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Numbers - Den Tod vor Augen
 
 

Numbers - Den Tod vor Augen [Kindle Edition]

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein packender Pageturner, der garantiert für einen Leserausch sorgt." Bangerang "Wer Spannung, Drama und richtige Action liebt, für den ist dieser Thriller genau richtig." Berliner Kurier "Ein unglaublich spannendes und mitreißendes Buch, fast noch einen Tick besser als der erste Band." www.maedchen.de

Kurzbeschreibung

01.01.2028 - An diesem Tag werden sie sterben. Hunderte, Tausende von Menschen. Adam weiß es. Denn wenn er in fremde Augen schaut, sieht er das Todesdatum seines Gegenübers. Diese Gabe, diesen Fluch, hat er von seiner verstorbenen Mutter geerbt. Und offenbar hat auch sie irgendetwas über die bevorstehende Katastrophe gewusst. Adam trifft eine Entscheidung. Er wird versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Er wird das Schicksal herausfordern.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von CrazyWriter TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nachdem ich von Band 1 "Numbers ' Den Tod im Blick" schon richtig begeistert war, konnte ich es kaum erwartend, endlich den 2. Teil der Trilogie zu lesen.

Der Leser ist sofort mitten im Geschehen drin und wird direkt von Adams Erlebnissen gepackt. Diesmal sind wir wieder in London, allerdings steht das Jahr 2028 kurz bevor. Adam wohnt bei seiner Oma und die Welt um ihn herum hat sich stark verändert. London oder gar ganz England ist zu einem Überwachungsstaat geworden. Neugeborenen werden Chips eingesetzt, so dass man sie immer und überall orten kann. Eine dystopische Entwicklung also und eine Thematik, die mir hier sehr gut gefallen hat. Da ich sehr gerne Dystopien lese, hat mir diese Eigenschaft sehr gut gefallen.
Als Adam zur Schule geht, trifft er Sarah an und beide wissen in dem Moment, dass ihr Gegenüber jemand besonderes ist. Denn wie sein Vater hat auch Adam die Gabe, die Todeszahlen jedes Menschen zu sehen, in dessen Augen er blickt. Und seine Gabe hat sich noch verstärkt, denn er sieht auch, wie die Menschen sterben werden. Und als er sieht, dass viele Menschen um ihn herum das Datum 01012028 tragen, ist ihm bewusst, dass etwas Grauenvolles passieren wird. Wird er es zusammen mit Sarah, welche Angst vor ihm zu haben scheint, aufhalten können?

"Numbers - Den Tod vor Augen" ist dicker als Band 1, hat sich aber binnen 2 Nächten super schnell weg gelesen. Mich hat die Spannung einfach nicht mehr aufhören lassen, dieses Buch zu verschlingen. Das Buch ist sehr dicht und vieles passiert gleichzeitig bzw. so schnell aufeinander, dass man kaum Zeit zum Aufatmen hat.
Das Buch ist in Adams und Sarahs Kapiteln aufgeteilt und wechselt stetig hin und her. Dadurch und durch die Spannung, erlangt dieses Buch unheimlich an Geschwindigkeit. Die Seiten flogen nur so an meinen Augen vorbei und ich war von der ersten Seite an gefangen.
Der Schreibstil ist wie in Band 1 sehr flüssig und gut verständlich. Er ist weniger jugendlich gehalten wie im Vorgänger, was mir sehr gut gefallen hat. Durch die beiden Sichtweisen bekommt man sehr viel von der Story mit und vieles an Gedankengängen mit. Oftmals endeten die einzelnen Kapitel mit einem fiesen Cliffhanger, sodass man wahrlich gezwungen war, das nächste schnell zu lesen, um endlich zu erfahren, wie es weiter geht. Es ist einfach richtig packend, was Adam erlebt, wie er mit seiner Gabe umgeht und was alles um ihn herum passiert. Und ehe man sich versieht, hat man die Hälfe des Buches verschlungen.
Die Charaktere sind auch hier wieder sehr sympathisch. Besonders Adams Oma hat mir diesmal richtig gut gefallen. Kesse Sätze und kleine Neckereien verleihen dem Buch sogar eine Prise Humor. Adam ist mir für seine 16 Jahre sehr reif und erwachsen vorgekommen. Die beiden Jugendlichen in Band 1 waren doch noch eher unreif und naiv, ja gar kindlich. Hier sind sowohl Adam als auch Sarah sehr reif für ihr Alter, was man auch an ihren Handlungen und am Vorausdenken möglicher Geschehnisse ersehen kann.

