Nun, Woe Is Me liefern mit "Number(s)" so an sich ein gelungenes Debut Album ab, dass sich zwischen Post Hardcore und Metalcore ansiedeln lässt. Auf dem Album findet man alles, was Fans erwarten. Harte Gitarren, herbe Breaks, schöne Melodien, Shouts und wirklich guten, leicht Soul artigen cleanen Gesang. Das Album startet auch viel versprechend mit dem Breakdown Intro "On Veiled Men", welches perfekt den Überhit des Albums "(&) Delinquents" einleitet. Leider ist das Album zwar technisch überragend, dafür aber zu vertrackt. Die meisten Songs haben keine klaren Strukturen, stattdessen viele Breaks und techn isches Gefrickel. Dadurch geht die eingängikeit des Albums verloren, was sehr schade ist, da die melodiösen Parts mitsamt cleanen Gesang wirklich großartig sind. Selbst nach dem dritten oder vierten Hördurchgang bleibt nicht viel hängen. Beim nächsten Album bitte nicht ganz so verrückte Songstrukturen. Lieber ein wenig eingängiger wie in ihrem Kesha Cover "Tik Tok". Ansonsten nicht übel!