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Nur in Budapest: Ein Reiseführer zu sonderbaren Orten, geheimen Plätzen und versteckten Sehenswürdigkeiten
 
 
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Nur in Budapest: Ein Reiseführer zu sonderbaren Orten, geheimen Plätzen und versteckten Sehenswürdigkeiten [Broschiert]

Duncan J. D. Smith
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 243 Seiten
  • Verlag: Brandstätter; Auflage: 2 (April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902510501
  • ISBN-13: 978-3902510501
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 156.583 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Duncan J. D. Smith
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Duncan J.D. Smith ist ein passionierter Spaziergänger. Und ein neugieriger Entdecker. Nach seinem Erfolgs-Guide "Nur in Wien" hat er sich nun einer weiteren faszinierenden europäischen Donaumetropole angenommen.

Wie ein Archäologe legt er, Stadtteil für Stadtteil, die geheimsten Plätze, ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten und skurrilsten Orte Budapests frei. Wir spazieren mit ihm über römische Ruinen und mittelalterliche Befestigungsanlagen, entdecken türkische Grabmäler und einen vergessenen jüdischen Friedhof, erkunden malerische Hinterhöfe und verschlafene Museen. Wir erforschen das unterirdische Ganglabyrinth des Burgberges, fahren mit der ältesten Untergrundbahn Kontinentaleuropas und bewundern die seit der kommunistischen Ära existierende Kindereisenbahn.

Allen, die Budapest abseits der gängigen touristischen Pfade entdecken wollen, ist dieser umfassende und üppig bebilderte Guide zu mehr als 80 wenig bekannten Sehenswürdigkeiten ein unverzichtbarer Reisebegleiter durch eine faszinierende Stadt.

Das Buch ist auch auf englisch erhältlich.

Über den Autor

Duncan J.D. Smith, Autor Geboren 1960 in Sheffield, Großbritannien. Zusammen mit seinem Vater Trevor Smith verfasste und illustrierte er Bücher über Sheffield und Yorkshire sowie zahlreiche Zeitschriftenartikel. Duncan Smith ist Reisender, Autor, Photograph, Gärtner, Naturliebhaber, Büchersammler und Koch. Er lebt in England und Wien.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Karolyi TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Der Burgberg mit dem Königsschloss, der Fischerbastei und der Matthiaskirche; das Parlament, die Donau, vielleicht noch die Einkaufsstraße Váci út und auf jeden Fall ein Restaurant mit Zigeunermusik und Gulasch: Für die meisten Pauschaltouristen mag das genügen, sicher aber nicht den unbequemen Reisenden, die Budapest wirklich kennen lernen wollen.

Anhand dieses Führers werden sie feststellen, dass Budapest noch viel mehr zu bieten hat: eine Vielzahl origineller, liebevoll gestalteter und betreuter Museen etwa (ich selbst kenne und liebe zum Beispiel das im Führer sehr gut beschriebene Semmelweis-Museum). Viele Hinweise auf die bewegte Geschichte des Landes findet man in versteckten Relikten mittelalterlicher Bauten, die nach den Zerstörungen durch Mongolen, Türken, Habsburger oder Russen in neuere Bauwerke integriert wurden, in Klosterruinen, im riesigen Höhlensystem des Burgbergs und vor allem anhand der zahlreichen Denkmäler der Volkshelden, besonders jenen des erfolglosen Aufstands von 1848. Smith weist auch auf die traditionellen Kaffeehäuser hin, in denen jene Revolution "ausgebrütet" wurde. Überhaupt ist die Budapester Gastronomie durchaus eng mit der Geschichte verknüpft.

Mancher interessante und reizvoll gelegene Ort in den Budaer Bergen lässt sich über die Touristen kaum bekannte Kindereisenbahn erreichen.Insgesamt werden rund 80 Sehenswürdigkeiten vorgestellt, die in gängigen Führern meist nur flüchtig oder gar nicht Erwähnung finden.

Der Führer ist reich und ansprechend bebildert, übersichtlich gestaltet und im Anhang mit einer Liste der Museums-Öffnungszeiten versehen. Zu jeder geschilderten Sehenswürdigkeit gibt es Hinweise auf nahe gelegene weitere sehenswerte Objekte. Die Karten in den Umschlaglappen erleichtern die Routen-/Tourenplanung.