Band 2 hat mir noch viel besser gefallen, als Band 1 und ich empfand diesen schon als großartig. Rachel Ward versteht es, den Leser am Buch zu halten. Sie hat ein klasse Ideenreichtum und bringt diese sehr spannend und fesselnd zu Papier. Ich bin jedenfalls mega gespannt auf das Ende und den letzte Teil der Numbers Trilogie und vergebe an jeden, der spannende, actionreiche und packende Jugendthriller mag eine große Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephie
Format:Taschenbuch
Adam hat die Gabe seiner Mutter Jem geerbt: Wenn er anderen Menschen in die Augen schaut, kann er sehen wann und manchmal sogar wie sie sterben werden. Da er die Tode dieser Leute teilweise sogar fühlen kann, ist diese Fähigkeit für ihn natürlich eher wie ein Fluch, den er einfach nicht loswerden kann. Bisher ist jede Person in Adams Leben genau dann und genauso gestorben, wie er es vorausgesehen hat, weshalb er davon überzeugt ist, dass man diese Zahl, das Todesdatum, nicht ändern kann.

Doch dann trifft Adam auf Sarah. Auch sie scheint irgendwie zu wissen, dass am 01.01.2028, also in nur wenigen Wochen, etwas Furchtbares geschehen wird, das Hunderte oder Tausende von Menschen das Leben kosten wird. Zu Adams Überraschung scheint sie aber auch in ihm eine Bedrohung zu sehen und will nichts mit ihm zu tun haben, obwohl sie beide zusammen vielleicht das bevorstehende Unglück verhindern könnten '

In Numbers ' Den Tod vor Augen begleitet der Leser nun den Sohn der Protagonistin Jem, welche man im ersten Teil kennen gelernt hatte. Auch Adam hat die Gabe, oder den Fluch, den Tod anderer Menschen vorherzusehen, wenn er ihnen direkt in die Augen schaut. So kennt er den Tod von jeder Person in seinem Umfeld, mit Ausnahme seines eigenen. Dieser Umstand, sowie die Fähigkeit im Allgemeinen, machen sein Leben alles andere als einfach und um damit fertig zu werden, hält er alle Zahlen und Details zu den jeweiligen Personen in einem Notizbuch fest.
Adams Verhalten ist nicht immer ganz rational und er ist teilweise sehr aggressiv, vor allem auch seiner Urgroßmutter Val gegenüber, was man als Leser nicht immer nachvollziehen kann. Dass er nicht daran glaubt, die Todeszahlen verändern zu können, ist dagegen sehr verständlich, insbesondere da er nicht einmal den Tod seiner eigenen geliebten Mutter verhindern konnte. Deswegen hat er auch nur ein Ziel als der 01.01.2028 immer näher rückt: Raus aus London, weg von all den Menschen, die an diesem Tag oder den darauf folgenden sterben werden. Zunächst ist er sogar bereit Val dafür zurück zu lassen, bei der er seit dem Tod seiner Mutter lebt, weil er ihr nicht verzeihen kann, dass sie mit ihm zurück nach London gegangen ist, obwohl sie von Jem von dem verhängnisvollen Datum erfahren hatte. Erst später erkennt er, wie viel seine einzige Verwandte ihm tatsächlich bedeutet.

Seine Einstellung ändert sich aber als er Sarah in der Schule begegnet. Er spürt sofort so etwas wie eine magische Verbindung zwischen ihm und ihr und will sie näher kennen lernen. Das ist allerdings nicht so einfach, weil Sarah schreckliche Angst vor Adam hat und vor ihm davon läuft, denn er taucht immer wieder in ihren Alpträumen auf.

Sarah ist eine besonders interessante und sehr vielschichtige Figur. Schon bald erfährt der Leser, dass Sarah etwas sehr schreckliches durchgemacht hat, das bleibende, psychische Schäden bei ihr hinterlassen hat und weswegen man starkes Mitgefühl für sie aufbringt. Sie ist von ihrem eigenen Vater missbraucht worden und erwartet sogar ein Kind von ihm, was auch der Grund dafür ist, dass sie von zu Hause abgehauen ist. Sie will ihr Baby um jeden Preis beschützen und es ist wirklich erstaunlich, wie viel Liebe Sarah ihrer Tochter nach all den schrecklichen Erlebnissen noch zu geben hat.

