieren, wie die unzensierte Fassung eines Plattencovers aussah und was aus unterschiedlichen Motiven in späteren Auflagen daraus gemacht wurde.
Außerdem beschäftigen sich sieben Aufsätze mit unterschiedlichen Themenfeldern anderer Formen der Musikzensur. Vom unbedarften Umgang mit rechtslastigen Symbolen über bei Problematik bei Heavy Metal Musik bis hin zu zensorischen Maßnahmen im Zuge der Anschläge vom 11.9. und dem Irak-Krieg.
In einem großen lexikalischen Teil findet man am Ende von „Nur für Erwachsene" alphabetisch geordnet Informationen zu den Problemen, die einzelne Künstler mit ihrer Musik hatten. Neben vielleicht bekannten Beispielen gibt es dabei auch zahlreiche unerwartete Neuigkeiten zu entdecken - oder wusstet ihr, dass auch Bands wie Fishmob oder die Fantastischen Vier bereits mit Zensur zu kämpfen hatten?
Insgesamt kann man allen Musikfans dieses Buch also nur wärmstens empfehlen. Auch wenn sicherlich keine Vollständigkeit bei den abgedruckten Beispielen zu erwarten ist, sind die Einblicke durchweg interessant und lassen schon manches Kopfschütteln aufkommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Konkurrenzlos 24. November 2005
Von Ein Kunde
Schon beim ersten Aufschlagen sammelt „NfE“ Pluspunkte: Übersichtlicher könnte der Band kaum gestaltet sein. Die einführenden Texte stellen ein thematisch vielfältiges Fundament zum Thema „Musik & Zensur“ dar.
Im Abbildungsteil werden dann Original und Fälschung (unzensierte und zensierte Version) schonungslos gegenüber gestellt und die nötigen Hintergrundinformationen vermittelt. Unbeantwortete Fragen klärt zudem der ausführliche, leicht verständliche lexikalische Teil des Werkes.
Dass man es hier mit einem Ausstellungskatalog zu tun hat, ist eine zu vernachlässigende Tatsache - auch ohne Ausstellung macht die Anschaffung der Lektüre Sinn.
„NfE“ ist der perfekte Einstieg ins Thema; meines Wissen das einzige Werk dieser Art, zumindest wenn man an einer fundierten, detaillierten und differenzierten Aufbereitung des Themas interessiert ist. Den Vorwurf des „zu wertenden Tones“ teile ich explizit nicht (man darf Wertung nicht mit kritischer Darstellung verwechseln), den der teils nachlässigen Orthographie kann ich schon eher nachvollziehen. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass hier Inhalte im Vordergrund stehen. Und die haben es definitiv in sich. Volle Punktzahl!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was für Spezialisten 1. Januar 2006
Das Rock´n`Roll provoziert (hat) ist allgemein bekannt, aber auch Pop-Musik und Medien anderer Stile haben immer wieder für Unruhe bei Labels, Sendeanstalten und Behörden gesorgt, bis hin zur Zensur. Oftmals waren die Cover Objekt der Kritik. Das Buch bietet einleitende Essays, einen lexikalischen Teil sowie einen riesigen Bildteil. Aufgrund des geringen Umfanges ist es ein Buch zum Durchlesen, weniger Lexikon zum Nachschlagen.

Fazit : Für den Preis ein kurzes Lesevergnügen, aber es handelt sich nun einmal um ein sehr spezielles Thema, dass nur einen kleinen Leserkreis interessieren dürfte. Dieser bekommt aber ein wirklich gutes Buch geboten und für den ist auch die Bewertung gedacht. Wer nur mal so aus Neugierde in das Thema reinschnuppern möchte, dürfte vom hohen Preis abgeschreckt werden und kann jeweils einen Bewertungspunkt abziehen bei Preis-/Leistungsverhältnis und Gesamtwertung.

Ein Vorteil hat das Buch, da es eine Dokumentation ist, darf es alle Cover auch im Original zeigen. Die Autoren sind schon parteiisch, sprechen sie sich doch recht klar gegen Zensur aus. Obwohl auch sie sagen, nicht alles ist akzeptabel. Die Frage ist nur, wer bestimmt, was akzeptabel ist oder nicht? Und welche Normen werden als Maßstab genommen? So wie es bisher läuft, ist es jedenfalls keine zufrieden stellende Situation, gerade in Deutschland mit der weltweit einmaligen behördlichen Einrichtung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften.

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