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Produktinformation
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Jem lässt niemanden an sich heran – sie weiß ja, wann der andere sterben wird ... Doch dann lernt sie den verrückten, hibbeligen Spinne kennen. Als sie Riesenrad fahren wollen, sieht Jem plötzlich, dass alle Menschen um sie herum noch am selben Tag sterben werden. Sie und Spinne rennen weg, kurz bevor die Bombe hochgeht. Und von diesem Augenblick an sind sie auf der Flucht. Denn man hat sie weglaufen sehen, und wie sollen sie erklären, warum sie von dem Attentat wussten? Die Flucht ist alles andere als romantisch, die beiden frieren und hungern. Doch auf ihrer Flucht lernen sie einander besser kennen, und Jem verliebt sich in Spinne. Damit hat sie noch ein Problem mehr, denn sie weiß, dass Spinne in wenigen Tagen sterben muss ...
Die Ich-Erzählerin Jem ist eine spröde Heldin: misstrauisch, wortkarg, verschlossen. Sie gehört zu einem Teil der Gesellschaft, deren Kinder kaum Chancen auf einen Schulabschluss haben, geschweige denn auf ein Leben in Wohlstand. Und ihre besondere Gabe ist eine zusätzliche Bürde, die sie von anderen Menschen isoliert. Trotzdem oder gerade deswegen ist sie wie jeder andere Teenager auch – unverstanden, allein, im ständigen Kampf mit sich und allen anderen. Aber sie ändert sich, langsam und widerstrebend, als sie sich auf Spinne einlässt. Das berührt nicht nur LeserInnen ab 14 Jahren, für die dieses Buch geschrieben ist, sondern alle, die sich auf diese ungewöhnliche Heldin mit ihrer ruppigen Sprache einlassen.
Rachel Ward ist mit ihrem ersten Jugendroman in eindringliches, aufrüttelndes Buch gelungen. Mit einer Hauptfigur, die man nicht so leicht vergisst. Und mit einem großartigen Ende, bei dem man nicht weiß, ob man weinen oder lachen soll. -- Gabi Neumayer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Werte neu erfahren,
Von
Rezension bezieht sich auf: Numbers - Den Tod im Blick (Taschenbuch)
Die fünfzehnjährige Jem sieht in den Augen ihres Gegenüber das Datum seines Todes. Sie sieht dieses Datum bei jedem Menschen. Auch bei Spinne, der sich ungefragt in ihre selbstgewählte Isolation drängt. Die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und landen eines Tages am London Eye. Die Touristenattraktion ist wie üblich gut besucht doch eine Sache ist seltsam: Viele Menschen auf dem Platz haben das gleiche Datum in ihren Augen. Ihr Todestag wird heute sein!Uns so beginnt die Flucht des ungleichen Paares, vor ihren Lebensumständen, der Polizei und, nicht zuletzt, sich selbst. Numbers - Den Tod im Blick ist ein Buch über Ängste, Einsamkeit und Freundschaft, Liebe und Verantwortung. Die Hauptcharaktere sind keine Helden. Sie haben ihre Probleme, Ecken und Kanten. Sie sind Jugendliche, die sich in eine prekäre Situation bringen. Es gibt keine erhobenen Zeigefinger, keine übertriebene Moral. Nur die Erkenntnis, dass Freundschaften wichtig sind. Die Autorin hat eine lockere Sprache gewählt und lässt Jem ihre eigene Geschichte erzählen. Das ganze liest sich wie ein Brief einer Freundin, die auch den Leser mal direkt anspricht. Rachel Ward legt einen jugendlichen und ergreifenden Roman vor, der jedoch so real wirkt, dass er jederzeit auch als Bericht in den Nachrichten auftauchen könnte... Unbedingt empfehlenswert für Jugendliche ab 14! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gabe oder Fluch?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Numbers - Den Tod im Blick (Taschenbuch)
Jem ist ein 15jähriges Mädchen, dessen Leben nicht so rosig ausschaut, wie das vieler anderer Kinder in ihrem Umfeld. Schon sehr früh verliert sie ihre Mutter und wächst in verschiedenen Pflegefamilien auf. Seit sie denken kann, sieht sie eine Anordnung von Zahlen vor ihrem inneren Auge, wenn sie andere Menschen anschaut. Zunächst kann sie diese Zahlen nicht deuten, doch am Todestag ihrer Mutter versteht sie, was es für Zahlen sind. Es ist das jeweilige Todesdatum des Menschen.In der Schule freundet sie sich mit dem Jungen 'Spinne' an. Als beide kurze Zeit später wegen einiger Vorkommnisse von der Schule verwiesen werden, haben sie jede Menge Zeit, einen Vergnügungspark aufzusuchen. Als Jem die Menschen dort sieht, erschrickt sie, denn sie tragen alle das aktuelle Datum als Todesdatum. Als Jem eins und eins zusammenzählt, fordert sie Spinne auf, so schnell wie möglich den Ort zu verlassen. Kaum sind sie fort, explodiert das London Eye. Da die beiden per