Im späteren Verlauf überwindet Sarah schließlich auch ihre Furcht vor Adam und sie finden zueinander. Beiden ist bewusst, dass sie irgendwie miteinander verbunden sind und Adam entschließt sich sogar dazu, die Menschen zu warnen. Obwohl er anfangs nur wenig Hoffnung hat, will er mit der Hilfe von Val und eines Freundes aus der Schule versuchen die Leute dazu zu bewegen London zu verlassen um so viele wie möglich vor dem Tod zu retten. Man spürt deutlich, dass Adam sich weiterentwickelt und nicht mehr nur an sich denkt, was ihn wesentlich sympathischer werden lässt.

Die Nebenfiguren sind in diesem Teil ebenfalls gut gelungen. Die meisten werden nicht genauer beleuchtet, ein paar wenige lernt man jedoch besser kennen und auch lieben. Dazu zählen vor allem Adams Urgroßmutter Val, die man wegen ihrer eigenwilligen Art und ihrer Liebe zu Adam einfach ins Herz schließen muss, und Vinny, der Sarah schließlich bei sich aufnimmt und vor einem schlimmen Schicksal bewahrt. Diese Charaktere möchte man auf keinen Fall missen.

Die Handlung des Buches ist wieder sehr spannend gestaltet und schafft es den Leser mehr und mehr zu fesseln. Man erfährt zwar auch in diesem zweiten Teil nicht, was es eigentlich mit Adams Gabe auf sich hat, dafür ist es Rachel Ward gelungen eine äußerst spannende und faszinierende Zukunft zu kreieren. Obwohl das Jahr 2027 gar nicht so weit entfernt scheint, hat sich in Großbritannien sowie auf der ganzen Welt einiges verändert. Der Meeresspiegel ist erheblich gestiegen und hat ganze Städte unter sich begraben. Das Vereinigte Königreich hat sich zu einem absoluten Kontrollstaat entwickelt, in dem es gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Neugeborene einen Ortungschip verpasst bekommen, mit dem die Regierung sie immer und überall aufspüren kann. Allein die Vorstellung jagt einem Schauer über den Rücken.
Neben dem Handlungsverlauf um den 01.01.2028 geht es darüber hinaus aber auch um die familiären Beziehungen sowohl von Adam als auch von Sarah, die manchmal sogar richtige Emotionen aufkommen lassen und von der Autorin geschickt in die Haupthandlung eingeflochten werden.
Auch die Handlung des zweiten Bandes ist insgesamt in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Potenzial für den letzten Teil der Trilogie, den man sich nicht mehr entgehen lassen wird.

Ein relativ großer Kritikpunkt ist jedoch erneut die sprachliche Umsetzung der Geschichte. Obwohl Jugendsprache in einem Jugendbuch durchaus angebracht ist, ist es hier oftmals einfach zu viel des Guten. Auch Jugendliche lassen nicht bei jedem Verb die Endung weg und ihr Wortschatz besteht nicht nur aus Schimpfwörter, welche hier wirklich sehr häufig gebraucht werden. An einigen Stellen wird der Schreibstil sogar vulgär, was einfach unnötig ist.

Positiv hervorzuheben ist dagegen die Erzählung aus zwei verschiedenen Perspektiven. Die Handlung wird sowohl aus der Sicht von Adam als auch aus der von Sarah erzählt, was zum einen für Abwechslung sorgt und zum anderen einen Einblick in die Gefühlswelt beider Figuren ermöglicht. Dadurch kann man sich leichter in sie hineinversetzen erfährt immer gleich, wie die Beiden über den jeweils anderen denken.

Insgesamt ist Numbers ' Den Tod vor Augen trotz des zu jugendlichen und manchmal vulgären Sprachstils besser gelungen als der Vorgänger. Rachel Ward ist es gelungen eine faszinierende Zukunftsidee zu erschaffen und sie mit einer spannenden Handlung sowie interessanten Charakteren zu kombinieren.

Wer den ersten Teil mochte, wird den zweiten umso mehr genießen. Wer vom ersten Band vielleicht noch nicht ganz überzeugt war, aber bereit ist über ein paar sprachliche Schwächen hinwegzusehen, sollte dieser Fortsetzung durchaus noch eine Chance geben .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
*********** Inhalt ***********

Wir schreiben das Jahr 2027 und die Welt wird immer wieder von unzähligen Naturkatastrophen erschüttert. Der 16jährige Adam lebt auch in dieser Welt, und wächst nach dem Tod seiner Mutter Jem bei seiner Großmutter auf. Als jedoch ihr Heimatort an der Ostküste Englands überschwemmt wird, müssen Adam und Val zurück nach London ziehen. Jene Stadt, in die Adam nie zurück wollte, und von der auch seine Mutter ihn fernhalten wollte. Der Grund dafür ist bald klar: Am 01.01.2028 geschieht nämlich etwas Schreckliches in London, bei dem fast alle Menschen sterben werden. Das alles weiß Adam gleich nach ihrer Ankunft, denn Adam ist wie seine Mutter Jem: Er weiß die Todesdaten von jedem Menschen, wenn er ihnen nur in die Augen sieht. Und er spürt auch, dass alle diese Tode qualvoll sein werden.

