Während der Albumvorgänger "Suburban Grace" einen recht gleichmäßigen Fluss hat, besticht Everlaunchs neues Album mit dem ehrgeizigen Titel "Number One" durch individuelle Stärken. Die Band hat sich ins Studio begeben, nachdem sie sich bei jedem Song absolut sicher war, diesen in der jeweiligen Albumversion auch aufzunehmen, was ich am Resultat beeindruckt festgestellt habe.
Mit "World on fire" und "Hurricane" beginnt das Album temperamentvoll. Trotz ruhigerer Songs wie "Broken dreams" oder "Fray your sences" verliert das Album nicht an Attraktivität. Der Song "Speed of light", der mittlerweile auch auf online Videoportalen wie Youtube oder auch Myvideo zu Klicks im sechsstelligen Bereich avanciert ist, spricht für sich. Viel zu schnell vergeht die Zeit beim Hören des Albums. Nach hinten raus wird das Album durch Lieder wie "Hometown" und auch dem Titelträger "Number One" abgerundet.
Sicherlich bin ich persönlich nicht "fan" von jedem Song, aber genau das ist etwas, was "Number One" auszeichnet - es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und so wie "Number One" seine Individualstärken aufweist, gilt gleiches auch für seine einzelnen Lieder.
Unterm Strich kann ich jedem Indierock-Hörer dieses Album wärmstens ans Herz legen.