Überwachungskamera gefilmt wurden, sind sie von nun an auf der Flucht vor der Polizei, denn diese denkt, dass die beiden Jugendlichen einen Anschlag auf den Vergnügungspark vollzogen haben. Doch nicht nur die Flucht ist beschwerlich, sondern auch das Wissen, dass die Zahl, die Spinne trägt, ein Datum zeigt, dass in naher Zukunft spielt. Wird Jem irgendwas tun können, um seinen Tod zu verhindern? Die Idee zu diesem Buch ist wahrlich toll. Die ganze Zeit habe ich überlegt, was es für ein Gefühl sein muss, diese Zahlen sehen zu können. Wenn es die einen als Gabe sehen, so ist es in erster Linie natürlich ein Fluch. Denn Jem sagt den Menschen natürlich nicht, wie lange sie noch zu leben haben und dennoch mit diesem Wissen leben zu können, scheint schier unmöglich. Es hindert sie daran, ein normales Leben zu führen. Die Spannung wird dadurch erzeugt, dass der Leser eben (genau wie Jem) Angst hat vor dem Tag, der das Leben von Jem beenden soll. Die Sprache in diesem Roman ist übrigens sehr jugendlich und driftet einige Male in die Fäkalsprache ab. Was aber genau zum Tenor der kompletten Story passt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jem erzählt, die den Leser auch direkt anspricht. So hat man immer das Gefühl, während der ganzen Flucht ein Teil der Geschichte zu sein. Das Ende ist sehr ergreifend und ich bin sicher nicht die einzige Leserin, die die letzten Seiten mit Tränen in den Augen gelesen hat. Ein tolles Buch, dass spannend für Jugendliche ist, aber dennoch zugleich Erwachsene sehr nachdenklich stimmen wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Todesdatum ist immer dabei,
Rezension bezieht sich auf: Numbers - Den Tod im Blick (Taschenbuch)
Numbers von Rachel Ward ist ein besonderes Jugendbuch. Es fesselt von der ersten Seite an. Die Hauptprotagonistin Jem besitzt eine besondere Gabe. Wenn sie in die Augen der Menschen sieht, dann kann sie deren Todesdatum sehen. Bisher konnte sie mit niemanden darüber reden. Das ändert sich erst als sie Spinne und dessen Oma kennen lernt. Die Oma von Spinne erkennt die Aura um Jem und ahnt, dass sie eine spezielle Fähigkeit besitzt, auch wenn Jem es ist nicht zugeben möchte.Das Leben war bisher nie leicht für Jem. Sie hat ihre Mutter an Drogen verloren und lebt seitdem immer nur in Pflegefamilien. Karen, ihre Pflegemutter, hat es nicht immer leicht mit Jem. Jem ist ein rebellierender, wilder Teenager, der sich nichts und niemandem anvertraut. Ihr Mitschüler Spinne weckt bei Jem ein gewisses Interesse. Sie sieht, dass er nur noch weniger Wochen zu leben hat und irgendwie tut es ihr leid, denn sie fühlt sich von ihm angezogen. Als es in der Schule zu Schwierigkeiten kommt, werden Spinne und Jem vom Unterricht suspendiert und verbringen die Stunden auf den Straßen Londons. Beide wollen mit dem London Eye fahren, jedoch überkommt Jem plötzlich eine Panik als sie die Todeszahlen der Menschen am London Eye sieht. Alle haben die gleiche Zahl. Obwohl Spinne nicht gehen möchte, zwingt Jem ihn dazu und beide rennen so schnell wie möglich weg. Sie wollen nur noch weg von diesem Ort. Wenige Minuten später sehen beide das London Eye explodieren. Ab diesem Zeitpunkt werden Jem und Spinne von der Polizei gesucht. Jem und Spinne machen sich auf den Weg ans Meer, wo Spinne den schönsten Tag seines bisherigen Lebens verbracht hat. Ferner versucht Jem das Todesdatum von Spinne zu ändern. Sie hat ihn gern und möchte nicht, dass er schon in wenigen Tagen sterben muss. Was beide nicht wissen: Die Polizei sucht sie als Zeugen und nicht als Täter. Auf ihrem Weg dorthin lernen beide viele Menschen kennen. Vor allem lernt Jem, dass sie anderen Menschen vertrauen kann, wenn sie sich nur darauf einlässt. Nicht alle Menschen sind gemein und wollen ihr etwas Böses. Zuletzt findet sie auch Zuflucht in einer Kirche. Bei Numbers von Rachel Ward handelt es sich um einen emotionalen Roman, der zum Nachdenken anregt. Als Leser kann man sich sehr gut in Jem hineinversetzen und verstehen, warum sie so fühlt wie sie fühlt. Sie musste schon soviel Leid in ihrem jungen Alter erfahren und trägt die Bürde dieser besonderen Gabe. Durch all diese Erfahrungen schottet sie sich von den Menschen ab und lässt diese nicht an ihrem Leben teilnehmen. Jedoch ändert das Auftreten von Spinne alles. Jem lernt, was es heißt, jemandem zu vertrauen und zu lieben. Ein sehr zu empfehlender Roman! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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