Video Jakob Kurzinhalt
Wenn ein 11 Millionen-Dollar-Kampfroboter vom Blitz getroffen wird, dann können die verrücktesten Dinge passieren. Nr. 5, ein wahres Wunderwerk der Elektronik, zeigt plötzlich Reaktionen, die ein anständiger Roboter nicht haben darf. Nicht genug daß Nr.5 auf einmal Neugierde und Angst empfindet, über Witze lachen kann und gar keine Lust hat, sich auf Befehl selbst auszuschalten. Nein, Nr. 5 verliebt sich auch noch in die hübsche Stephanie und löst dadurch einen ganz schönen Wirbel aus. Auch die größten Skeptiker müssen nun erkennen, daß Nr. 5 lebt!
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John Badham, der so unterschiedliche Arbeiten wie "Saturday Night Fever", "Whose Life Is It Anyway?", "WarGames”, "Nick of Times" oder "Drop Zone" unter seinem Namen führt, widmete sich mit "Short Circuit" der humorvollen Familienunterhaltung. Der von ihm erschaffene Blech-Charakter "Nummer 5", aber auch der Rest seines Umfelds, wächst Groß und Klein ganz schnell ans Herz. Die sympathische Produktion zeigt, dass auch ein Low-Budget-Projekt das Zeug hat, zu einem Klassiker der Familienunterhaltung zu werden. Fazit: Familienunterhaltung, die auch nach über 30 Jahren noch entzückt!
Moviemans Kommentar zur DVD: Ein Kampfroboter entwickelt ein Eigenleben und flüchtet in die Arme von Ally Sheedy (Breakfast Club). Die Disney-orientierte Handlung ist absurd und auf Kindesniveau, aber für eben jene allemal zur Ansicht geeignet. Die spartanische Ausstattung mit gutem Letterbox-Bild, nur einer Tonspur und als Extra nur eine Titelvorschau ist Geschmackssache.
Bild: Das Quellmaterial weist schon einige Flecken und Kratzer auf, die den Filmgenuss schon etwas hemmen. Während Außenszenen sehr plastisch und mit hoher Leuchtkraft in den Farben wiedergegeben werden, schmilzt in Innenräumen der Kontrast auf das Allernotwendigste zusammen und auch die Farben beschränken sich auf wenige Nuancierungen. Ansonsten besticht der Film durch seine hohe bis sehr hohe Schärfe, die sogar in einiger Entfernung noch einige kleine Details von Nr. 5s Innenleben abbildet. Kompressionsbedingte Artefakte sind nicht aufgefallen.
Ton: Der hohe Druck in der akustischen Darstellung ist begeisterungsfähig und, ehrlich gesagt, hätte ich dem Genre-Kandidaten gar nicht so viel Dynamik zugetraut. Aber die Medaille hat auch eine Kehrseite. Die akustische Präsenz ist merklich höhenbedämpft und läuft auch nach hinten nicht eben glaubwürdig aus. Insgesamt ist die Nutzung der Surroundkanäle nur befriedigend gelöst. Auch die Stimmenwiedergabe kommt nicht treffend aus dem Centerkanal, sondern schwankt zwischen den drei Frontkanälen. --movieman.de