Ich war schon mehrmals in Budapest und dachte eigentlich, dass ich die Stadt recht gut kenne, aber beim nächsten Mal werde ich, den "Smith" im Gepäck, noch eine Menge zu unternehmen haben! Ein wirklich gelungenes Reiseführerkonzept für Nonkonformisten!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Wenn man den Reiseführer "Nur in Budapest" zur Hand nimmt, ist man erstaunt. Erstaunt, weil der Autor über unglaublich viele Informationen verfügt. Erstaunt, weil man von Dingen erfährt, die man nicht kennt und von denen man nichts weiß, selbst wenn man diese Stadt bereits mehrfach besucht hat. Es offenbaren sich einem jedoch nicht nur neue Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt, sondern auch faszinierende kultur- und gesellschaftsgeschichtliche Details, mit denen dieser besondere Führer bestückt ist. Ein Muss für jeden, der Budapest jenseits der bekannten "Touristenpfade" kennenlernen will und zudem schön und spannend zu lesen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Broschiert
Der Brite Duncan J. D. Smith ist der Autor dieses Reiseführers durch Budapest, der den Leser an sonderbare Ort, geheime Plätze und versteckte Sehenswürdigkeiten führt.
Ungarns Hauptstadt besteht aus zwei Teilen. Rechts der Donau liegt an den Hängen der Kalkberge " Buda " (d t. Ofen), mit der Burg, der gotischen Matthias-( Krönungs-) Kirche, dem alten Rathaus und vielen Regierungsgebäuden auf dem Burgberg und der Fischerbastei.
Links der Donau breitet sich " Pest " aus, mit enger Altstadt, jetzt Geschäftstadt. Klassizistisch geprägt ist das einheitliche Stadtbild mit großzügig angelegten Ring- und Radialstraßen und größeren Grünflächen. Hier liegen viele, meist jüngere Prachtbauten: das Parlament, die St. -Stephans - Kirche und die Nationalgalerie. Die UNESCO erklärte u .a. das Burgviertel und die Uferzone der Donau zum Weltkulturerbe.
Über all diese Sehenswürdigkeiten lässt sich Smith nicht aus, stattdessen präsentiert er über 80 andere Orte, zu denen er jeweils einen lobenswert breiten historischen Abriss liefert.
Man liest u .a. von dem winzigen Apothekenmuseum " Zum Goldenen Adler ". Dieses befindet sich in einem Haus aus dem 15. Jahrhundert mit einer barocken Fassade, einem der ältesten existierenden Gebäude im Burgbezirk. Die dort ausgestellte Sammlung befasst sich mit der Geschichte der Pharmazie seit dem Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert.
Interessant ist die Beschreibung des ältesten Kaffeehauses der Stadt. Das " Ruszwurm " stammt aus dem Jahre 1827, wobei das erste Kaffeehaus des Landes bereits 1714 in Pest eröffnet wurde. Der einstige Konditor des " Ruszwurm " auf dem Burghügel wurde wegen seiner Unterstützung der 1848er Revolution gegen die Habsburger verhaftet.
Im Rahmen des Berichtes erfährt man nicht nur Näheres über das " Ruszwurm ", sondern auch Wissenswertes über die Budapester Kaffeehäuser der Belle Époque.
Ignac Semmelweis wurde in Budapest geboren. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum für Medizingeschichte. Dieses Museum zu besuchen ist sicher lohneswert.
Besonders gefallen hat mir der Beitrag über die Bäder der Osmanen. In keiner anderen Stadt der Welt sprudeln so viele Thermalquellen wie in Ungarns Hauptstadt. Rund um den Burghügel und in der Umgebung sind es ungefähr 120 mit einem Grundausstoß von geschätzten 70 Millionen Litern pro Tag. Nach der Eroberung Budas durch die Osmanen Mitte des 16.Jahrhunderts wurden zum ersten Mal die warmen, mineralischen und leicht radioaktiven Wässer im großen Stil genutzt, wobei man sich der Methode des türkischen Bads oder " Hamam " bediente. Smith stellt die noch bestehenden Osmanenbäder vor, in denen rheumatische und arthritische Erkrankungen gelindert werden können.
Neben den osmanischen Bädern lernt man im Buch auch die Bäder der Belle Époche kennen. Zu Beginn des 20 Jahrhunderts wurde das Baden in Thermalbädern große Mode. In Budapest steht das Gellért-Bad an erster Stelle. Das prunkvolle Hotel im Spätjugendstil wurde von drei bedeutenden ungarischen Architekten erbaut. Das Wasser der Géllert-Bades kommt aus einer Heilquelle, die bereits im 13. Jahrhundert genutzt wurde.
Unmöglich alle Orte, die im Buch angeführt sind kurz anzureißen, erwähnen möchte ich aber die " Pariser Einkaufpassage " , das legendäre " Hotel Astoria ", aber auch die Markthallen von Pest. Diese aufzusuchen sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Markthalle am Vámház körút ist eine 1896 fertig gestellte luftig-hohe Halle aus Ziegeln, Glas und Eisenträgern. Sie hat damals einen international ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen. Heute ist die Halle ein idealer Ort, um ungarische lukullische Spezialitäten kennenzulernen und im ersten Stock traditionelles Essen zu verkosten.
Besuchen sollte man auch das Zigeunerviertel. Dort sind die Roma zuhause. Aus dieser kulturell bereits " verwässerte " Gruppe stammen die meisten Zigeuner-Kapellen, die in traditionellen Restaurants der Stadt von Tisch zu Tisch gehen und ihre bittersüßen Melodien den Gästen vorfiedeln.
Die Juden spielten in Budapest lange eine wichtige Rolle. Der Autor weist auf das Ghetto und einen alten jüdischen Friedhof hin und erinnert an den Schweden Raoul Wallenberg, der im 2. Weltkrieg seinen neutralen Status seines Landes nutzte , um jüdischen Budapester Familien diplomatische Immunität zu verleihen. Er stellte Schutzpapiere aus, so genannte " Wallenbergpässe " , die man im ungarischen National-Museum besichtigen kann. Wallenberg kam vermutlich in einem KGB-Gefängnis in Moskau ums Leben. Er hat möglicherweise 100.000 Juden vor dem Konzentrationslager bewahrt.

Das Buch macht sowohl durch hochinformative Texte als auch eine Vielzahl schöner Fotos neugierig auf die ungarische Hauptstadt, in die ich mich bereits vor vielen Jahren verliebt habe und zwar primär wegen der netten, charmanten Menschen dort, mit denen es viel Freude macht in einem Kaffeehaus zu plaudern.

Empfehlenswert.
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