Adam ist schockiert, als er das bemerkt, und besonders als er erfährt, dass seine Mutter davon wusste. Er fragt sich immer wieder, was denn wohl Schreckliches passieren wird und ob er es verhindern kann. Sein eigenes Todesdatum kennt er nicht, weshalb er sich auch fürchtet, selbst zu den Todesopfern zu gehören.

Zum ersten Mal schöpft er Hoffnung, als er in die Schule auf die 16jährige Sarah trifft, die ebenfalls neu ist. Sie erregt nämlich sofort seine Aufmerksamkeit, indem sie verängstigt wegläuft, sobald sie Adam sieht. Weiß Sarah etwas? Und wenn ja, was? Adam spürt sofort eine tiefe Verbindung zu ihr und will mehr herausfinden. Doch als er bei ihr zu Hause ankommt, ist Sarah weg... Wo ist sie hin? Was verbirgt Sarah? Kann Adam es auch ohne sie schaffen, die Bewohner Londons vor ihrem eigenen Schicksal zu bewahren?

*********** Meine Meinung ***********

Der zweite Teil von Numbers - Den Tod vor Augen - hat mir noch viel besser gefallen als der erste. Rachel Ward hat ihre Fehler in diesem Teil ausgebessert und noch ein Häubchen draufgelegt. Dieser Teil hält wirklich, was er verspricht!

Besonders gut gefallen hat mir dieses Mal, dass die Autorin zwei eigenständige Handlungen - die, die Adam betrifft und die, die Sarah betrifft - zu einem Ganzen verknüpft. Durch das Abwechseln der Perspektiven (ein Kapitel Sarah, ein Kapitel Adam) bleibt die Spannung durchwegs aufrechterhalten. Die Kürze der Kapitel führt zudem dazu, dass man sich immer und immer wieder sagt: Ein Kapitel geht schon noch. Bis das Buch zu Ende ist.

Zudem sind Sarah und Adam zwei ganz besondere Figuren, die mich wirklich überzeugt haben. Sie sind authentisch und echt, man kann jede ihrer Handlungen nachvollziehen. Vor allem haben sie auch nicht mehr eine ganz so derbe "Jugendsprache", sodass sich Dialoge zwischen ihnen viel leichter lesen lassen. Hier hat sich Rachel Ward auf jeden Fall gebessert.

Die Spannung blieb durchwegs erhalten und die Autorin hat viele Handlungsstränge eingebaut, die am Ende zu einem großen Spannungshöhepunkt führen, wenn dann alles zusammenkommt. Dieses Mal gibt es viele Überraschungen, die den Leser immer wieder dazu bringen, dran zu bleiben. Rachel Wards Ideenreichtum hat mir hier wirklich Freude bereitet. Das große Finale am Schluss ist dann zwar leider ein wenig verwirrend, weil sich die Ereignisse überschlagen, das macht aber nichts, wenn man konzentriert liest.

Lediglich schade fand ich immer noch, dass man nicht mehr über Adams Oma Val erfährt. Die hat mir im ersten Band schon sehr gut gefallen, aber mehr Informationen haben mir gefehlt. Zudem war mir nicht ganz klar, warum sich die Regierung penetrant weigert, irgendetwas zu unternehmen und ob das jetzt wirklich nur eine Naturkatastrophe war oder nicht. Aber das sind Kleinigkeiten, die nicht stören, wenn man sich auf den eigentlichen Roman konzentriert.

*********** Bewertung ***********
Der zweite Teil von Numbers ist ein Roman, der seinen Vorgänger um Einiges übertrifft, und der war schon gut. Trotz der gleichen Idee, gestaltet sich die Handlung ganz anders. Lediglich auf einige Dinge wurde mir zu wenig eingegangen. Hier hoffe ich auf Klärung im Abschluss der Reihe. Ich vergebe trotzdem sehr gute 5 Sterne.
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